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Mutmaßlicher Anschlag in London : Scotland Yard: Vier Tote und 40 Verletzte

Bei einem mutmaßlichen Terroranschlag in London sind vier Menschen gestorben und 40 weitere verletzt worden. Die Polizei geht von einem einzelnen Täter aus. Die Ereignisse des Tages in der britischen Hauptstadt zum Nachlesen. 

London: Forensiker sichern den Tatort

London: Forensiker sichern den Tatort

Nach den Schüssen vor dem Parlament in geht die britische Polizei von einem "terroristischen" Angriff aus. "Wir behandeln das so lange als terroristischen Vorfall, bis wir andere Erkenntnisse haben sollten", hieß es in einer Erklärung der Polizei. Nach Angaben eines Parlamentsvertreters wurde ein Polizist von einem Angreifer verletzt. Der Angreifer soll von der Polizei angeschossen worden sein. Anderen Angaben zufolge soll der Angreifer getötet worden sein.

Augenzeugen berichteten, dass der Angreifer mit einem Auto zunächst Fußgänger auf der Westminster Bridge anfuhr. Dann raste er weiter zum Parlament, durchbrach dort die Absperrungen und stürmte mit einem Messer bewaffnet aus dem Auto. Mindestens eine Frau soll gestorben sein. Mehrere andere Menschen sind schwer verletzt. Das berichtete die Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf Angaben von Ärzten in einem Londoner Krankenhaus, die von teils "katastrophalen" Verletzungen sprachen.

Die Ereignisse des Tages in London zum Nachlesen:

+++ 23.37 Uhr: Scotland Yard erhöht Zahl der Verletzten auf 40 +++

Die britische Polizei teilt offiziell mit, dass bei der Attacke vier Menschen getötet und 40 verletzt wurden. Es handele sich um einen Tat "mit Bezug zum islamistischen Terror", heißt es. Scotland Yard teilt zudem mit, dass man zu wissen glaubt, wer der Täter sei. Näheres zur Identität des Mannes drang bisher nicht an die Öffentlichkeit.

+++ 19.52 Uhr: Britischer Fußballverband kündigt Gedenken an +++

Kurz vor dem Fußballklassiker Deutschland gegen England hat der englische Fußballverband ein Gedenken rund um das WM-Qualifikationsspiel gegen Litauen am Sonntag angekündigt. "Unsere Gedanken sind bei denen, die von diesem schrecklichen Vorfall betroffen sind", sagte der FA-Vorsitzende Greg Clarke vor dem Spiel in Dortmund. Inwieweit es rund um das heutige Spiel eine Gedenkaktion für die Opfer von London geben wird, ist offen. Coach Gareth Southgate sagte: "Fußball wird da zur Nebensache. Aber gerade deshalb ist es für uns wichtig, unser Land gut zu vertreten."

+++ 19.13 Uhr: Polizei geht von einem Täter aus +++ 

Die Polizei glaubt, dass nur ein Täter die Attacke durchgeführt hat. Der mutmaßliche Terrorist sei tot, sagte der Terrorabwehrchef des Scotland Yard Mark Rowley. Es sei aber noch immer eine groß angelegte Polizei-Aktion im Gang.

+++ 19.05 Uhr: Vier Tote und 20 Verletzte +++

Nach Angaben der Polizei sind vier Menschen getötet und mindestens 20 weitere verletzt worden. Unter den Todesopfern seien auch der Attentäter und ein Polizist, teilte die Polizei mit.

+++ 18.43 Uhr: Französische Schüler verletzt +++

Bei dem mutmaßlichen Terrorangriff sind französische Schüler verletzt worden. Das teilte der französische Premierminister Bernard Cazeneuve auf Twitter mit. Einzelheiten blieben zunächst offen.

+++ 18.35 Uhr: Verletzter Polizist stirbt +++

Der Polizist, der von dem Angreifer mit einem Messer attackiert wurde, erliegt seinen Verletzungen. Das berichtet die BBC.

+++ 18.33 Uhr: Menschen sitzen nach mutmaßlichen Anschlägen in "London Eye" fest +++

Das weltberühmte Riesenrad "London Eye" ist nach mutmaßlichen Terroranschlägen vor dem britischen Parlament zeitweise angehalten worden. Die Menschen saßen in den Kabinen fest, wie die Betreiber der Attraktion auf Twitter mitteilten. Man habe in ständigem Kontakt mit den Gästen gestanden, hieß es.

+++ 18.23 Uhr: Der mutmaßliche Anschlag in London in Bildern +++

London: Schüsse am Parlament - Polizei spricht von Terror
Sanitäter versorgen auf dem Boden liegende Verletzte in London.

Sanitäter versorgen auf dem Boden liegende Verletzte in London.

+++ 18.18 Uhr: May beruft Sicherheitskabinett ein +++

Premierministerin Theresa May hat das Sicherheitskabinett einbestellt. Sicherheitsberater und Geheimdienstvertreter, Rettungskräfte und Politiker würden noch am Mittwochabend zusammenkommen, sagte ein Regierungssprecher in London.

+++ 18.14 Uhr: Politiker postet Fotos von festsitzenden Parlamentariern +++

Nach mutmaßlichen Terroranschlägen vor dem Londoner Parlament haben die Abgeordneten im Unterhaus festgesessen. Der Labour-Politiker Barry Sheerman veröffentlichte auf Twitter eine Reihe Fotos von den Abgeordneten. Darunter war auch ein Selfie, das Sheerman vor den vollen Rängen des Unterhauses zeigt. Viele schauen auf ihr Handy. Per Twitter bekundeten User ihre Solidarität.

+++ 18.02 Uhr: Mindestens zehn Verletzte auf der Westminster Bridge +++

Nach Angaben des London Ambulance Service gab es auf der Westminster Bridge mindestens zehn Verletzte. 

+++ 17.46 Uhr: Platz vor Parlament in London wird evakuiert +++

Der Platz vor dem Londoner Parlament wird evakuiert. Das berichtete die BBC unter Berufung auf einen Polizisten. Vor dem Parlament stehe ein verdächtiges Fahrzeug. Zuvor hatte der Sender in seinem Liveblog berichtet, dass Sprengstoffexperten wegen eines "verdächtigen Pakets" in einem Auto gerufen worden seien.

+++ 17.30 Uhr: Polizei bittet Anwohner in ihren Häusern zu bleiben +++

Die Polizei bittet die Anwohner zu Hause zu bleiben. Man wisse nicht, ob die Attacke beendet worden ist.

ivi / AFP / DPA
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