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Staatsanwaltschaft ermittelt: Nach Tod von Patientin: In Düsseldorfer Schönheitsklinik gab es bereits 2018 einen Todesfall

Nachdem erst vor wenigen Tagen eine junge Frau nach einer Schönheits-OP verstorben war, wurde nun bekannt, dass es in der Düsseldorfer Klinik bereits 2018 einen Todesfall gegeben hat. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf ermittelt.

Düsseldorf - Schönheitsklinik

 Ein Chirurg hält im OP ein Skalpell in der Hand (Symbolbild)

DPA

Der Tod einer Patientin nach einer Schönheits-OP in Düsseldorf ist nicht der erste Todesfall in der Klinik. Bereits im vergangenen Jahr sei eine junge Frau nach einem ähnlichen Eingriff beim selben Schönheitschirurg gestorben, sagte Staatsanwalt Uwe Kessel am Dienstag in Düsseldorf auf Anfrage. In beiden Fällen dauern die Todesermittlungsverfahren an. 

Im Fall von 2018 müssten dazu rund ein Dutzend Medikamente auf ihre richtige Dosierung und etwaige Wechselwirkungen hin untersucht werden. Die "Bild"-Zeitung hatte über den Todesfall aus dem vergangenen Jahr berichtet. Es habe sich um eine Studentin gehandelt. 

Zweite Patientin starb nach Po-Vergrößerung

Auch im jüngsten Fall hatte die Obduktion zunächst keine Klarheit über die Todesursache gebracht. Die Staatsanwaltschaft hatte daraufhin weitere Untersuchungen angeordnet. Die Frau war Medienberichten zufolge nach einer Po-Vergrößerung gestorben.

Bei dem Eingriff in einer der vielen Schönheitskliniken in Düsseldorf kam es anscheinend zu Komplikationen und die Patientin wurde mit einem Rettungswagen in die Uni-Klinik gebracht, wo sie später starb. Die Staatsanwaltschaft betonte, dass in beiden Fällen noch unklar sei, ob eine Straftat vorliege.

mod / DPA