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Rettung grenzt an Wunder Mann nachts aus Nordsee gerettet – dank der guten Ohren einer Schiffscrew

Zwei Personen in rot-schwarzen Overalls und gelben Helmen stehen am Rand eines Boots und schauen auf einen im Wasser treibenden
Die Crew des Seenotretter-Bootes "Verena" – hier bei einer Übung im Januar 2016 – rettete mitten in der Nacht einen Mann aus der Nordsee vor Helgoland
© Carmen Jaspersen / Picture Alliance
Mitten in der Nacht hat die Crew eines Kreuzfahrtschiffes vor Helgoland Schreie aus dem 13 Grad kalten Wasser gehört. Ein Mann verdankt der aufmerksamen Schiffsbesatzung wohl sein Leben.

Die Aufmerksamkeit der Besatzung eines Kreuzfahrtschiffs vor Helgoland hat einem in die Nordsee gefallenen Mann das Leben gerettet. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hörte die Crew der vor der Insel auf Reede liegenden "Hanseatic Inspiration" in der Nacht zum Donnerstag gegen 3 Uhr plötzlich Hilfeschreie im Wasser und alarmierte die örtliche DGzRS-Station.

Von dort machten sich die Retter sofort mit dem Beiboot des auf Helgoland beheimateten Seenotrettungskreuzers "Hermann Marwede" auf dem Weg zu der etwa zwei Kilometer entfernten Stelle in der Nähe der sogenannten Inselpier. Die Besatzung der "Hanseatic Inspiration" richtete so lange die starken Schiffsscheinwerfer auf den Bereich, aus dem die Schreie kamen. Binnen kürzester Zeit retteten die DGzRS-Helfer einen bereits stark unterkühlten Mann.

Mann war wohl von Pier ins Wasser gestürzt

Im Helgoländer Hafen übergaben sie ihn dem Rettungsdienst, der ihn ins Krankenhaus brachte. Nach Angaben der DGzRS war er mutmaßlich von der Inselpier gestürzt. Wie lange er bereits im Wasser trieb, war demnach unklar. Den Rettern zufolge setzte die "Hanseatic Inspiration" kurz nach dem Vorfall ihre Reise fort. Wäre der Mann etwas später ins Meer gefallen, wäre er vermutlich unbemerkt auf die offene See getrieben worden.

Weitere Quellen:Seenotretter.de.

tkr AFP DPA

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