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Bangen in Spanien: Kind seit Tagen vermisst: Ermittler finden Haare in Brunnenschacht

Seit drei Tagen bangen die Eltern in Spanien um ihr Kind, das in einen Brunnenschacht gefallen sein soll. Laut Medienberichten wurden jetzt darin "biologische Überreste gefunden". Dabei soll es sich um Haare des Zweijährigen handeln.

Malaga: Vermisster Zweijähriger wird in Brunnenschacht entdeckt

Es ist ein Fund, der zwar Gewissheit, aber keine Hoffnung gibt: Spanische Ermittler haben im dem Brunnenschacht, in den am Sonntag ein Zweijähriger gefallen war, "biologische Überreste" gefunden. Dabei handele es sich um Haare, wie ein Lokalpolitiker am Mittwoch spanischen Medien sagte. Es werde angenommen, dass sie von dem verschollenen Kind stammen, Laboruntersuchungen sollten jetzt Gewissheit bringen. Ob Julen jedoch noch am Leben ist, ist weiterhin unbekannt.

Der Kleine soll am Sonntag bei einem Ausflug mit seiner Familie in der Gemeinde Totalán in der Provinz Málaga in das 110 Meter tiefe Loch gefallen sein. Bei Kameraaufnahmen wurde in dem Schacht, der gerade mal einen Durchmesser von 25 Zentimeter hat, eine Tüte mit Süßigkeiten entdeckt, die der Junge bei sich gehabt hatte. Allerdings verhinderte lose Erde zunächst, mit der Kamera tiefer vorzudringen.

Vater spricht zu den Medien: "Es dauert ewig"

Inzwischen stellte sich auch der Vater des Jungen den Medien. "Es dauert ewig. Meine Frau ist kaputt. Wir sind tot", sagte der arbeitslose Marktverkäufer José , der seit dem Vorfall an dem Brunnen wacht. Es käme ihm vor, als seien schon Monate vergangen. "Ich habe immer noch die Hoffnung, dass mein Sohn noch lebt." Auf den aktuellen Fund angesprochen, erklärte er: "Für uns ist das keine Überraschung. Er und seine Frau hätten zu jeder Zeit gewusst, dass sich das Kind in dem Brunnenschacht befand.

Der Brunnenschacht in Süden Spaniens

Der Brunnenschacht in Süden Spaniens hat einen Durchmesser von nur rund 25 Zentimetern

DPA

Der Polizeichef der Guarda Civil in Malaga, Jesús Esteban, erklärte indes, dass es inzwischen mehr als 60 Hilfsangebote von Unternehmen auf der ganzen Welt gibt. Derzeit würden zwölf Teams in der Region an der Unfallstelle operieren, darunter Abbaugesellschaften und Techniker, die mit den Tunnelarbeiten beschäftigt seien.

Die Rettungskräfte graben zwei Tunnel, die direkt an das Ende des Brunnenschachts führen sollen. Allerdings gehen die Arbeiten nur sehr langsam voran und würden voraussichtlich nicht vor Donnerstagabend abgeschlossen sein, hieß es.

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jek mit DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.