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Hubschrauberrundflug über New York City Pilot muss auf dem Hudson River notlanden


Im Jahr 2009 war es ein Flugzeug, nun musste ein Hubschrauber im Hudson River notwassern. Technische Probleme gelten als Ursache für die ungeplante Landung. Die fünf Insassen blieben unverletzt.

Neues "Mini-Wunder vom Hudson": Nach technischen Problemen ist ein Hubschrauber mit vier schwedischen Touristen an Bord am Sonntag in dem Fluss vor Manhattan notgelandet. Allen Insassen gehe es gut, teilte die New Yorker Feuerwehr per Twitter mit.

In dem Helikopter eines privaten Stadtbesichtigungs-Unternehmens saßen die vier Touristen - zwei Erwachsene und zwei Kinder - und der Pilot. Der Hubschrauber war Augenzeugenberichten zufolge für rund zwölf Minuten in der Luft, als er plötzlich rasch an Höhe verlor und dann mit einem großen Platscher im Hudson River aufsetzte.

Segler eilten zu Hilfe

"Der Pilot hat seine Sache großartig gemacht, wenn man bedenkt, dass sein Motor nicht mehr funktioniert hat", sagte der stellvertretende New Yorker Feuerwehr-Chef Thomas McKavanagh der "New York Daily News". Die fünf Insassen wurden unter anderem mit Hilfe von Seglern, die zufällig in der Nähe unterwegs waren, ans Ufer von Manhattan gebracht.

Der Vorfall weckt Erinnerungen an das "Wunder vom Hudson" 2009. Damals musste ein Pilot einen Airbus A320 im Hudson River notlanden, nachdem Vögel in die Triebwerke geraten waren. Alle 150 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder überlebten das Unglück. Der Pilot Chesley "Sully" Sullenberger wurde anschließend als Held gefeiert.

cob/DPA DPA

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