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Hunderte Flüge fielen aus: Schneestürme legen Ostküste der USA lahm

Schneestürme haben am Wochenende die Ostküste der USA lahmgelegt. In Großstädten wie Washington und Baltimore fiel bis zu 60 Zentimeter Schnee und damit soviel wie seit sechs Jahren nicht mehr. Am Sonntag sollten die Schneestürme auch das weiter nördlich gelegene New York erreichen.

Schneestürme haben am Wochenende die Ostküste der USA lahmgelegt. In Großstädten wie Washington und Baltimore fiel bis zu 60 Zentimeter Schnee und damit soviel wie seit sechs Jahren nicht mehr. Am Sonntag sollten die Schneestürme auch das weiter nördlich gelegene New York erreichen. Der Wintereinbruch führte zu einem Verkehrschaos. Fluggesellschaften stornierten Hunderte Flüge. Im Gebiet von Washington wurden zwei Flughäfen komplett geschlossen. Die Züge auf der Strecke zwischen Boston und Washington pendelten mit bis zu drei Stunden Verspätung. Bei Autounfällen in der Region kam mindestens eine Person ums Leben.

Der Einzelhandel rechnete am letzten Wochenende vor Weihnachten wegen des Schneechaos mit beträchtlichen Umsatzeinbußen. Am so genannten Super-Samstag blieben viele Kunden zu Hause und Geschäfte geschlossen. Komplette Einkaufszentren konnten aufgrund des Wintereinbruchs nicht öffnen.

"Dies ist bestimmt nicht das Weihnachtsgeschenk, das sich ein Einzelhändler wünschen würde", sagte Branchenanalyst Marshal Cohen von der NPD Group. Der Samstag vor Weihnachten trägt üblicherweise etwa 15 Milliarden Dollar zum US-Einzelhandelsumsatz bei. Knapp ein Drittel davon erwirtschaften nach Analysten zufolge die Geschäfte im amerikanischen Nordosten. Zu den Einzelhandelsketten, die in Städten an der Ostküste des Landes stark vertreten sind, zählen Bon-Ton Stores, Saks, Macy's und American Eagle Outfitters.

Reuters / Reuters
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