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Massensterben in Australien Friedhof der Flughunde: Hier hängen zahllose Fledertiere tot am Baum



E sind bedrückende Bilder aus Australien:


Unzählige Flughunde liegen tot am Boden oder hängen leblos an Bäumen.


Das Video dokumentiert das Massensterben der Graukopf-Flughunde im Bundesstaat New South Wales – ausgelöst durch die Hitzewellen und anhaltenden Buschbrände.


Die Aufnahmen entstehen Ende Januar im Kangaroo Valley, etwa 115 Kilometer südlich von Sydney. Die Fledertiere leben vor allem an der Ostküste Australiens, die durch unerbittliche Temperaturen und Buschbrände weitgehend zerstört ist.


Der Grund für die Massenansammlung: Auf der Suche nach Abkühlung folgen die Tiere einander. Findet ein Tier Zuflucht auf einem Baum, fliegen die anderen hinterher und fangen in Panik an sich zu verklumpen.


Der Tod durch Hitze ist bei Flughunden zwar normal – allerdings nicht in diesem Ausmaß. Die Flächenbrände und extreme Hitze drohen Biologen zufolge, fast die gesamte neugeborene Generation von 2019 auszulöschen.


Justin Welbergen, Professor für Tierökologie an der Universität Western Sydney, berichtet von tausenden jungen Flughunden, die Ende Dezember an einem einzigen Tag wegen Temperaturen von fast 50 Grad Celsius starben. Etwa 80 Prozent aller Flughunde kamen im Oktober zur Welt und waren damit sehr anfällig, als die Hitzewelle begann.


Graukopf-Flughunde werden von der Weltnaturschutzunion als gefährdet eingestuft.


Schätzungen zufolge sollen den Buschfeuern in Australien bereits über eine Milliarde Tiere zum Opfer gefallen sein.
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In Australien kommt es zum Massensterben von Graukopf-Flughunden. Die Fledertiere leiden an der Dauerhitze und den Folgen der Buschbrände. Hitzewellen machen Flughunden zwar regelmäßig zu schaffen – nicht jedoch in diesem Ausmaß.

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