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Nachrichten aus Deutschland: Schlagfertige Verkäuferin verschreckt jungen Räuber

Schmallenberg: Schlagfertige Verkäuferin verschreckt jungen Räuber +++ Hamburg: 83-Jährige tot aus Kanal geborgen +++ Ladenburg: ICE beschädigt - Reisende berichten von Schüssen +++ Nachrichten aus Deutschland

Eine Kioskverkäuferin hat einen Räuber in die Flucht geschlagen (Symbolbild)

Eine Kioskverkäuferin hat einen Räuber in die Flucht geschlagen (Symbolbild)

DPA

Schmallenberg: Schlagfertige Verkäuferin verschreckt jungen Räuber

Eine Kioskverkäuferin hat im Sauerland eine flinke Zunge bewiesen und so einen Räuber in die Flucht geschlagen. "Nimm du erstmal den Helm ab. Dann mache ich ein Foto von dir", soll die Frau gesagt haben, wie die Polizei mitteilte. Der junge Mann, der den Kiosk in Schmallenberg mit Vollvisierhelm überm Kopf betreten und Geld verlangt habe, sei daraufhin ohne Beute geflüchtet - vermutlich auf einem Motorroller.

Eine halbe Stunde später kam es dann in einem Restaurant in der Nähe zu einem Überfall. Nach Polizei-Angaben sprach der Täter die Bedienung mit den Worten "Kasse auf" an. Da die Bedienung nicht reagiert habe, sei der auch diesmal mit Motorradhelm vermummte Täter geflüchtet - wieder mit einem Zweirad. Obwohl die Personenbeschreibungen nicht ganz übereinstimmten, ging die Polizei in beiden Fällen vom selben Täter aus. Von ihm fehlte noch jede Spur.


 Nachrichten von Samstag, den 13. April

Hamburg: 83-Jährige tot aus Kanal geborgen

Die Hamburger Feuerwehr hat am Freitagabend die Leiche einer 83-Jährigen aus einem Kanal der Alster geborgen. Besorgte Nachbarn der Seniorin hatten die Einsatzkräfte alarmiert, als der angeleinte Hund der Frau alleine an ihrer Wohnung auftauchte, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Wenig später konnten Taucher der Feuerwehr die 83-Jährige nur noch tot aus dem Wasser des Brabandkanals im Stadtteil Alsterdorf bergen. Weitere Angaben zu dem Vorfall konnte eine Polizeisprecherin zunächst nicht machen.


 Nachrichten von Freitag, den 12. April

Jockgrim: Entenfamilie verursacht schweren Verkehrsunfall

Weil eine Entenfamilie die Bundesstraße 9 im rheinland-pfälzischen Jockgrim bei Landau überqueren wollte, ist bei einem anschließenden Unfall ein Mann schwer verletzt worden. Insgesamt waren vier Autos und ein Lastwagen an dem Crash beteiligt, wie die Polizei in Landau am Freitag mitteilte.

Zwei bislang unbekannte Autos blieben wegen den Enten auf der Straße stehen, doch die folgenden Fahrzeuge bremsten zu spät. Der Fahrer eines Wagens versuchte nach rechts auszuweichen und stieß gegen einen daneben fahrenden Lastwagen.    

Durch den Aufprall wurde das Auto über die Fahrbahn geschleudert und prallte gegen ein weiteres Fahrzeug. Der Fahrer des weggeschleuderten Autos wurde bei dem Unfall schwer verletzt.

Ladenburg: ICE beschädigt - Reisende berichten von Schüssen

Unbekannte haben in Baden-Württemberg einen fahrenden ICE beschädigt, der aus Berlin kommend auf dem Weg nach Saarbrücken war. Nach Angaben der Bundespolizei meldete ein Zugreisender am späten Donnerstagabend bei Ladenburg Schäden an einer ICE-Scheibe. Die Deutsche Bahn stellte beim nächsten Halt daraufhin mehrere Beschädigungen an der Außenseite des Zuges fest - an Türen, Fenstern und Zugwänden. 

Die etwa 150 Fahrgäste stiegen in Mannheim in andere Züge um. "Reisende waren zu keiner Zeit gefährdet", erklärte die Bundespolizei am Freitag. Nur das Glas der äußeren Seite der Doppelscheibe war demnach beschädigt. Es wird wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt.

Auf Twitter posteten Reisende Bilder des beschädigten Zuges und berichteten, es wären Schüsse gefallen. Dies wurde bislang nicht offiziell bestätigt. Klar sei aber, dass es kein normaler Steinschlag gewesen sei, sagte eine Sprecherin der Bundespolizei. 

Die Schäden am von der Polizei sichergestellten Zug werden derzeit in Frankfurt am Main untersucht. Der Vorfall ereignete sich auf der Fahrt von Berlin nach Saarbrücken. Hinweise auf mögliche Täter gab es zunächst nicht. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter Telefon 0721-12016 0 bei der Bundespolizei Karlsruhe zu melden.

Salzgitter: SEK stürmt Wohnung und erschießt Mann

Nach einem SEK-Einsatz in Salzgitter mit einem Toten und dem anschließenden Fund einer Leiche sind viele Fragen offen. "Die Kollegen befinden sich noch mitten in den Ermittlungen, weshalb es noch dauern kann, bis wir erste Erkenntnisse zu den Hintergründen haben", sagte ein Polizeisprecher am Freitagmorgen.

Die Beamten waren nach einem Notruf am Donnerstagnachmittag zu einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Fredenberg gerufen worden. Dort hatte sich ein Mann verbarrikadiert. Er bedrohte nach den Angaben der Polizei die Beamten. Spezialeinsatzkräfte (SEK) stürmten schließlich die Wohnung. Sie wurden den Angaben zufolge ebenfalls mit einer Waffe bedroht. In der Folge sei auf den Mann geschossen worden, der dann starb. 

Die Polizei durchsuchte anschließend die Wohnung des Mannes in einer benachbarten Straße. Dort fanden die Beamten eine männliche Leiche. Zur Todesursache konnten zunächst keine Angaben gemacht werden. Anfängliche Hinweise auf Sprengstoff in dieser Wohnung bestätigten sich nicht, wie es hieß.

Nachrichten Deutschland Salzgitter

Ein Polizeiwagen steht vor dem Haus in Salzgitter, in dem zuvor eine Wohnung gestürmt worden war.

stern

Homberg: 20-Jährige mit Baby seit Monaten vermisst

Nach dem spurlosen Verschwinden einer 20-Jährigen und ihres fünf Monate alten Sohns im hessischen Homberg an der Efze befürchtet die Polizei ein mögliches Verbrechen. Die aus Eritrea stammende Frau und ihr Baby würden seit drei Monaten vermisst, teilten die Beamten am Freitag mit. Da sie persönliche Gegenstände in ihrer Wohnung zurückgelassen habe, sei ein Verbrechen an der Frau und ihrem Kind nicht auszuschließen.    

Die Beamten veröffentlichten nun Bilder der vermissten jungen Frau und baten um Hinweise. Demnach hatte die Frau am 14. Januar ihre Wohnung in Homberg mit ihrem Sohn in einem Kinderwagen verlassen. Am späten Nachmittag des Tages wurde sie zum letzten Mal gesehen, als sie mit dem Wagen im Bahnhof des Nachbarorts Wabern einen Zug in Richtung Kassel bestieg.

Kleve: Feuerwehr findet vermeintlich tote Würgeschlange

Kurioser Einsatz für die Feuerwehr im nordrhein-westfälischen Kleve: Am Donnerstag wurde gemeldet, dass in einem Garten eine tote Würgeschlange gefunden worden wäre. Wie die Feuerwehr per Pressemitteilung berichtet, fanden die Brandretter das Tier tatsächlich am beschriebenen Ort vor. Es war allerdings nicht tot, obwohl es leblos auf dem Boden lag. Ein Tierarzt stellte fest, dass es wahrscheinlich aufgrund der Temperaturen in eine Kältestarre verfallen war. Auf dem Beandlungstisch hätte die Schlange wieder Lebenszeichen gezeigt. Die Herkunft des Reptils soll nun von der Polizei ermittelt werden. 

Nachrichten Deutschland Schlange

In Kleve stieß die Polizei auf eine vermeintlich leblose Schlange


 Nachrichten von Donnerstag, den 11. April

Köln: Angestellte liefern sich Rennen mit Firmenwagen

Zwei Angestellte einer Mietwagenfirma haben sich in der Kölner Innenstadt ein Rennen mit Autos ihres Arbeitgebers geliefert. Die Männer im Alter von 22 Und 44 Jahren hätten sich Zeugenaussagen zufolge viel zu schnell "mit quietschenden Reifen" durch Lücken im fließenden Verkehr geschlängelt, wie die Polizei der Domstadt am Donnerstag mitteilte. Beamte stoppten sie, die Staatsanwaltschaft ließ danach ihre Führerscheine einziehen.    

Den Angaben zufolge begannen die Männer ihr Rennen am Mittwoch in der Nähe des Kölner Hauptbahnhofs, Polizisten beendeten die Fahrt nach rund zwei Kilometern. Dabei überholten die Verdächtigen andere Autos abwechselnd links und rechts und wechselten ständig die Spur. Gegen sie wurde ein Verfahren wegen eines illegalen Rennens eingeleitet.

Mannheim: Schlag ins Gesicht endete tödlich - Angeklagter spricht von Notwehr

Ein heruntergefallenes Handy soll zu einer Attacke gegen einen 68-Jährigen geführt haben, an deren Folgen er starb. Der Angeklagte im Prozess vor dem Landgericht Mannheim stellte seinen Angriff auf den Rentner am Donnerstag als eine Art Notwehr dar. Er habe im Juni 2015 im Gedränge einen Hieb auf der Schulter gespürt und sein Handy sei zu Boden gefallen, sagte der 30-Jährige. Außerdem sei er beleidigt worden. Um Distanz zu schaffen, habe er ausgeholt und dem Rentner mit der geöffneten Hand ins Gesicht geschlagen. "Ich wollte nur bewirken, dass er mir nicht zu nahe kommt." Es sei nur eine "Backpfeife" gewesen. Sein Gegenüber sei zwei, drei Schritte zurückgestolpert und dann zu Boden gefallen. Von den tragischen Folgen seiner "Backpfeife" habe er erst durch die ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst" erfahren, sagte der Angeklagte, der damals nach dem Sturz geflohen war. Daraufhin hatte er sich gestellt.

Der Rentner wurde durch den Sturz am Auge schwer verletzt und erlitt eine Gehirnblutung, durch die er ins Koma fiel. Wenig später starb der damals 68-Jährige an einer beidseitigen Lungenentzündung.

In der Anklage ist von einem Schlag mit der rechten Faust auf die linke Gesichtshälfte die Rede. Dabei sei der linke Augapfel durch eine zerbrochene Brille so verletzt worden, das der Verlust des Sehvermögens befürchtet werden musste. Zudem habe der Geschädigte Gesichtsverletzungen und Jochbeinfrakturen erlitten. Es handele sich bei der Tat um eine Körperverletzung mit Todesfolge, sagte der Staatsanwalt.

Calw: Alle vier aus Psychiatrie geflohenen Straftäter wieder gefasst

Die vier am späten Mittwochabend aus einer Psychiatrie in Baden-Württemberg geflohenen Straftäter (siehe nachfolgende Meldung) sind mehreren Medienberichten zufolge wieder gefasst. Zwei der Männer waren der Polizei bereits früh nach ihrer Flucht am Bahnhof Calw-Hirsau gefasst worden, die beiden anderen blieben trotz großangelegter Suche zunächst verschwunden.

Einige Stunden später konnte dann Entwarnung gegeben werden. Demnach seien die Flüchtigen an den Bahngleisen zwischen Calw-Erntsmühl und Bad Liebenzell geschnappt worden, berichtet der "Schwarzwälder Bote".

Ludwigslust: Polizist rettet Rollstuhlfahrer aus Teich

Ein Polizist hat in Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern einen Rollstuhlfahrer aus einem Teich gerettet. Der 66-jährige Mann war offenbar aus Versehen vom Weg abgekommen und im Schlosspark der Stadt in den Teich geraten, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der Polizeibeamte, der in seiner Freizeit unterwegs war, sah das Gefährt im Wasser und sprang sofort hinterher.    

Er löste den Sicherheitsgurt vom Rollstuhl und hob den Kopf des Verunglückten über Wasser. Zusammen mit einem anderen Passanten zog der Beamte den Rollstuhlfahrer aus dem Teich. Der 66-jährige erlitt lediglich leichte Verletzungen. Er wurde dennoch in ein Krankenhaus gebracht.

Calw: Vier Straftäter flüchten aus Psychiatrie

Vier psychisch kranke Straftäter sind aus einer geschlossenen Klinik im baden-württembergischen Calw geflohen. Zwei der Männer waren am Donnerstagmorgen noch auf der Flucht, wie die Polizei in Karlsruhe mitteilte. Die anderen beiden konnten nach einer Großfahndung, bei der auch Spürhunde und ein Polizeihubschrauber im Einsatz waren, am Bahnhof Calw-Hirsau gefasst werden. Die vier Männer hatten am Mittwochabend gegen 22.00 Uhr einen Pfleger und eine Pflegerin überwältigt und in einen Raum eingesperrt, dann konnten sie aus der Klinik im Nordschwarzwald entkommen.

Laut einer Polizeisprecherin sind die beiden noch flüchtigen Männer im Alter von 23 und 41 Jahren, die wegen Raubstraftaten in der geschlossenen Psychiatrie waren, höchstwahrscheinlich nicht bewaffnet. Trotzdem sei es möglich, dass die Männer "in der Ausnahmesituation unberechenbar" seien. Sie hielten sich vermutlich noch in der Gegend um Calw auf. Wer den Männern begegne, solle sofort die Polizei verständigen.

Bremen: Krankenpfleger gesteht, Patientin unnötige Medikamente gegeben zu haben

Ein Krankenpfleger hat in Bremen nach seiner Festnahme gestanden, einer Pflegebedürftigen in einem Heim absichtlich unnötige Medikamente gegeben zu haben. Anschließend habe der 39-Jährige Rettungsmaßnahmen eingeleitet, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Donnerstag. 

Die 75-Jährige kam nach der Tat Ende März ins Krankenhaus und musste auf der Intensivstation behandelt werden. Der Deutsche sitzt inzwischen wegen des Verdachts auf versuchten Mord und gefährliche Körperverletzung in Untersuchungshaft.  

Der Fall erinnert an den verurteilten Patientenmörder Niels Högel, der derzeit erneut vor Gericht steht. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, als Krankenpfleger in Oldenburg und Delmenhorst Menschen mit Medikamenten zu Tode gespritzt zu haben.

Cuxhaven: Trio beraubt körperlich behinderten Mann

In Cuxhaven (Niedersachsen) haben drei Männer im Alter zwischen 17 und 21 Jahren einen körperlich eingeschränkten Mann attackiert und beraubt. Laut Polizei forderte das Trio den 35-Jährigen auf, Zigaretten und Bargeld rauszurücken. Unter Schlägen hätten die Männer ihrer Forderung Nachdruck verliehen und ihr Opfer dann beraubt. Es wurde bei dem Übergriff leicht verletzt.

Weil die Männer in der Folge auch an einem Jugendzentrum randalierten, einen Mitarbeiter tätlich angriffen und ebenfalls leicht verletzten, konnte die Polizei sie schnell ausmachen und in Gewahrsam nehmen. Ein 20-Jähriger leistete dabei erheblichen Widerstand und verletzte einen Beamten so schwer, dass dieser zur Behandlung in ein Krankenhaus musste. 

Gegen den polizeibekannten Mann wurde ein Haftbefehl erwirkt, die beiden anderen Tatverdächtigen kamen wieder auf freien Fuß.


 Nachrichten von Mittwoch, den 10. April

Wittenburg: Mann bei Diebstahl von Dessous erwischt

Anwohner haben in Wittenburg in Mecklenburg-Vorpommern einen Mann dabei ertappt, wie er zum Trocknen aufgehängte Damenunterwäsche von einem Privatgrundstück stehlen wollte. Bei einer Hausdurchsuchung bei dem 43-Jährigen fanden die Ermittler später sieben Einkaufstüten voller Damenunterwäsche, wie die Polizei in Ludwigslust am Mittwoch mitteilte. Sie geht davon aus, dass der Verdächtige für weitere Wäschediebstähle in Frage kommt, die bislang nicht angezeigt wurden.    

Die Beamten baten mögliche Geschädigte, sich zu melden. Auch von der Wäscheleine, an der der Dieb in flagranti erwischt wurde, war bereits in den vergangen Wochen Damenunterwäsche gestohlen worden.

Erfurt: Durstiger Dieb knabbert Sicherheitsetikett von Schnapsflasche ab

Um in einem Erfurter Supermarkt unbemerkt Schnaps zu klauen, hat ein Mann kurzerhand das Sicherheitsetikett von der Flasche abgeknabbert. Wie die Polizei in der thüringischen Landeshauptstadt am Mittwoch mitteilte, versuchten insgesamt drei Männer, in einem Einkaufszentrum hochprozentigen Alkohol zu stehlen. Einer von ihnen nahm demnach eine Flasche Korn aus dem Regal und versuchte danach mit den Zähnen das Sicherheitsetikett abzuknabbern.

Die beiden anderen Männer griffen sich zwei Flaschen Kräuterschnaps und steckten sie ein. Ein Ladendetektiv wurde auf das Trio aufmerksam und alarmierte die Polizei. Als die Männer ohne zu bezahlen den Kassenbereich verlassen wollten, waren die gestohlenen Flaschen zum Teil schon angebrochen.

Grabow: Mann hortete Waffen und Munition auf seinem Grundstück

Auf einem Privatgrundstück in Grabow in Mecklenburg-Vorpommern hat die Kriminalpolizei zehn Gewehre und Pistolen sowie Waffenteile, Munition und eine Mörsergranate entdeckt. Drei der Waffen unterliegen dem Kriegswaffenkontrollgesetz, wie die Polizei in Ludwigslust am Mittwoch mitteilte. Der teilweise angerostete Fund wurde beschlagnahmt und vom Munitionsbergungsdienst abtransportiert. Woher die Waffen stammen, muss noch ermittelt werden.  

Ursprünglich hatte die Polizei das Anwesen durchsucht, um mehrere verbotene Stockdegen zu finden, die im Besitz des 52-jährigen Bewohners vermutet wurden. Nebenbei stießen sie im Haus, in der Garage und in einem Schuppen auf die Waffen. Auch die Degen konnten beschlagnahmt werden. Gegen den Bewohner wird wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz sowie wegen des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz ermittelt.

Nürnberg: Senior behindert Feuerwehr im Einsatz

Er gab sich völlig uneinsichtig, später wurde er dann noch beleidigend: In Nürnberg hat ein 76-jähriger Autofahrer ein im Einsatz befindliches Fahrzeug der Feuerwehr behindert und letztlich gar ganz zum Stoppen gezwungen. Wie die Polizei Mittelfranken am Mittwoch mitteilte, waren die Retter am vergangenen Donnerstag mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn unterwegs, als ihnen in der Gustav-Adolf-Straße zunächst auch alle vorausfahrenden Verkehrsteilnehmer ordnungsgemäß Platz machten und eine Rettungsgasse bildeten.

Plötzlich aber sei der 76-Jährige mit seinem Wagen ausgeschert und noch vor dem Einsatzfahrzeug in die Rettungsgasse gefahren. Wenig später hielt der Mann an einer roten Ampel, sodass auch die Feuerwehr komplett abbremsen musste. Obwohl man mit Blaulicht und Martinshorn hinter dem Senior gestanden habe, machte dieser keine Anstalten, die Retter durchzulassen. Selbst dann nicht, als ein Feuerwehrmann ausstieg und ihn zum Wegfahren aufforderte, bewegte der Rentner sein Auto "keinen Meter", wie es im Polizeibericht heißt. Stattdessen habe sich der Beamte "unflätige Beleidigungen anhören" müssen.

Für den renitenten Mann wird sein Verhalten jedoch ein Nachspiel haben. Demnach wurden Strafverfahren wegen des Verdachts der unterlassenen Hilfeleistung und Nötigung gegen ihn eingeleitet.

Essen: 77-Jähriger zerkratzt dutzende Autos

Auf einem nächtlichen Streifzug in Essen soll ein 77-Jähriger dutzende Autos zerkratzt haben. Wie die Polizei in der Ruhrgebietsstadt mitteilte, beobachteten zwei Zeugen den Mann in der Nacht zum Mittwoch bei seinen Taten und riefen ihm etwas zu. Der mutmaßliche Randalierer floh daraufhin, wurde aber später in der Nähe des Tatorts von der alarmierten Polizei gestellt.    

Insgesamt registrierten die Beamten 30 zerkratzte Autos. Weitere Beschädigungen seien nicht ausgeschlossen, hieß es. Der Senior musste die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen. Zum Motiv für die Taten konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen.

Niedersachsen: Mann erfährt vor Abflug von Lottogewinn

Ein Gastronom aus Niedersachsen hat kurz vor Abflug in seine Flitterwochen erfahren, dass er 5,8 Millionen Euro bei der Zusatzlotterie Spiel 77 gewonnen hat. Das berichtet "Lottoland.com". Demnach erhielt er den Anruf, als er zusammen mit seinem Ehemann am Flughafen auf den Flieger wartete. "Wir standen gerade am Gate und wollten in den Flieger einsteigen. Mein Handy klingelte und eine Lottoland-Mitarbeiterin gratulierte mir zum Gewinn", wird der nicht identifizierte Mann zitiert. "Ich war sprachlos. Ich konnte es nicht glauben." Die Großgewinnbetreuerin von Lottoland habe den Gewinner persönlich über sein Glück informiert und mit ihm verabredet, das Organisatorische samt Identitätsprüfung nach seiner Rückreise zu klären. "Ich habe es sofort meinem Mann erzählt und wir haben die Zahlen nochmals online überprüft. Im Flieger haben wir natürlich als erstes mit Champagner darauf angestoßen. Den ganzen Flug über dachte ich nur: 'Das ist wirklich doppeltes Glück'." Er und sein Mann planen demnach, ihre Jobs als Gastronomen zu behalten, weil sie großen Spaß daran hätten. Mit dem Geld wollten sie sich den Traum vom Eigenheim erfüllen, einen Hund und eine Malediven-Reise leisten. Außerdem wolle der Gewinner seine Schwiegereltern unterstützen und ihnen einen kleinen Alterssitz im Ausland schenken, heißt es in der Mitteilung von "Lottoland.com".

Torgelow: Mann stirbt bei Arbeitsunfall

In Torgelow (Mecklenburg-Vorpommern) ist es am Nachmittag zu einem schweren Arbeitsunfall gekommen. Ein Mann kam dabei ums Leben. Wie die Polizei berichtet, wollte der 43-jährige Fahrer eines Gabelstaplers gegen 16.20 Uhr zusammen mit seinem Kollegen, der ebenfalls einen Gabelstapler fuhr, ein sehr schweres Stahlrohr in ein Werkshalle transportieren. Dabei stürzte das Fahrzeug des Mannes aus noch ungeklärter Ursache um. Der Mann versuchte noch, aus dem Fahrzeug zu springen, wurde dabei aber von dessen Dach getroffen. Die Kopfverletzungen waren so schwer, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. 

Ostdeutschland: Razzia gegen Hooligans in vier Bundesländern

Mit Razzien in vier Bundesländern hat die Polizei am Mittwoch die Szene rechtsextremer Hooligans ins Visier genommen: Es gebe aktuell über dreißig Durchsuchungen in Brandenburg und angrenzenden Bundesländern, teilte die brandenburgische Polizei am Morgen in Potsdam mit. Dabei gehe es um den Verdacht der Bildung einer kriminellen Vereinigung im Raum Cottbus. Die Verdächtigen stammten aus der Hooligan-, Kampfsport- und rechtsextremistischen Szene. Nach Informationen des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) gab es Hausdurchsuchungen außer in Cottbus auch in Frankfurt an der Oder, Henningsdorf und Kolkwitz sowie im sächsischen Görlitz, in Kühlungsborn in Mecklenburg-Vorpommern und in Berlin. Die Zahl der Beschuldigten wurde auf 20 beziffert. Auf die Aktivitäten des Netzwerks seien auch die rechtsextremen Ausschreitungen in Chemnitz im vergangenen Sommer zurückzuführen. Konkret werde den Beschuldigten der Verstoß gegen insgesamt fünfzig Straftatbestände vorgeworfen. Es gehe unter anderem um Bedrohung, Körperverletzung, illegalen Waffenbesitz oder  Steuerhinterziehung. Nach Informationen des Berliner "Tagesspiegel" sind unter den Verdächtigen Namen von Neonazis, die bereits in der Vergangenheit durch Gewalttaten aufgefallen seien. 


 Nachrichten von Dienstag, den 9. April

Kaiserslautern: Mann sticht Eismann zwei Reifen platt

Weil er sich offenbar so über das Gebimmel eines Eiswagens ärgerte, hat ein 55-Jähriger zu drastischen Mitteln gegriffen: Wie die Polizei mitteilte, stürmte der Mann plötzlich aus einem Haus, stach dem Fahrzeug zwei Reifen platt und kehrte anschließend wieder in das Gebäude zurück. Dem verdutzten Eisverkäufer blieb nichts anderes übrig, als die Polizei zu rufen. Da Zeugen die Tat beobachtet hatten, dauerte es nicht lange, bis die Beamten den wütenden Mann ausfindig machen konnten. Diesen erwartet nun ein Ermittlungsverfahren.

München: Autofahrer ignoriert Stopp-Signale der Polizei

Mit einem besonders renitenten Autofahrer hatte es am Montag eine Zivilstreife der Polizei München zu tun. Der Mann wollte sich partout nicht kontrollieren lassen und ignorierte entsprechend sämtliche Aufforderungen der Beamten, seinen Wagen zu stoppen. Erst als die Polizisten auch Martinshorn und Blaulicht einschalteten, reagierte der 34-Jährige und bremste ab.

Der Streifenwagen parkte daraufhin neben dem Pkw des Mannes - auch, um zu verhindern, dass der Verdächtige flüchtet. Eine gute Idee. Denn als die Beamten ausgestiegen waren und sich dem Auto nähern wollten, rammte der 34-Jährige plötzlich ein vor ihm stehendes Fahrzeug sowie den Streifenwagen. Eine Beamtin musste laut Angaben der Polizei gar zur Seite springen, um nicht erfasst zu werden. Deren Kollege schlug daraufhin die Scheibe auf der Beifahrerseite ein, was den Mann letztlich dazu bewog, endgültig zu stoppen. Man habe ihn aus dem Fahrzeug gezogen und gefesselt, so die Beamten in einer Pressemitteilung. Gegen den 34-Jährigen wird nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.

Insgesamt entstand ein Schaden von 15.000 Euro an den drei Autos, die Unfallstelle musste für anderthalb Stunden gesperrt werden.

Lüdenscheid: Frau hält Vogelkot für Farbe und ruft die Polizei

Den Fall einer mutmaßlichen Farb-Schmiererei auf einem Auto hat die Polizei im nordrhein-westfälischen Lüdenscheid schnell aufklären können. Eine Frau hatte wegen der vermeintlichen Sachbeschädigung an ihrem Auto die Polizei gerufen, wie diese am Dienstag mitteilte. Die Anruferin habe berichtet, ihr Auto sei mit Farbe besprüht worden. Mit kundigen Augen stellte die Besatzung eines Streifenwagens nur 13 Minuten nach dem Anruf die Verursacher fest: Vögel. Statt mit Farbe sei das Auto mit Hinterlassenschaften "von irgendeinem Dreckspatzen" beschmiert gewesen.

Remscheid: Mann verbrennt auf Parkbank

Im nordrhein-westfälischen Remscheid bei Wuppertal ist beim Brand einer Parkbank ein Mann ums Leben gekommen. Eine Ermittlergruppe soll nun die Identität des Toten und die Brandursache klären, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Wuppertal mitteilten.

Demnach hatten Zeugen den Brand gegen 2 Uhr in der Nacht auf Dienstag gemeldet. Bei den Löscharbeiten entdeckten die Feuerwehrleute den leblosen Mann auf der Parkbank. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt.

nachrichten deutschland - toter parkbank remscheid

Ermittler stehen an der Parkbank, auf der in der Nacht auf Dienstag eine Person verbrannt ist

DPA

Aalen: Millionenschaden nach Brand in Akkufabrik

Durch einen Brand in einer Akkufabrik im baden-württembergischen Schorndorf ist ein Schaden von rund anderthalb Millionen Euro entstanden. Das Feuer brach am Montagabend in einer Produktions- und Lagerhalle aus, wie die Polizei Aalen am Dienstag mitteilte. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlug das Feuer bereits aus dem Dach.    

Das Firmengebäude wurde großteils zerstört. Die Brandursache war zunächst noch unklar, weil das Gebäude noch nicht betreten werden konnte. Die Feuerwehr war mit mehr als 80 Kräften im Einsatz.

Mannheim: Jugendliche von Straßenbahn erfasst

In Mannheim ist eine 15-Jährige von einer Straßenbahn erfasst und verletzt worden. Wie die Polizei berichtet, überquerte die junge Frau gegen 7 Uhr die Gleise an der Haltestelle Hauptbahnhof. Da sie Kopfhörer trug, hörte sie offenbar nicht die einfahrende Bahn. Bei dem Zusammenstoß wurde ihre Bein eingeklemmt. Der Teenager konnte jedoch von den herbeigerufenen Rettungskräften schnell befreit und medizinisch versorgt werden. Ersten Erkenntnissen zufolge soll sie nur leicht verletzt sein. 

Bad Nauheim: Schwangere getötet - Ehemann festgenommen

Die Polizei in Bad Nauheim hat nach dem Fund einer Frauenleiche  den 24 Jahre alten Ehemann des Opfers festgenommen. Er steht im Verdacht, die 25 Jahre alte schwangere Frau getötet zu haben. Nach dem Mann, der wegen psychischer Auffälligkeiten wurde er als gefährlich eingestuft wurde, suchten die Beamten seit Montag mit Hochdruck. Er konnte in einem Baumarkt widerstandslos festgenommen werden. Er soll am Dienstag vor eine Haftrichterin kommen. Diese entscheidet dann über die mögliche Unterbringung des Mannes in Untersuchungshaft oder in einem psychiatrischen Krankenhaus. Der Verdächtige habe bislang keine Angaben zu den Vorwürfen gemacht, berichtete die Staatsanwaltschaft weiter. Die Leiche der 25-Jährigen war den Ermittlern zufolge in der Nacht zu Montag nach einem Zeugenhinweis in einer Wohnung in Bad Nauheim gefunden worden. Die Frau sei durch "mehrfache scharfe Gewalteinwirkung" ums Leben gekommen, teilte die Staatsanwaltschaft am Montag in Gießen mit. Aus ermittlungstaktischen Gründen könnten derzeit keine weiteren Details zur Tat und zur Tatwaffe gemacht werden. Der Verdächtige schweigt zu den Vorwürfen.


 Nachrichten von Montag, den 8. April

Menden: 28-Jähriger tötet seine Mutter im Streit

In Menden (NRW) hat ein Familienstreit ein tödliches Ende genommen. Wie die Polizei mitteilte, war eine 54 Jahre alte Frau mit ihrem Sohn zunächst nur verbal aneinander geraten, dann jedoch eskalierte die Situation. Demnach fügte der 28-Jährige seiner Mutter tödliche Stichverletzungen zu, ehe er die Beamten über die Tat informierte und in Gewahrsam genommen wurde.

Laut dem Nachrichtenportal "Der Westen" soll es sich bei der Tatwaffe um eine Machete handeln. Inzwischen haben die Staatsanwaltschaft Arnsberg und die Mordkommission Hagen die Ermittlungen aufgenommen. Der 28-Jährige soll dem Bericht zufolge am Dienstag einem Haftrichter vorgeführt werden.

Chemnitz: Unfall löst Kettenreaktion aus - 76.000 Euro Schaden

Ein Unfall auf einem Parkplatz im sächsischen Annaberg-Buchholz hat eine Kettenreaktion mit 76.000 Euro Schaden ausgelöst. Insgesamt neun Fahrzeuge wurden bei dem Unfall auf einem Supermarktparkplatz am Montag demoliert, wie die Polizei in Chemnitz mitteilte.    

Ein 59-Jähriger kam mit seinem Wagen zunächst nach links ab und stieß gegen drei parkende Autos. Beim anschließenden Rückwärtsfahren kollidierte der Wagen mit einem Unterstand für Einkaufswagen sowie fünf weiteren Autos.    

Der Unfallverursacher wurde in einem Krankenhaus ambulant behandelt. Seine 58 Jahre alte Beifahrerin blieb unverletzt.

Frankfurt/Main: Polizei hofft auf Zeugen nach Serie sexueller Übergriffe

In Frankfurt am Main ermittelt die Kriminalpolizei im Falle einer ganzen Serie von sexuellen Übergriffen auf Frauen, die "mit hoher Wahrscheinlichkeit in Zusammenhang stehen", wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Demnach seien den Beamten inzwischen elf Vorfälle bekannt, die sich allesamt in den vergangenen Wochen ereigneten. Konkret wird wegen sexueller Belästigung, (sexueller) Nötigung beziehungsweise exhibitionistischen Handlungen ermittelt. Aufgrund der Vorgehensweise bei den Taten sowie sehr ähnlichen Täterbeschreibungen der Opfer geht die Polizei davon aus, dass es sich um ein und denselben Täter handeln könnte. Nachdem zunächst acht Übergriffe angezeigt worden waren, kamen in den vergangenen Tagen laut Polizeiangaben drei weitere hinzu.

So sei eine 23-Jährige bereits am 7. März gegen 22.45 Uhr im Bereich der Haltestelle Heister-/Seehofstraße von hinten angegriffen und nachfolgend unsittlich berührt worden. Die Geschädigte setzte sich zur Wehr und drohte damit, die Polizei zu rufen, was den Täter bewegte, zu fliehen.

Am vergangenen Freitag, 5. April, ereilte dann eine 37-jährige Frau ein ähnliches Schicksal. Sie wurde Bereich der Stresemannallee/Ecke Gartenstraße ebenfalls von hinten attackiert und unsittlich berührt. Durch lautes Schreien bewog die Frau den Täter auch hier zur Flucht. Nur einen Tag darauf wurde dann eine 29-Jährige in der Eckenheimer Landstraße auf dieselbe Weise angegriffen.

Alle Geschädigten beschrieben den Täter demnach als etwa 170-180 Zentimeter groß. Der Mann sei dunkel bekleidet gewesen und habe einen Kapuzenpullover getragen.

Hinweise zu den taten oder dem Täter können Zeugen unter der Rufnummer 069/755-51399 an die Ermittler durchgeben.

Neubrandenburg: Patient wirft medizinische Geräte aus dem Fenster

In einem Krankenhaus in Neubrandenburg in Mecklenburg-Vorpommern hat ein randalierender Patient medizinische Geräte im Wert von mehr als zehntausend Euro aus dem Fenster geworfen. Der 22-Jährige wurde am Montag mit einem Rettungswagen in die Notaufnahme eingeliefert, wie die Polizei mitteilte. Als er in einem Behandlungszimmer auf einen Arzt wartete, begann er plötzlich zu randalieren und zerstörte eine Fensterscheibe.    

Dann warf er in Gerät zur Blutdiagnostik und einen zugehörigen Drucker nach draußen. Es entstand laut Polizeiangaben ein Gesamtschaden in Höhe von 10.600 Euro. Alarmierte Polizisten konnten den Mann ruhigstellen. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt.

Entführter "Landshut"-Flug 1977: Zwei Überlebende erinnern sich

Cuxhaven: 54-Jähriger stürzt von Dach - tot

Im niedersächsischen Cuxhaven hat sich am Samstagnachmittag ein tödlicher Arbeitsunfall ereignet. Wie die Polizei am Montag mitteilte, stürzte ein 54-Jähriger bei Reinigungsarbeiten an einer Solaranlage etwa sechs Meter in die Tiefe, wo er auf dem Boden eines Boxenlaufstalls aufschlug.

Der Mann kam schwer verletzt in eine Klinik, wo er kurz darauf verstarb. Nun sollen die genauen Umstände des tragischen Vorfalls geklärt werden.

Wrestedt: Drohne findet vermissten Rentner

Mit einer Drohne haben Rettungskräfte in Niedersachsen einen vermissten Rentner aufgespürt. Die Helfer entdeckten den 87-Jährigen dank der mit einer Wärmebildkamera ausgestatteten Drohne in der Nacht zum Montag in Wrestedt. Wie das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Uelzen weiter mitteilte, fuhren Rettungskräfte zu dem Ort der Wärmequelle - und fanden den Mann wohlauf auf einer Wiese etwa einen Kilometer von seinem Zuhause entfernt. Feuerwehrleute, Polizei und DRK hatten in der Nacht gemeinsam nach dem Rentner gesucht.

Hamburg: 13-Jährige findet verweste Leichenteile

In der Fischbeker Heide am Stadtrand Hamburgs hat ein 13-jähriges Mädchen am Samstag menschliche Knochen gefunden. Wie die "Hamburger Morgenpost" berichtet, alarmierten die Eltern der Schülerin die Polizei, die den Tatort sicherte. Identifiziert werden konnte die Leiche bisher nicht, da Teile des Skeletts fehlen. Ebenfalls unklar ist, ob der oder die Tote einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist. Nach ersten Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass der oder die Unbekannte vor etwa zwei Jahren ums Leben gekommen ist. Erst am Freitag hatten Spaziergänger in der Fischbeker Heide zwei Leichen entdeckt.

Berlin: Kneipenwirt beleidigt Gäste und zeigt Hitlergruß - Festnahme

Weil er im Streit mit zwei Gästen unter anderem den Hitlergruß gezeigt haben soll, ist ein Kneipenwirt am Sonntagabend in Berlin vorläufig festgenommen worden. Laut Zeugen war der 54-Jährige gegen 20.40 Uhr mit zwei Männern in Streit geraten, in der Folge soll er das Duo fremdenfeindlich und antisemitisch beleidigt haben. Dabei habe er auch den verbotenen Hitlergruß gezeigt sowie einen Gast bespuckt, teilte die Polizei mit.

Alarmierte Beamte nahmen den alkoholisierten Wirt daraufhin fest und brachten ihn zur Blutentnahme. Inzwischen sei er wieder auf freiem Fuß. Nun ermittelt der Staatsschutz des Landeskriminalamts.

Bremen: Lange Haftstrafen für Totschlag an 15-jährigem Syrier

Wegen der Tötung eines 15-jährigen syrischen Flüchtlings hat das Landgericht Bremen drei Männer zu langen Haftstrafen verurteilt. Zwei 37 und 26 Jahre alte Türken müssen wegen Totschlags für jeweils zwölf Jahre hinter Gitter. Ein zur Tatzeit 16-jähriger Deutsch-Armenier erhielt am Montag eine Jugendstrafe von sechs Jahren. Die beiden Brüder und ihr heute 18-jähriger Neffe hatten ihr Opfer in Bremen in der Silvesternacht 2016/2017 so brutal geschlagen und getreten, dass der 15-Jährige wenige Tage später in einer Klinik starb.

Berlin: Frau durch Stich in den Hals schwer verletzt

In Berlin-Spandau ist am Sonntagabend eine Frau durch einen Messerstich schwer verletzt worden. Wie die "Berliner Zeitung" berichtet, soll dem Opfer mit einem Messer in den Hals gestochen worden sein, es kam unter Begleitung eines Notarztes in eine Klinik. In der Wohnung der Frau fanden die alarmierten Rettungskräfte demnach eine weitere verletzte Person, die ebenfalls in ein Krankenhaus musste.

Die Polizei, die eine Beziehungstat bisherigen Erkenntnissen zufolge nicht ausschließt, ermittelt nun die genauen Umstände der Tat.

Werdohl: Unbekannte klauen 95 Fische aus Gartenteich

Dreiste Diebe waren in der Nacht auf Samstag in einem Garten im nordrhein-westfälischen Werdohl am Werk. Offenbar gezielt holten sie mit einem Köcher mehrere Dutzend Goldfische aus einem Gartenteich. Als die Besitzer am Morgen in den Teich schauten, schwammen von den einst 97 Tieren nur noch zwei durchs Wasser. Wegen der Menge der Fische gehen die Ermittler davon aus, dass der oder die Täter die Fische mit großen Wasserbehältern oder Kisten abtransportiert haben. Die Polizei bittet um Hinweise unter Telefon 02392/9399-0.

Calmbach: 30-Jähriger stirbt nach riskantem Überholmanöver

Ein riskantes Überholmanöver hat am Sonntagabend einen Pkw-Fahrer das Leben gekostet. Der 30-Jährige stieß auf der Bundesstraße 294 im Landkreis Calw (Baden-Württemberg) frontal mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. Zuvor soll er laut Zeugenaussagen bereits mehrere andere Fahrzeuge überholt haben. Der Unfallfahrer überlebte den Crash nicht. Sein Beifahrer sowie die 20- und 22-jährigen Insassen des anderen Autos mussten schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden. 

nachrichten aus deutschland: 30-jähriger stirbt beim Überholen

Die Insassen des entgegenkommenden Wagens wurden bei dem Frontalcrash in Calmach schwer verletzt. Der Unfallfahrer kam ums Leben.

DPA

Quellen: Presseportal / "Berliner Zeitung" / "Der Westen" / Polizei München/Lottoland.com / "Schwarzwälder Bote"


Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 1. bis 7. April 2019 lesen Sie hier: 

js / mod/jek/rös / DPA / AFP