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Texas: Schießt ein Mann auf ein Gürteltier ...

Ein US-Amerikaner versucht - warum, weiß wohl nur er selbst -, ein Gürteltier in seinem Garten zu erschießen. Das Ergebnis: Ein Rettungshubschrauber muss den Schützen in die Klinik fliegen.

Gürteltiere sind recht robust

Recht robust und offenbar manchmal sogar kugelsicher: ein Gürteltier (Symbolbild)

Ist es Karma? Ein -Amerikaner hat für eine zweifelhafte Idee direkt die schmerzliche Quittung bekommen. Beim Versuch ein Gürteltier in seinem Garten im Bundesstaat zu erschießen, prallt eine der drei auf das Wildtier gefeuerten Kugeln von dessen Panzer ab und trifft den Mann am Kiefer. Er muss mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht und behandelt werden, wird aber nicht schwerer verletzt, wie mehrere US-Medien berichten.

Auf die Frage, warum er denn überhaupt auf den ungebetenen Gast geschossen habe, sagt er der Nachrichtenagentur Reuters, er hätte das Tier bereits zuvor auf dem Highway herumstreunen sehen. Weiter erläutert er seine Motive nicht. Der Zusammenhang bleibt genauso offen wie das Wohlbefinden des Gürteltieres. Die herbeigerufene Polizei kann das Tier nicht mehr ausfindig machen. Ob und wie es die Schüsse überstanden hat, kann nicht geklärt werden.

Ähnlicher Vorfall bereits im April

Im Frühjahr ereignete sich im US-Bundesstaat Georgia bereits ein ähnlicher Vorfall, über den BBC berichtet hatte. Damals hatte ein Mann in seinem Garten mit einer Pistole auf ein Gürteltier geschossen und das Tier tödlich verletzt. Eine der Kugel war jedoch abgeprallt und hatte seine in einem rund 90 Meter entfernten Wohnwagen sitzende Schwiegermutter getroffen. Auch die Frau musste im Krankenhaus behandelt werden, überstand den Unfall aber.

fin
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