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Nachrichten aus Deutschland: Babyleichen in Tiefkühltruhe aufbewahrt – Haftantrag gegen Mutter gestellt

Benndorf: Haftantrag gegen Mutter von zwei toten Säuglingen +++ Nürnberg: Mann uriniert in Empfangsbereich von Polizeiwache +++ Bochum: "Antänzer" stehlen Mann das Handy +++ Homberg: Brief mit Drähten entpuppt sich als Traumfänger +++ Nachrichten aus Deutschland.

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Ein Polizist steht vor dem Wohnhaus in Benndorf, wo am Dienstag zwei tote Babys in einer Kühltruhe entdeckt worden waren

Benndorf: Haftantrag gegen Mutter von zwei toten Säuglingen

Nach dem Fund von zwei toten Säuglingen in Benndorf (Sachsen-Anhalt) hat die Staatsanwaltschaft einen Haftantrag gegen die 46-jährige Mutter gestellt. Es bestehe der dringende Verdacht des zweifachen Totschlags, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Halle. Die Frau war am Dienstagabend festgenommen worden, nachdem in einem Tiefkühlschrank in ihrer Wohnung in Benndorf die beiden Babyleichen entdeckt worden waren.

Der ehemalige Lebensgefährte der Frau hatte der Polizei zuvor einen Hinweis gegeben. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Kinder bei der Geburt voll entwickelt waren und lebten. Wie der Junge und das Mädchen zu Tode kamen, war unklar. Der Tod der Säuglinge liegt der Staatsanwaltschaft zufolge bereits Jahre zurück.

Die 46-Jährige hat nach Polizeiangaben noch zwei ältere Kinder. Eines davon, eine Tochter, lebe bei der Mutter mit im Haushalt.

Nürnberg: Mann uriniert in Empfangsbereich von Polizeiwache

Mit einem besonders dreisten 60-Jährigen hatte die Nürnberger Polizei am frühen Neujahrsmorgen zu tun. Wie die Beamten erst heute berichteten, war ihnen der Mann zunächst aufgefallen, weil er im Empfangsbereich der Wache rauchte. Mehrmalige Aufforderungen, dies zu unterlassen, habe der Mann ignoriert. Nur wenig später legte er sogar nach: Demnach urinierte der 60-Jährige wenig später auch noch ins Foyer. Es habe "einige Überredungskünste" gekostet, bis der Senior das Gebäude schließlich verließ, heißt es. Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruchs. Zudem müsse er die für die Beseitigung seiner Hinterlassenschaften beauftragte Reinigungsfirma bezahlen, schreiben die Beamten.

Bochum: "Antänzer" stehlen Mann das Handy und schlagen ihn nieder 

Schon im Zug hatten sie ihn bedrängt, am Hauptbahnhof angekommen schlugen sie dann nicht nur sprichwörtlich zu: In Bochum haben drei Männer im Alter von 14, 15 und 27 Jahren einen Mann mittels sogenanntem "Antanz-Trick" das Handy geklaut. Als der 44-Jährige den Diebstahl bemerkte und einen der Täter festhielt, schlug und trat das Trio auch noch auf den Geschädigten ein, wie die Polizei berichtet. Einer habe dem Opfer zudem in die Hand gebissen, heißt es.

Weit kamen die tatverdächtigen allerdings nicht: Noch am benachbarten Buddenbergplatz habe man die Männer festnehmen können. Während gegen sie ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde, kam der 44-Jährige zur Behandlung in ein Krankenhaus.

Homberg: Brief mit Drähten entpuppt sich als Traumfänger

Ein verdächtiger Brief hat in einer Seniorenresidenz im hessischen Homberg für Aufregung gesorgt und die Polizei auf den Plan gerufen. Ein Rentner sagte den Beamten, der Brief fühle sich an, als seien im Innern Drähte verlegt, wie die Polizei mitteilte.

Zum Vorschein kam allerdings nur ein sogenannter Traumfänger. Nachforschungen anhand des Absenders ergaben, dass eine Stiftung mit derartigen Briefen und Geschenken um Spenden wirbt.

Arnstadt: Drei Häftlinge brechen aus Jugendstrafanstalt aus

In Thüringen fahndet die Polizei mit einem Großaufgebot nach drei Häftlingen im Alter zwischen 19 und 23 Jahren, die am Morgen aus einer Jugendstrafanstalt ausgebrochen sind. Sie sollen zu Fuß unterwegs sein. Die Polizei warnte Autofahrer, in der Umgebung des Gefängnisses bei Arnstadt Anhalter mitzunehmen und die Entwichenen selbst anzusprechen. Alle trugen bei ihrer Flucht Sportbekleidung. Details zu den Umständen der Flucht waren zunächst nicht bekannt.

Update: Nach mehrstündiger Flucht wurde das Trio inzwischen gefasst. Ein 19-Jähriger sei der Polizei im Stadtgebiet Arnstadts ins Netz gegangen. Die beiden anderen Ausbrecher machten die Beamten in der nähe der thüringischen Stadt dingfest.

Nürnberg: Hund stirbt nach Stromschlag in U-Bahnhof

Ein Hund hat in Nürnberg an einem Zugang zur U-Bahn einen tödlichen Stromschlag erlitten. Nach Angaben der Polizei verendete der Schäferhundmischling "Amy" unmittelbar nach der Berührung mit einem Metalltor, an dem 230 Volt Spannung anlagen. Ein durchgescheuertes Kabel, das zu einem Schaukasten führte, hatte das Tor unter Strom gesetzt. Die Berührung hätte auch für Menschen lebensgefährlich sein können, betonte ein Polizeisprecher. Menschen seien nach derzeitigen Erkenntnissen aber nicht geschädigt worden.

Der 32 Jahre alte Hundebesitzer begann nach dem Unglück am Donnerstag zu randalieren und wurde für eine Stunde in Gewahrsam genommen.

Berlin: Fahrer bremst Bewusstlosen aus, um ihn zu retten

In Berlin hat ein 38-Jähriger einem anderen Autofahrer mit einem riskanten Manöver wahrscheinlich das Leben gerettet. Wie die Polizei Berlin berichtet, hatte der 58-Jährige am Mittwoch offenbar während der Fahrt auf der A100 einen Herzinfarkt erlitten und war leblos hinter dem Steuer zusammengesackt. In der Folge geriet er mit seinem Auto in Höhe Wilmersdorf unkontrolliert ins Schlingern und touchierte mehrmals die Leitplanke. Das bemerkte der jüngere Fahrer. Kurzentschlossen überholte er den leblosen Mann, setzte sich mit seinem Wagen vor ihn und bremste ihn vorsichtig bis zum Stillstand aus. Gemeinsam mit weiteren Helfern holte er den Bewusstlosen aus dem Auto. Die Ersthelfer schafften es außerdem, den 58-Jährigen zu reanimieren. Ein Rettungswagen brachte ihn ins Krankenhaus. 

Gelsenkirchen: 14-Jähriger stirbt möglicherweise nach Deo-Missbrauch

In Gelsenkirchen wurde ein 14-Jähriger am 23. Dezember tot von seinen Eltern gefunden. Wie die "Waz" am Donnerstag berichtete, starb der Jugendliche möglicherweise an den Folgen von Deo-Missbrauch. Wie das Blatt schreibt, prüft die Staatsanwaltschaft diesen Verdacht. Eine toxikologische Untersuchung solle Gewissheit bringen. Der Zeitung zufolge hätte sich der Junge vor den Augen seiner Mitschüler auf dem Schulhof Deo in den Mund gesprüht. Die Gründe blieben unklar: Die Staatsanwalt schließe einen Suizid aus und gehe nach jetzigem Ermittlungsstand auch nicht von einer Mutprobe aus, heißt es.

Köln: Mann tot aus Rhein geborgen

Alle Hilfe kam zu spät: In Köln haben Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr einen im Rhein treibenden Mann nur noch tot bergen können. Die Retter waren am Donnerstagmorgen gegen 9.30 Uhr von Zeugen alarmiert worden, die den 40-Jährigen im Wasser entdeckt hatten, berichtetet die "Rheinische Post"

Per Hubschrauber, auf dem Wasser und mit Tauchern wurde anschließend nach dem Mann gesucht, der letztlich in Höhe des Stadtteils Niehl tot aus dem Fluss geholt werden konnte. Nun sollen die Identität und die Todesumstände geklärt werden, heißt es.

Röbel: Lkw-Fahrerin sperrt sich im strömenden Regen nachts im Nachthemd aus

Eine Lastwagenfahrerin hat sich in Mecklenburg-Vorpommern im Nachthemd aus ihrem Fahrzeug ausgesperrt. In der Nacht zum Freitag ging ein verzweifelter Hilferuf der 50-Jährigen ein, wie die Polizei in Röbel mitteilte. Die Frau hatte den Truck noch einmal kurz verlassen, als sich die Türen selbstständig verriegelten.

Im strömenden Regen und nur mit einem Nachthemd bekleidet stand die Fernfahrerin nun hilflos auf einem Autohof bei Dambeck. Nachdem von ihrem Lastwagenkundendienst und auch von einem Pannendienst keine Unterstützung kam, schlugen Polizeibeamten eine Scheibe ein und beendeten die missliche Situation.

Deutschland: Hochwasser hält Rettungskräfte in Atem

Starke Regenfälle und Tauwetter haben im Süden Deutschlands in der Nacht zum Freitag die Rettungskräfte in Atem gehalten. In der Stadt St. Blasien im Schwarzwald gab es Überschwemmungen und Erdrutsche. Das teilte die Polizei im baden-württembergischen Freiburg mit. In dem Ort im Landkreis Waldshut seien die Häuser eines kompletten Straßenzugs vorsorglich evakuiert worden. Rund 100 Anwohner wurden in eine Turnhalle gebracht worden. Die meisten konnten im Laufe der Nacht zurück in ihre Häuser.

Rettungskräfte seien mit einem großen Aufgebot im Einsatz. Häuser seien durch Erdrutsche bedroht, hieß es. Am Abend hatte die Polizei gewarnt: "Es besteht die Gefahr einer Katastrophe." Die Annahme sei im Laufe der Nacht relativiert worden, sagte ein Sprecher am Freitagmorgen. Menschen seien nicht zu Schaden gekommen.

In weiteren Teilen Baden-Württembergs hatte die Polizei vor allem mit überfluteten Straßen zu tun. Der Deutsche Wetterdienst hatte im Schwarzwald und im Allgäu bis Freitagmorgen stellenweise 70 bis 120 Liter Regen pro Quadratmeter erwartet.

In Bayern traten im südlichen Oberallgäu Bäche über die Ufer. Im Kreis Lindau seien Keller und Garagen vollgelaufen, berichtete die Polizei in Kempten. Die Schäden seien noch nicht zu beziffern. Auch Oberfranken war betroffen.

Auf der Mosel wurde der Schiffverkehr eingestellt, auf Teilen des Neckars ebenfalls. Ein ähnliches Schicksal droht Schiffsführern in den kommenden Tagen auf dem Rhein. Bilder aus Rheinland-Pfalz sahen dramatisch aus. Aus vielen Regionen wurden Überschwemmungen von Grundstücken und Kellern gemeldet.

Laut Wettervorhersage bleibt die Lage in den nächsten Tagen angespannt. Der Dauerregen am Oberrhein und in den Vogesen wird Rhein und Mosel weiter ansteigen lassen. Auch viele kleinere Flüsse könnten in den nächsten Tagen über die Ufer treten.

Am Rhein wird beim Pegel Maxau in Karlsruhe voraussichtlich Freitagmittag die Hochwassermarke II überschritten, ab der Schiffe nicht weiterfahren dürfen, wie das Hochwassermeldezentrum in Mainz mitteilte. Am Zusammenfluss von Mosel und Rhein am Deutschen Eck in Koblenz wurden bereits eine Uferstraße und Parkplätze gesperrt.

Auf der Donau rechnet der Warndienst erst zum Wochenende mit Hochwasser. In Regensburg haben deshalb Mitarbeiter des Bauhofs damit begonnen, mobile Hochwasserschutzwände zu errichten, um eine Überflutung der historischen Altstadt zu verhindern.

In Nordrhein-Westfalen steigt das Hochwasser weiter. In Köln könnte der Rhein laut dem Hochwassermeldezentrum Rhein am Samstag einen Wasserstand von fast 8,20 Meter erreichen. In der Stadt sind bereits seit Mitte der Woche ufernahe Straßen überschwemmt. An diesem Freitag sollen mobile Wände im gefährdeten rechtsrheinischen Stadtteil Porz-Zündorf hochgezogen werden. 

Und so wird das Wetter am Freitag, den 5. Januar 


Aktuelle Unwetterwarnungen gibt es auf der Webseite des Deutschen Wetterdienstes (DWD). 


 Nachrichten von Donnerstag, den 4. Januar:

Iserlohn: Mutmaßlicher Gefährder verbrüht JVA-Beamte

In der JVA Iserlohn hat ein mutmaßlicher islamistischer Gefährder zwei Justizbeamte attackiert und mit heißem Wasser verletzt. Wie das Portal "Der Westen" berichtet, sollte der Mann am Morgen zu einem Gerichtstermin in Dortmund gebracht werden. Als sich deshalb zwei JVA-Mitarbeiter in seine Zelle begaben, ging der Mann sogleich zum Angriff über und übergoss die Beamten mit siedend heißem Wasser, das er zuvor offenbar durch einen Tauchsieder erhitzt hatte.

Einer der Geschädigten erlitt dem Bericht zufolge Verbrühungen zweiten Grades und kam wie sein Kollege per Helikopter in eine Spezialklinik in Bochum. Für die beiden Wärter kam der Angriff des Mannes nach Angaben des JVA-Leiters sehr überraschend, da er bisher nie auffällig geworden war und als ruhiger Insasse galt.

Der deutsche Staatsbürger, der zum Islam konvertierte, sitzt demnach bereits seit 2016 in Untersuchungshaft. Er soll versucht haben, sich Waffen und Sprengstoff zu besorgen und steht daher in Verdacht, eine staatsgefährdende Gewalttat vorbereitet zu haben.

Zum Gerichtstermin in Dortmund, wo ihm ab heute der Prozess gemacht wird, musste er dennoch erscheinen. Der zuständige Richter habe darauf bestanden, dass der Mann seine Verweigerungshaltung aufgeben solle, zitiert das Portal den JVA-Leiter. 

Mülheim/Ruhr: Kreditkarten von Aldi-Süd-Kunden mehrfach belastet

Aldi Süd legt einen holprigen Start ins neue Jahr hin: Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, sind Kreditkarten nach Einkäufen am Dienstag oder Mittwoch gleich mehrfach belastet worden. Grund hierfür sei ein technischer Fehler im Zeitraum zwischen dem 2. Januar, 13.00 Uhr, und dem 3. Januar, 21.00 Uhr. "In der Folge wurden zahlreiche Kreditkartenzahlungen mehrfach belastet", so Aldi Süd weiter. Zahlungen per Girocard seien nicht betroffen.

Das Unternehmen mit Sitz in Mülheim an der Ruhr betonte, es bedauere den Fehler außerordentlich und sei um eine schnellstmögliche Rückabwicklung der fehlerhaften Zahlungen bemüht. Betroffene Kunden müssten nicht selbst aktiv werden. Die Rückbuchung der Beträge erfolge "automatisch und so schnell wie möglich". Dies könne jedoch einige Tage in Anspruch nehmen. Für Rückfragen betroffener Kunden richtete der Discounter eine telefonische Hotline ein.

Neuruppin: Autodieb rast nach Verfolgungsjagd in Polizeiauto

In der Nacht zum Donnerstag hat sich ein mutmaßlicher Autodieb eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Gegen 3.30 Uhr wurden schleswig-holsteinische Beamte auf der A24 auf den VW Golf mit polnischem Kennzeichen aufmerksam, berichtet die "Schweriner Volkszeitung". Demnach wollte sich der Fahrer jedoch nicht kontrollieren lassen und flüchtete Richtung Berlin. Auch ein zweiter Stopp-Versuch in Wöbbelin (Mecklenburg-Vorpommern) scheiterte. Mit bis zu 200 Stundenkilometer raste der Mann durch insgesamt drei Bundesländer. 

Erst zwischen den Anschlusstellen Herzsprung und Neuruppin in Brandenburg endete die Verfolgungsjagd. Dort verlor der Fahrer des Pkw dem Bericht zufolge die Kontrolle über das Fahrzeug, knallte gegen die rechte Seitenschutzplanke und stieß schließlich mit dem zivilen Polizeiwagen zusammen. Der 28-jährige Pole wurde leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht. Wie die Polizei später feststellte, handelte es sich bei dem Flüchtenden um einen bekannten Fahrzeugdieb. Er hatte das Auto zuvor in Hamburg gestohlen, die originalen Kennzeichen befanden sich noch in dem Golf.

Künzell: Krankenschwester tötet Ehemann und Sohn mit Anästhetikum

Familiendrama im hessischen Künzell: Eine 47-Jährige hat ihrem Ehemann und ihrem Sohn eine tödliche Infusion verabreicht. Bei der Tat handelt es sich wohl um den gemeinsam geplanten Suizid des Ehepaares, welchen die Frau schwer verletzt überlebte.

Laut Polizei hatte der Arbeitgeber des 51-jährigen Mannes bereits am Dienstag einen Abschiedsbrief erhalten. Darin erklärte der Mitarbeiter, dass seine Familie zum Jahresende aus dem Leben scheiden werde. Sofort alarmierte Einsatzkräfte fanden den Mann und seinen 16-jährigen Sohn tot in der Wohnung der Familie auf, die Ehefrau wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Nach ersten Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass die 47-Jährige, die als Anästhesiekrankenschwester arbeitete, das Anästhetikum Propofol von ihrer Arbeitsstelle entwendete. Demnach legte sie ihrem Mann und Sohn einen Venenzugang und injizierte ihnen darüber die tödliche Dosis. Sie selbst habe überlebt, da sie es nicht schaffte, den Zugang an ihren eigenen Venen zu legen.

Obwohl sich die Frau bisher weder zu Motiv noch Tathergang geäußert hat, halten die Beamten die autistische Störung des Sohnes und die damit verbundene Belastung als einen möglichen Hintergrund für die Tat.

Sie haben suizidale Gedanken? Hilfe bietet die Telefonseelsorge. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter 0 800 / 111 0 111 und 0 800 / 111 0 222 erreichbar. Auch eine Beratung über E-Mail ist möglich. Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.

Berlin: Babysitterin soll Kleinkind zu Tode geschüttelt haben 

Eine Babysitterin soll in Berlin einen 15 Monate alten Jungen zu Tode geschüttelt haben. Die Staatsanwaltschaft erhob Anklage wegen Totschlags gegen die Frau, wie die Behörde mitteilte. Die 41-jährige Thi L. soll das Kind einer anderen Familie heftig geschüttelt und mit dem Kopf gegen einen harten Gegenstand geschlagen haben. Der Vorfall ereignete sich bereits am 13. Juni vergangenen Jahres im Stadtteil Marzahn.

Der Junge verstarb in Folge der Kopfverletzungen nach drei Tagen im Krankenhaus. Die Beschuldigte sitzt seit Ende Juli in Untersuchungshaft. Sie wird sich vor dem Berliner Landgericht verantworten müssen. Bei einer Verurteilung wegen Totschlags müsste L. für mindestens fünf Jahre ins Gefängnis.

Velbert: Massenschlägerei mit Warnschuss gestoppt

Am Mittwochabend hat die Polizei in Nordrhein-Westfalen hart durchgreifen müssen: Gegen 18 Uhr wurden die Beamten nach Velbert-Mitte gerufen um eine Massenschlägerei zu beenden. Zeugen hatten eine körperliche Auseinandersetzung zwischen 20 bis 30 Personen beobachtet, auch Messer und Schlagstöcke sollen demnach zum Einsatz gekommen sein. 

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wurden drei Männer einer türkischen Großfamilie von zahlreichen Männern mit meist türkischem und nordafrikanischem Migrationshintergrund angegriffen, die Einsatzkräfte vor Ort schritten sofort ein. Als jedoch auch sie massiv angegangen wurden, gab einer der Polizisten einen Warnschuss ab. Die Situation beruhigte sich kurzzeitig. Letztlich war es jedoch nur mit über zehn Streifenwagen und einem Polizeihund möglich, die Streitenden zu trennen. 

Als die Personalien aufgenommen waren und die Schlägerei bereits aufgelöst schien, kam es einige Straßen weiter erneut zu Handgreiflichkeiten. Unter den 20 bis 30 Beteiligten befanden sich auch Personen, die schon an der ersten Massenschlägerei beteiligt waren. Viele von ihnen flüchteten beim Eintreffen der Polizei, sodass die Situation von den Beamten schnell aufgelöst werden konnte. Einige Verletzte wurden ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt nun in mehreren Strafverfahren bezüglich der Schlägereien.

Brühl: Schwerer Unfall mit sechs Verletzten auf A6 - Affe an Bord

Auf der A6 bei Brühl hat sich am frühen Donnerstagmorgen ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Die Insassen der beiden beteiligten Autos wurden teils schwer verletzt. Nur ein Äffchen im Wagen des Unfallverursachers hat den Unfall ohne Kratzer überstanden.

Zwischen den Anschlussstellen Schwetzingen/Hockenheim und Mannheim/Schwetzingen fuhr ein VW Sharan kurz vor 8 Uhr mit hoher Geschwindigkeit auf einen vorausfahrenden Pkw auf. Das mit drei Personen besetzte Fahrzeug geriet nach Angaben der Polizei ins Schleudern und kam erst 75 Meter von der Fahrbahn entfernt auf der Seite liegend zum Stillstand. Auch der auffahrende, ebenfalls mit drei Personen besetzte Wagen überschlug sich. Fünf Rettungswagen und zwei Rettungshubschrauber waren im Einsatz, um die Verletzten zu versorgen und ins Krankenhaus zu bringen. Die Fahrbahn Richtung Frankfurt musste für mehrere Stunden gesperrt werden.

Die Polizei geht nach aktuellem Ermittlungsstand nicht davon aus, dass der kleine Affe im VW unfallursächlich war. Das Tier soll zum Zeitpunkt des Unfalls in einer Tasche gesessen haben.

Bei dem Unfall auf der A6 waren auch zwei Rettungshubschrauber im Einsatz

Bei dem Unfall auf der A6 waren auch zwei Rettungshubschrauber im Einsatz

Ingolstadt: Unbekannte greifen Pizzaboten mit Kettensäge und Beil an

Im bayerischen Ingolstadt ist am Dienstagabend ein Pizzafahrer von drei Männern im Alter zwischen 19 und 20 Jahren heftig attackiert worden. Wie die Polizei gestern berichtete, griffen das Trio den Boten mit einer Kettensäge und einem Beil an. 

Die Tatverdächtigen waren dem 31-jährigen Opfer demnach schon vor dem Übergriff aufgefallen, weil einer der Männer die Kettensäge mitführte. Nach der Auslieferung der Bestellung bemerkte der Pizzafahrer zudem das Beil, worauf bei ihm offenbar die Alarmglocken schrillten: Er drohte dem Trio, die Polizei zu verständigen.

Daraufhin seien die Männer an das Fahrzeug des 31-Jährigen getreten, wo einer sogleich mit dem Beil auf die Windschutzscheibe einschlug. Ein anderer habe mit der Kettensäge die Seitenscheibe des Wagens zu Bruch gebracht. Anschließend soll er das Gerät weiter ins Wageninnere geführt habe, wo der Geschädigte nach eigenen Angaben dem Kettenschwert ausweichen musste. Er konnte anschließend mit seinem Pkw flüchten und die Polizei alarmieren.

Die nahm die Männer im Rahmen einer Fahndung wenig später fest. Die Tatwaffen führte das Trio noch mit sich. Im Zuge der Ermittlung stellten die Beamten vier weitere beschädigte Pkw fest, darunter der Wagen einer Gartenbaufirma aus dem die Tatverdächtigen vermutlich die Kettensäge und Beil entwendet hatten.

Die Männer wurden am Mittwoch wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts einem Haftrichter zugeführt und sitzen seither in verschiedenen Justizvollzugsanstalten. Die Ermittlungen dauern an.

Marktrodach: Sattelzug fährt frontal auf Auto - Baby stirbt

Auf der B303 bei Marktrodach in Oberbayern ist am Mittwochnachmittag ein Sattelzug frontal auf ein Auto gekracht. Der Fahrer war gegen 16 Uhr Richtung Rugendorf unterwegs, als er vermutlich aus Unachtsamkeit auf die Gegenspur geriet und mit dem entgegenkommenden Fahrzeug zusammenstieß, berichtet der "Nordbayerische Kurier" unter Bezug auf Polizeiangaben. Demnach wurden beide Wagen durch den Aufprall in den Straßengraben geschleudert.

Der Fahrer des Sattelzugs, die 29-jährige Fahrerin des Autos sowie ihr zwei Jahre alter Sohn wurden bei dem Unfall leicht verletzt, heißt es weiter. Die nur sechs Monate alte Tochter, die neben ihrem Bruder in einem Kindersitz auf dem Rücksitz saß, habe jedoch schwere Verletzungen erlitten. Ein Rettungshubschrauber brachte das Baby in die Uni-Kinderklinik in Erlangen. Dort erlag das Mädchen trotz ärztlicher Bemühungen ihren Verletzungen. Ein Sachverständiger soll nun den genauen Unfallhergang ermitteln.

Pittenhart: Fahranfängerin kracht in Holzstapel - tot

Im Landkreis Traunstein (Bayern) ist am Mittwochabend eine 18-jährige Fahranfängerin tödlich verunglückt. Wie die Polizei berichtet, befuhr die junge Frau die Kreisstraße zwischen Pittenhart und Eggstätt, als sie aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam. Die 18-Jährige sei anschließend 200 Meter weit über eine Wiese gefahren, ehe sie frontal gegen einen Holzstapel prallte. Bei der Kollision zog sich Fahrerin schwerste Verletzungen zu, sie verstarb trotz Reanimationsmaßnahmen noch am Unfallort. Der Vorfall soll nun auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Traunstein genauer untersucht werden.

Trier/Koblenz: Schiffsverkehr auf Mosel wegen Hochwassers eingestellt

Auf der Mosel ist wegen Hochwassers die Schifffahrt eingestellt worden. "Die Mosel ist komplett zu", sagte der stellvertretende Leiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Koblenz, Tobias Schmidt. Die letzten Stauhaltungen Koblenz und Lehmen seien in der vergangenen Nacht geschlossen worden. Im Bereich des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Trier ist die Schifffahrt bereits am Mittwoch eingestellt worden. 

Der Leiter des Schiffsfahrtsbüros in Trier, Klaus Kürten, ging davon aus, dass die Schifffahrt weiter noch gesperrt bleibe. "Ein bis zwei Tage wird das noch dauern", sagte er. Zwar sinke der Pegelstand in Trier derzeit leicht, werde aber laut Vorhersage erneut steigen. In Trier dürfen Schiffe ab einem Pegelstand von 6,95 Metern nicht mehr fahren. Das sind rund vier Meter mehr als normal.

Meerbeck: Sturm lässt Windkraftanlage umstürzen

Am Mittwoch ist der Turm eines knapp 70 Meter hohen Windrades in Meerbeck im Landkreis Schaumburg abgeknickt. Zuvor fiel nach Angaben der Polizei ein elektronisches Steuerteil aus, was wiederum andere Elemente, wie etwa die hydraulische Bremse, funktionsunfähig machte. Auch die Rotorblätter konnten demnach nicht mehr entsprechend der Windstärke eingestellt werden. Die Beamten vermuten, dass zunächst eines der Rotorenblätter unter der Kraft des Sturmtiefs "Burglind" zerbrach. Gegen 13.30 Uhr gab dann auch der Turm nach, die Anlage stürzte zu Boden. Menschen wurden nicht verletzt.

Umgestürzte Windkraftanlage

Nach den ersten Ausfällen an dem Windrad wurde das Gebiet um die Anlage bereits gesperrt

Das Wetter in Deutschland am Mittwoch, den 4. Januar 2018:

Aktuelle Unwetterwarnungen gibt es auf der Webseite des Deutschen Wetterdienstes (DWD).


 Nachrichten von Mittwoch, den 3. Januar:

Berlin: Mann greift Schwangere an

Am Dienstagabend gerieten ein 27-Jähriger und eine 26-Jährige am Berliner Alexanderplatz in einen Streit. Der Mann zog die Schwangere anschließend gegen ihren Willen in einen Regionalexpress, wo er ihr nach Angaben der Polizei gegen den Bauch trat. Der 34-jährige Begleiter der Syrerin versuchte einzugreifen. 

Wie die Polizei berichtet, entwickelte sich jedoch eine Schlägerei zwischen den Männern, alarmierte Bundespolizisten mussten dazwischen gehen. Während die schwangere Frau von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht wurde, nahmen die Beamten den 27-Jährigen Afghanen mit zur Dienststelle. Dort wurde demnach festgestellt, dass gegen ihn ein Annäherungsverbot bezüglich der angegriffenen Frau besteht. Gegen den Angreifer sowie den Palästinenser, der die Schwangere begleitete, sei eine Ermittlung wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet worden.

Berlin: Aus JVA Plötzensee Geflüchteter festgenommen

Nach der Flucht von neun Inhaftierten aus dem Berliner Strafvollzug innerhalb weniger Tage ist der vierte gestellt worden. Die Polizei habe einen 21-Jährigen festgenommen, der am 1. Januar aus dem offenen Vollzug des Gefängnisses Plötzensee entwichen war, teilte Justizsenator Dirk Behrendt mit. Damit sind derzeit noch fünf Männer auf der Flucht. Am Vormittag hatte Behrendt bei einem Ortstermin in Plötzensee Rücktrittsforderungen der Opposition zurückgewiesen. Aufklärung stehe jetzt im Vordergrund, hatte er gesagt.

Augsburg: Rollatorfahrerin stößt gegen Rollstuhlfahrer - Situation eskaliert

Die Polizei ist bereits am Samstag zu einem eher ungewöhnlichen Einsatz in einem Altenheim ausgerückt. In der Seniorenunterkunft in Augsburg-Pfersee war eine Rollatorfahrerin mit einem Rollstuhlfahrer kollidiert, woraufhin der Mann seinerseits mit Handgreiflichkeiten reagierte.

Laut Polizei fuhren die 83-jährige Rentnerin und der 68-Jährige Rollstuhlfahrer gemeinsam mit dem Aufzug, als die Frau beim Aussteigen an den Fuß des Rollstuhlfahrers stieß.. Der Mann erlitt demnach leichte Schürfwunden. Daraufhin habe er die 83-Jährige beschimpft, beleidigt und sie an ihrer Kleidung zu sich herangezogen, um ihr einen Schlag gegen den Kopf zu verpassen. Die Rollatorfahrerin zog sich nach Angaben der Polizei eine Beule und Kratzer zu, Pullover und Brille wurden beschädigt.

Gegen den Mann liegt nun eine Anzeige wegen vorsätzlicher Körperverletzung vor, und auch die Unfallverursacherin muss sich wegen fahrlässiger Körperverletzung verantworten.

Saalfeld: Taucher entdeckt Toten in See

Ein Hobbytaucher hat am vergangenen Sonntag in einem See einen Toten entdeckt. Polizeitaucher bargen den Leichnam des Manns, dessen Identität zunächst noch unklar war, aus dem Schieferbruchsee im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt (Thüringen), teilte die Polizei in Saalfeld mit. Die Ermittler schließen nach der rechtsmedizinischen Untersuchung ein Tötungsdelikt nicht aus.

Wie lange der Mann in dem Gewässer lag, wurde nicht mitgeteilt. Die Kriminalpolizei erhofft sich nun Hinweise zur Identität des unbekannten Toten und veröffentlichte Fotos von markanten Tattoos am Oberarm.

Bochum: Taxifahrer soll Kundin sexuell belästigt haben

Auf der Fahrt zwischen Bochum und Wanne-Eickel soll ein Taxifahrer am Neujahrsmorgen eine 30-Jährige sexuell belästigt haben. Die aus Herne stammende Frau erstattete am Dienstag eine entsprechende Anzeige, berichtet die Polizei.

Demnach war sie nach einer Silvesterparty in das Taxi eingestiegen. Während der Fahrt habe der Fahrer ihr plötzlich mehrfach an den Oberschenkel gefasst, obwohl die Frau dies wiederholt ablehnte. Schließlich habe er zudem seine Hose geöffnet und der 30-Jährigen sein Geschlechtsteil gezeigt. Das Opfer versuchte daraufhin das Taxi zu verlassen, was ihr aufgrund verriegelter Türen jedoch erst einige Zeit später gelang. 

Nun bittet die Polizei die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise (Rufnummer: 0234 / 909-4120) , die zur Ergreifung des mutmaßlichen Täters führen können. Dieser wird wie folgt beschrieben:

  • südländisches Aussehen; ca. 28 Jahre alt; etwa fünf Zentimeter lange dunkle Haare; kurzgeschnittener Vollbart, auffällige Lücken in der oberen Zahnreihe 

Spenge: Vater drängt Söhne zum Sprung aus Fenster

In einem unglaublichen Fall ermittelt die Polizei im ostwestfälischen Spenge. Dort soll ein alkoholisierter Vater seine Söhne zum Sprung aus einem Fenster im zweiten Stock gedrängt haben. Mehrere Fußgänger in der Straße hätten das Geschehen beobachtet, sagte eine Sprecherin der Polizei Bielefeld am Mittwoch. Die Zeugen würden nun befragt.

Nach ersten Ermittlungen soll der 39-jährige Vater seine beiden sechs und neun Jahre alten Söhne gedrängt haben, aus dem Fenster zu springen. Die Polizei fand die beiden schwer verletzten Kinder in der Neujahrsnacht auf der Straße.

Gegen den Vater erließ ein Haftrichter am Dienstag Haftbefehl wegen versuchten Totschlags. Die Mutter sei in der Neujahrsnacht nicht anwesend gewesen, sagte die Sprecherin. Sie lebe in einem Haus in der Nähe. Das Motiv des Vaters sei noch völlig unklar. Auch müsse noch ermittelt werden, wie betrunken er war. Eine Mordkommission bei der Bielefelder Polizei ermittelt die Hintergründe.

Benndorf: Zwei tote Babys in Wohnung entdeckt

Die Polizei hat in Benndorf (Sachsen-Anhalt) am Dienstagabend eine grausige Entdeckung gemacht. In der Wohnung einer 46-Jährigen fanden die Beamten zwei tote Säuglinge, die einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge in einer Kühltruhe gelegen haben sollen. Die Polizei in Halle sagte, sie nehme zunächst keine Stellung dazu, an welchem Ort die Baby-Leichen entdeckt wurden. 

Der Ex-Lebensgefährte der Mutter habe die Beamten informiert, teilte die Polizei am Morgen mit. Der Mann habe am Dienstagabend von einem Baby gesprochen - Polizisten fanden dann das Zweite. Die Mutter wurde vorläufig festgenommen.

Woran die beiden Kinder gestorben sind, war zunächst unklar. Ein Verbrechen kann laut Polizei nicht ausgeschlossen werden. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Berlin: Kinder schießen mit Pistole vom Balkon

In Berlin-Neukölln haben zwei Kinder mit einer Pistole gespielt und geschossen. Ein Zeuge beobachtete die beiden am Montagnachmittag mit der Waffe auf dem Balkon hantierend und rief daraufhin die Polizei. Wie die "B.Z." berichtet, erteilte ein Richter einen Durchsuchungsbefehl für die Wohnung in der Wildenbruchstraße. Demnach lebt dort eine bekannte arabische Großfamilie.

In der Wohnung befanden sich eine 34-jährige Frau sowie ihre zwölf und 13 Jahre alten Söhne. Die Beamten stellten bei der Durchsuchung fünf Schreckschusspistolen mit mehreren hundert Patronen dazugehöriger Munition und neun illegale Böller sicher, heißt es in dem Bericht weiter. Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz seien aufgenommen worden.

Mönchengladbach: Fahranfänger kracht in Fahrschule

In der Nacht zu Dienstag hat ein Fahranfänger in Mönchengladbach die Kontrolle über seinen Wagen verloren und ist in das Schaufenster einer Fahrschule gekracht. Gegen 3.20 Uhr war der 18-Jährige mit einem 17-jährigen Beifahrer stadtauswärts unterwegs, als er mit einem Mercedes gegen einen Bordstein prallte, berichtet die Polizei. Demnach kam das Auto dadurch von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen die Glasfassade sowie einen Fassadenpfeiler. Durch die Kraft des Aufpralls sei die E-Klasse zurück auf die Fahrbahn geschleudert worden und dort stehen geblieben, heißt es weiter.

Die Insassen des Wagens wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Ob es sich bei der Fahrschule, an deren Fassade ein hoher Sachschaden entstanden ist, um die des Fahranfängers handelt, ist nicht bekannt.

Nachrichten Deutschland: Unfall Mönchengladbach

Die Glasfassade der Fahrschule wurde durch den Unfall schwer beschädigt

Niederkassel: Frau verletzt Partner schwer

Im nordrhein-westfälischen Niederkassel-Rheydt ist ein 41-Jähriger im Zuge eines eskalierten Streits von seiner Partnerin attackiert und lebensgefährlich verletzt worden. Mehreren Medienberichten zufolge soll die Frau auf den Mann eingestochen haben. Er wurde nach einer Erstversorgung per Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht,.

Polizisten fanden die mutmaßliche Täterin vor Ort und nahmen sie vorläufig fest. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.

Stuttgart: Lkw rast in Baugrube auf der A8

Auf der A8 hat sich in der Nacht auf heute ein schwerer Unfall ereignet. Demnach fuhr ein Lkw-Fahrer an einer Baustelle des Bahnprojekts Stuttgart-Ulm in eine Baugrube, er wurde schwer verletzt. Der Sattelzug war laut Polizei in Richtung München nahe des Rasthofs Denkendorf von der Fahrbahn abgekommen. In einer Linkskurve fuhr er geradeaus, durchbrach die Absperrung der Baustelle sowie eine Betonverschalung und geriet in die Grube. An der A8 entsteht ein Tunnel für das Bahnprojekt Stuttgart-Ulm.

Warum der Sattelschlepper von der Fahrbahn abkam, war noch unklar. Er verkeilte sich nach Angaben der Feuerwehr zwischen der Stützmauer und dem darunterliegenden Bauschacht. Der Fahrer wurde eingeklemmt, war aber ansprechbar. Die Rettung des Mannes habe sich äußerst schwierig gestaltet und bis zum Morgen angedauert, hieß es weiter. 

Einsatzkräfte brachten zwei Kräne in Stellung, die das Gespann absicherten. Höhenrettungs-Spezialisten der Feuerwehr seilten sich zum Führerhaus ab, das mehrere Meter über dem Schacht hing, und befreiten den Verletzten. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Ob er in Lebensgefahr schwebt, war zunächst nicht klar. Die Bergung des Sattelzugs werde noch einige Zeit in Anspruch nehmen, teilte die Polizei am Morgen mit.

Das Wetter in Deutschland am Mittwoch, den 3. Januar 2018:

Aktuelle Unwetterwarnungen gibt es auf der Webseite des Deutschen Wetterdienstes (DWD). 


 Nachrichten von Dienstag, den 2. Januar:

Ahrensmoor: 20-Jähriger überlebt schweren Autounfall

Aus bisher ungeklärter Ursache ist am späten Montagabend ein 20-Jähriger nahe Ahrensmoor (Niedersachsen) mit seinem Fahrzeug nach rechts von einer Straße abgekommen. Der Pkw geriet ins Schleudern und prallte wenig später mit der Beifahrerseite gegen einen Baum, wie die Polizei berichtet.

Dabei habe sich der Kleinwagen um den Baum gewickelt und sei völlig zerstört worden. Der junge Mann hatte indes unvorstellbares Glück: Er konnte sich noch selbt aus dem Wrack befreien und zu einem etwa 400 Meter entfernten Haus schleppen, wo ein Anwohner schließlich einen Notruf absetzte. 

Der 20-Jährige kam verletzt in ein Krankenhaus, Lebensgefahr besteht nicht.

Magdeburg: Zwei Tote bei Familiendrama

Bei einem mutmaßlichen Familiendrama in Magdeburg sind eine 87 Jahre alte pflegebedürftige Seniorin und ihr Sohn gestorben. Ein Pflegedienstmitarbeiter fand die Frau am Neujahrsmorgen mit einer tödlichen Schussverletzung in ihrem Bett, wie die Polizei am Dienstag in Magdeburg mitteilte. Die Pistole, die vermutlich die Tatwaffe ist, fanden die Beamten in der Wohnung. Täter soll der 58 Jahre alte Sohn der Frau sein, dessen Leiche nach einem Fenstersturz in der Silvesternacht gefunden worden war.

Die Polizei geht von einem sogenannten erweiterten Suizid aus. Davon ist die Rede, wenn ein Mensch sich töten will, zuvor aber andere umbringt. Die Ermittlungen laufen.

Sie haben suizidale Gedanken? Hilfe bietet die Telefonseelsorge. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter 0 800 / 111 0 111 und 0 800 / 111 0 222 erreichbar. Auch eine Beratung über E-Mail ist möglich. Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.

Spenge: Vater soll Kinder zu Sprung aus Fenster gedrängt haben

Im nordrhein-westfälischen Spenge ist ein 39-Jähriger vorläufig festgenommen worden, weil er unter Verdacht steht, seine beiden Kinder (sechs und neun Jahre alt) am frühen Neujahrsmorgen dazu gedrängt zu haben, aus dem Fenster der Wohnung im zweiten Stock zu springen. Die Kinder hatten sich bei dem Sturz auf die Straße schwere, aber keine lebensgefährlichen Verletzungen gezogen. 

Nach den zunächst rätselhaften Stürzen der beiden Jungen aus dem Fenster der väterlichen Wohnung hatte die Polizei eine Mordkommission eingerichtet, die Ermittlungen wegen versuchten Totschlags aufnahm.

"Die sich zunächst ergebenen Verdachtsmomente gegen den alkoholisierten Vater, seine Söhne zu dem Sprung aus dem Fenster gedrängt zu haben, wurden durch die Ermittlungen bestätigt", berichteten die Behörden. Zum Tatvorwurf äußerte sich der 39-Jährige zunächst nicht.

Itzehoe: Frau angefahren und schwer verletzt liegen gelassen

Im schleswig-holsteinischen Itzehoe ist am frühen Neujahrsmorgen eine 76-Jährige lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei berichtet, überquerte die Frau bisherigen Ermittlungen zufolge eine Straße, als sie von einem Autofahrer erfasst wurde. Der noch unbekannte Fahrzeugführer entfernte sich anschließend vom Unfallort, ohne sich um die Seniorin zu kümmern.

Zeugen fanden die Frau schließlich ohnmächtig und schwer verletzt auf der Straße liegend. Sie kam in ein Krankenhaus und schwebt derzeit weiterhin in Lebensgefahr. Weil sie noch nicht ansprechbar sei, könne zum Unfallhergang bzw. dem -Fahrzeug keine Angaben gemacht werden. Die Polizei sucht nun dringend nach Zeugen, die in der Nacht etwas gehört oder gesehen haben. "Auch Werkstätten oder Angehörige sind gefragt, wenn ihnen Autos mit einem aktuellen Frontschaden auffallen", heißt es.

Hinweis erbittet sich die Polizei Itzehoe unter 04821-6020.

Salzgitter: Schüsse auf Zwölfjährige - Polizei sucht nach Tatwaffe

Nach den Schüssen auf ein zwölfjähriges Mädchen sucht die Polizei noch nach der Tatwaffe. "Bisher haben wir sie noch nicht gefunden", sagte ein Polizeisprecher aus Salzgitter (Niedersachsen). Weitere Details zu den Ermittlungen konnte er am Morgen nicht nennen. Die Zwölfjährige wurde in der Silvesternacht auf dem Gehweg vor dem Haus ihrer Eltern von einer Kugel im Oberkörper getroffen. 

Ärzte mussten sie im Krankenhaus notoperieren. Medienberichten zufolge geht es dem Mädchen wieder besser. "Zum Glück geht es meiner Tochter wieder gut, sie schwebt nicht mehr in Lebensgefahr", sagte der Vater des Mädchens der "Bild"-Zeitung. 

Ermittelt wird gegen einen 68-jährigen Verdächtigen, der am Dienstag einem Haftrichter vorgeführt werden soll. Der Tatverdacht gegen zwei weitere zunächst festgenommene Männer habe sich nicht erhärtet. Am Tatort wurden mehrere Patronenhülsen sichergestellt. Auch in einer Hauswand befanden sich Einschusslöcher.

Becking: 29-Jähriger offenbar von seinem Vater getötet

Im saarländischen Beckingen hat sich am Neujahrstag offenbar ein Familiendrama ereignet. Demnach steht ein 64-Jähriger im dringenden Verdacht, seinen Sohn erschossen zu haben. Der Mann hatte sich laut Saarländischem Rundfunk selbst telefonisch bei der Polizei gemeldet und die Tat gestanden. Er wurde daraufhin festgenommen.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge soll das 29-jährige Opfer zum Haus des Vaters gekommen sein. Es sei zu einer Auseinandersetzung gekommen, in deren Folge der Vater mit einer Handfeuerwaffe auf seinen Sohn geschossen habe und diesen tödlich verletzte. Gegenüber den Beamten gab der Tatverdächtige an, sich bedroht gefühlt zu haben. Der 29-Jährige galt laut Polizei als "psychisch schwer auffällig" und sei in der Vergangenheit immer wieder Anlass für polizeiliche Einsätze gewesen. Er soll heute obduziert, sein Vater dem Haftrichter vorgeführt werden.

Berlin: Tödlicher Unfall mit U-Bahn

Am U-Bahnhof Weberwiese im Berliner Stadtteil Friedrichshain hat sich am frühen Morgen ein tödlicher Unfall ereignet. Demnach wurden zwei Menschen von einer einfahrenden U-Bahn erfasst. Einer der beiden überlebte den Zusammenstoß nicht, die andere Person kam schwer verletzt in eine Klinik, wie eine Sprecherin der Berliner Verkehrsbetriebe dem stern auf Anfrage bestätigte.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand gehe die Polizei von einem suizidalen Hintergrund des Vorfalls aus, heißt es. Der Fahrbetrieb auf der betroffenen Linie musste zunächst eingestellt werden.

Nürnberg: Mann wirft Gasflaschen von Hochhaus

Ein 32-Jähriger hat in der Nacht zum Dienstag Gasflaschen und andere Gegenstände von einem Hochhaus in der Nürnberger Innenstadt geworfen. Zwei Menschen seien leicht verletzt worden, als er mit einem der Geschosse ein Auto traf, wie die Polizei in der bayerischen Stadt mitteilte. Beamte konnten den Mann, der zwischenzeitlich mit Suizid drohte, zur Aufgabe bewegen. Danach wurde er festgenommen.

Den Angaben zufolge alarmierten Augenzeugen die Polizei, weil der Mann eine Holzpalette und Gasflaschen vom Dach des Hauses auf die Straße warf. Dabei traf er auch das an einer Ampel wartende Auto und verletzte die beiden Insassen. Sie erlitten nur leichte Blessuren, mussten aber in einem Krankenhaus behandelt werden.

Polizisten sperrten den Bereich ab und nahmen Kontakt zu dem aufgebrachten 32-Jährigen auf, der offenbar über ein Baugerüst auf das Gebäude geklettert war und immer wieder drohte, vom Dach zu springen. Gegen 3.30 Uhr gab er auf. Spezialkräfte der Polizei nahmen ihn auf dem Haus fest. Sein Motiv war unklar. Ermittelt wird wegen versuchten Totschlags.

Berlin: Jugendliche beschießen Polizei erneut mit Pyrotechnik

In der Haupstadt sind erneut Polizisten aus einer Menschengruppe heraus mit Pyrotechnik beschossen worden. Mehrere Jugendliche hätten am Montagabend im Stadtteil Neukölln massiv mit Schreckschusswaffen auf Streifenwagen gefeuert, teilte die Polizei in der Hauptstadt am Dienstag mit. Die Beamten seien unverletzt geblieben. Schon in der Silvesternacht waren Berliner Polizisten mit Böllern und Flaschen beworfen worden.

Bei dem Vorfall am Abend des Neujahrstags schossen Jugendliche laut Polizei mit Schreckschusswaffen an einer Kreuzung in die Richtung eines Streifenwagens, der unterwegs zu einem Unfall war. Demnach handelte es sich um drei Schützen in einer Gruppe aus etwa 20 jungen Menschen. Diese feuerten die Täter an. Die Beamten fuhren zunächst weiter und kehrten zusammen mit einem weiteren Einsatzfahrzeug zurück, wobei sie abermals beschossen wurden. Dabei ging ein geparktes Auto in Flammen auf. Als die Polizisten mit weiteren Unterstützungskräften anrückten und die Gegend absuchten, flüchteten die Täter.

Das Wetter in Deutschland am Dienstag, den 2. Januar 2018:


mod / AFP / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(