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Nachrichten aus Deutschland: Spielplatzstreit löst Massenschlägerei unter Erwachsenen aus - mehrere Verletzte

Lottstetten: Kinderstreit löst Erwachsenen-Schlägerei aus +++ Helbra: Schäferhund verletzt Mädchen schwer +++ Stuttgart: Hightech-Blitzer versagen Dienst +++ Nachrichten aus Deutschland

Ein Streit unter Kindern auf einem Spielplatz löste eine Erwachsenen-Schlägerei mit mehreren Verletzten aus (Symbolbild)

Ein Streit unter Kindern auf einem Spielplatz löste eine Erwachsenen-Schlägerei mit mehreren Verletzten aus (Symbolbild)

Getty Images

Lottstetten: Kinderstreit löst Schlägerei unter Erwachsenen aus - mehrere Verletzte

Ein Streit unter Kindern auf einem Spielplatz in Lottstetten am Hochrhein (Baden-Württemberg) hat zu einer Schlägerei unter Erwachsenen mit mehreren Verletzten geführt. In den Kinderstreit auf dem Spielplatz vor einer Gaststätte mischten sich zunächst die Eltern ein, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Nachdem immer mehr Familienangehörige dazu kamen, habe sich die Stimmung am Samstagabend aufgeheizt. In dem Lokal seien dann mehrere Erwachsene aufeinander losgegangen. Mindestens sechs von ihnen seien verletzt worden, drei kamen ins Krankenhaus. In der Gaststätte ging den Angaben zufolge reichlich Inventar zu Bruch.

Die Polizei musste mit einem Großaufgebot anrücken, um den Streit zu beenden. Auch Polizisten aus der nahen Schweiz kamen zur Unterstützung über die Grenze und trennten die Prügelnden voneinander. Was Auslöser des Streits war, blieb zunächst unklar.

Helbra: Schäferhund greift Mädchen an und verletzt es schwer

Ein ausgerissener Schäferhund hat in Helbra (Kreis Mansfeld-Südharz) ein zehn altes Mädchen angegriffen und schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen biss das Tier das Mädchen am Samstagnachmittag in die Arme und auch ins Gesicht, wie eine Polizeisprecherin am Sonntag sagte. Das Mädchen war allein im Ort unterwegs. Erst als ein Mann hinzukam und nach dem Schäferhund trat, ließ das Tier von der Zehnjährigen ab. Das Mädchen wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Verletzungen seien nicht lebensbedrohlich, so die Polizeisprecherin. Es werde geprüft, ob gegen den 84 Jahre alten Besitzer des Schäferhundes wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt werde. Das Tier war vor der Beißattacke von einem Grundstück ganz in der Nähe ausgebüxt.

Auch in Krefeld griff ein entlaufener Schäferhund am Wochenende Kinder an. Fünf Kinder im Alter von vier bis zehn Jahren sowie eine Frau wurden leicht verletzt und in einem Krankenhaus ambulant behandelt.


 Nachrichten von Freitag, 5. April

Filderstadt: Dreister Autofahrer wendet und flüchtet durch Rettungsgasse

Zu einem völlig überflüssigen und noch dazu hochgradig gefährlichen Fahrmanöver entschloss sich am Mittwoch ein Pkw-Fahrer im Landkreis Esslingen (Baden-Württemberg). Offenbar in Eile wendete der Unbekannte sein Auto in einem Stau auf der B27, der sich nach einem schweren Unfall wegen einer Sperrung gebildet hatte. Der Einfachheit halber nutzte er dann die Rettungsgasse und fuhr nach 200 Metern an einer Ausfahrt ab. Eine Autofahrerin meldete sich am Donnerstag bei der Polizei und berichtete von dem dreisten Verkehrsteilnehmer. Selbst das Hupen anderer Autofahrer habe den Mann nicht von seinem Plan abbringen können. Die Polizei sucht nun weitere Zeugen, die das Wendemanöver beobachtet haben oder durch die Aktion gefährdet wurden.

Düsseldorf: Lokführer klaut Geldkoffer, hat aber einen Denkfehler

Nicht ganz bis zu Ende gedacht, hatte ein Lokführer seinen Plan, aus zwei gefundenen Koffern voller Münzen einen Teil für sich selbst abzuzweigen. Wie die Bundespolizei am Freitag mitteilte, gestand der 48-Jährige die zwei Gepäckstücke mit insgesamt 6000 Euro in Bar in einem Zug entdeckt und den Löwenanteil entnommen zu haben, bevor er die Koffer mit dem Rest - etwa 1000 Euro - zum Fundbüro gebracht habe. Was der Mann nicht bedacht hatte: Überwachungskameras filmten den Bereich seiner Umladeaktion und entlarvten ihn. Bei einer Hausdurchsuchung habe man das Geld im Keller des Verdächtigen gefunden und sichergestellt, so die Polizei.

Inzwischen wurde auch bekannt, dass die wertvollen Koffer einem Nigerianer gehörten, der sie am Bahnhof Leverkusen durch ein Missgeschick verloren hatte. Der 56-Jährige war demnach kurz vor der Abfahrt aus der Bahn gestiegen, um sein Ticket zu entwerten. Dann schloss der Zug die Türen und fuhr ohne ihn ab. Das Geld hatte er bei seiner Einreise laut Polizei ordnungsgemäß angezeigt.

Stuttgart: 200.000-Euro-Blitzer machen keine Fotos

Schon seit Oktober sollen zwei 200.000 Euro teure Hightech-Blitzer auf der Bundesstraße 10 Richtung Stuttgart notorische Raser erfassen. Der Clou: Die Anlagen in Hedelfingen und Wangen verschicken die Fotos der Autofahrer per Datenleitung direkt an die Bußgeldstelle. Doch genau das tun sie nicht. Und keiner weiß warum. "Das Ordnungsamt schafft es nicht, die Schnittstelle für den Datentransfer einzurichten", zitiert die "Bild" eine Rathaus-Sprecherin. Demnach gingen der Stadt Stuttgart so schon Einnahmen in Höhe von rund 100.000 Euro für Strafzettel flöten. Zudem ist die B10 eine beliebte Strecke bei Autofahrern mit Gasfuß. Die rasen seit einem halben Jahr unbehelligt Richtung Stuttgart. Immerhin: Die Blitzeranlage, die ein Pkw-Fahrer im Januar auf der Cannstatter Straße umgefahren hatte (Bild) ist repariert und steht wieder.

Büdingen: Frau ohne Führerschein verblüfft Beamte

Verblüfft und fassungslos ließ eine 53-Jährige am Mittwoch die Beamten einer Polizeiwache in Büdingen (Hessen) zurück. Die Frau war bereits am 10. März aufgefallen, als sie mit 1,8 Promille einen Unfall baute - den Führerschein konnte die Polizei damals nicht einziehen, denn den hatte die Büdingerin schon 2017 nach einer Alkoholfahrt abgeben müssen. Das störte die 53-Jährige aber offenbar gar nicht. Auch 2018 erwischte man sie bei einer Kontrolle ohne Fahrerlaubnis. Den Vogel schoss die Unbelehrbare aber am Mittwoch ab. Beamte hatten sie vorgeladen, um sie zu dem Unfall im März zu befragen. Nach der Vernehmung verließ die Frau das Revier, stieg in ein Auto und fuhr los. Laut Polizeibericht wurde sie umgehend gestoppt. Das Auto wurde beschlagnahmt.

Stuttgart: 55-Jähriger stirbt nach Kollaps in S-Bahn

Ein Mann ist am Freitagvormittag in Stuttgart in einer S-Bahn der Linie 6 zusammengesackt. Wie die "Stuttgarter Zeitung" meldete, blieb der 55-Jährige zunächst bewusstlos liegen. Die sofort alarmierten Rettungskräfte kümmerten sich an der Station Stadtmitte um den kollabierten Mann und versuchten ihn zu reanimieren, doch er verstarb noch im Krankenwagen. Wie die Polizei mitteilte, war das Opfer ohne Fremdeinwirkung gestürzt.

Grömbach: 59-Jähriger feuert auf Vermieter

In einer Gemeinde im Nordschwarzwald ist in der Nacht auf Freitag der Streit zwischen einem Vermieter und einem seiner Mieter eskaliert. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, habe ein 59-Jähriger in Grömbach zunächst mehrere Male auf seinen Vermieter gefeuert und diesen dabei schwer verletzt. Anwohner alarmierten die Polizei, die mit mehreren Beamten und einem Spezialeinsatzkommando ausrückte. Ermittler fanden den mutmaßlichen Täter tot in seiner Wohnung. Er habe sich vermutlich selbst erschossen, so die Polizei. Worum es bei der Auseinandersetzung zwischen Mieter und Vermieter ging, versuchen die Ermittler derzeit herauszufinden. 

Duisburg: Defekte Sprinkleranlage flutet Opernhaus

Das Theater der Stadt Duisburg gleicht aktuell eher einem Swimming Pool. Etwa 80.000 Liter Wasser aus einer Sprinkleranlage fluteten am frühen Freitagmorgen das Opernhaus. Wie es zu dem plötzlichen Wassereinbruch kommen konnte, stand zunächst nicht fest. Vor allem der Bühnenbereich sei betroffen, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Die Feuerwehr pumpte am Vormittag die Wassermassen aus dem Konzerthaus. Bis auf Weiteres müssen die Vorstellungen in dem neoklassizistischen Bau ausfallen. Am Sonntag sollte auf der nun überfluteten Bühne das Kulturfestival "Duisburger Akzente" mit einem Abschlussprogramm zu Ende gehen.

Hamburg-Fischbek: Spaziergänger findet zwei Leichen

Bei seinem morgendlichen Spaziergang hat ein Mann am Freitag in der Fischbeker Heide zwei Leichen entdeckt. Laut Polizei soll es sich um eine Frau und einen Mann handeln. Wie die "Hamburger Morgenpost" berichtet, stellten die Ermittler der Mordkommission in unmittelbarer Nähe mehrere Spritzen sicher. Demnach werde geprüft, ob das Paar an einer Überdosis Drogen gestorben ist. "Die Ermittlungen laufen noch", so ein Sprecher. Fest steht offenbar, dass die beiden schon mehrere Stunden tot an der Fundstelle gelegen haben.

Osterfeld: Rekord-Sünder mit 180 in 80er Zone geblitzt

Einen wenig rühmlichen Rekord stellte ein Autofahrer auf der A9 bei Osterfeld (Sachsen-Anhalt) beim Deutschland weiten Blitzermarathon am Mittwoch auf. Der Mann wurde mit 180 Stundenkilometern geblitzt - erlaubt waren dort nur 80 km/h. Das kostet den Raser nicht nur mehrere hundert Euro, zusätzlich gibt's zwei Punkte in Flensburg und ein dreimonatiges Fahrverbot.

Ein schlechtes Vorbild war auch die Fahrerin eines Schulbusses im hessischen Büdingen. Die Frau raste mit mehr als 60 km/h durch eine Tempo-30-Zone.

Alsfeld: Lkw durchbricht Leitplanke und kippt um, Fahrer tot

Ein 40-Tonner ist am Montag auf der Autobahn 5 bei Alsfeld durch die Leitplanke gekracht, von der Fahrbahn gerutscht und eine Böschung heruntergekippt. Der Fahrer des Lkws einer Spedition aus dem hessischen Langgöns starb noch am Unfallort. Sein Sattelschlepper wurde bei dem Unfall völlig zerstört. Die Bergung dauerte mehrere Stunden.

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Der Fahrer dieses Lkw konnte am Montag nur noch tot aus dem Wrack seines Sattelschleppers geborgen werden. 

DPA

 Nachrichten von Donnerstag, 4. April

Aying: Mumifizierte "Leiche" entpuppt sich als Requisite

Einen gehörigen Schock dürfte eine Frau in Aying bei München erlebt haben. Wie die Polizei mitteilte, meldete sich die 65-Jährige am Mittwoch telefonisch bei einer Wache, um den Fund einer vermeintlich bereits mumifizierten Leiche zu melden, die sie beim Aufräumen in einem Lagerraum entdeckt hatte. Da es die Lichtverhältnisse nicht zuließen, konnte die Frau ihre Angaben nicht weiter konkretisieren, also machte sich eine Streife auf den Weg.

Die Polizisten konnten nach ihrem Eintreffen dann schnell Entwarnung geben. Demnach handelte es sich bei der Leiche um eine sehr realistische Nachbildung einer menschlichen Mumie, die im Inneren aus Styropor bestand. Vermutlich sei das Objekt in der Vergangenheit als Theaterrequisite genutzt word, schreibt die Polizei München in ihrer Pressemitteilung.

Bad Oeynhausen: Heilpraktiker soll kinderpornografische Fotos in Praxis gemacht haben 

in Physiotherapeut und Heilpraktiker aus dem westfälischen Bad Oeynhausen soll in seiner Praxis bei Behandlungen mehrfach pornografische Fotos von zwei Kindern gemacht haben. Daneben soll der 60-Jährige zahlreiche kinder- und jugendpornografische Bilder besessen haben. Wegen Wiederholungsgefahr befinde sich der Mann seit einer Woche in Untersuchungshaft, teilte die Polizei Dortmund am Donnerstag mit. Die Staatsanwaltschaft Bielefeld ermittelt gegen den Therapeuten wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern und des Besitzes von Kinderpornografie.

Gelsenkirchen: Teile der Innenstadt nach Bombendrohung geräumt

In Gelsenkirchen (NRW) hat die Polizei am Donnerstagmorgen nach einer Bombendrohung gegen ein Geschäft Teile der Innenstadt abgesperrt und Einkaufsläden geräumt. Laut Polizei ist der Bereich zwischen der Klosterstraße/Arminstraße in Richtung Bahnhofstraße sowie die Zugänge über den Preuteplatz und Beskenstraße derzeit gesperrt. Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, sollen inzwischen auch Spürhunde vor Ort eingetroffen sein. Man nehme die Drohung ernst, wird eine Sprecherin vom Nachrichtenportal "Der Westen" zitiert. Dem Bericht zufolge soll sich die Drohung gegen die in der Innenstadt ansässige Primark-Filiale gerichtet haben.

Kassel: Mann rutscht von Bahnsteigkante, Bein abgetrennt

Am Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe ist am Mittwochabend ein Mann unter einen anfahrenden Intercity geraten und schwer verletzt worden. Wie ein Sprecher der Bundespolizei am Donnerstag mitteilte, habe der 62-Jährige versucht, die Tür des bereits rollenden Zuges zu öffnen. Dabei sei er von der Bahnsteigkante abgerutscht und zwischen Zug und Bahnsteig gestürzt. Sein linkes Bein geriet unter die Räder und wurde abgetrennt. Warum der Mann die Tür öffnen wollte ist unklar. Nach Angaben der Bundespolizei saß der Bruder des Opfers in dem Intercity. Ob er selbst auch im Zug gewesen war und verpasst hatte, rechtzeitig wieder einzusteigen, stand zunächst nicht fest. "hessenschau.de" hatte zuerst über den Unfall berichtet.

Dortmund: Vier Fliegerbomben in Kleingartenanlage gefunden

Vier Blindgänger aus dem Zeiten Weltkrieg halten seit zwei Tagen die Menschen in Dortmund in Atem. Bereits am Dienstag waren drei britische 250-Kilo-Fliegerbomben bei Bauarbeiten in der Kleingartenanlage "Am Segen" entdeckt worden. Die vierte, eine amerikanische, wurde erst am Donnerstag entdeckt, als Spezialisten die Entschärfung der anderen drei Blindgänger vorbereiten wollten. Rund 350 Anwohner mussten aus Sicherheitsgründen evakuiert werden. Zudem wurden 45 Patienten der Johanniter-Klinik in einen anderen Bereich verlegt. Wie die Stadt Dortmund twitterte, sollen die vier Bomben gleichzeitig unschädlich gemacht werden.


 Nachrichten von Mittwoch, 3. April

Hannover: 29-Jähriger bunkert 51 scharfe Waffen und kiloweise Munition

Weil er im Internet versucht hatte, eine scharfe Waffe zu bestellen, ist die niedersächsische Polizei einem 29-jährigen Mann auf die Spur gekommen. Bereits Ende März durchsuchten Beamte die Wohnung seines Vaters in einem Mehrfamilienhaus in Hannover-Stöcken und fanden dabei insgesamt 51 größtenteils erlaubnispflichtige Schusswaffen. Darunter mehr als ein Dutzend Langwaffen, drei Maschinenpistolen und acht Revolver. Zudem bunkerte der Mann dort laut Polizei mehrere Kilogramm Munition unterschiedlichen Kalibers sowie militärische Nebeltöpfe. Beschlagnahmt wurden demnach auch etwa 100.000 Euro Bargeld unbekannter Herkunft. Offenbar hatte der 29-Jährige zudem ein Faible fürs Dritte Reich. Ermittler stießen in der Wohnung unter anderem auf Orden, Ehrenzeichen und Bilder aus der Zeit des Nationalsozialismus. Beim Zugriff durch die Beamten soll sich der Verdächtige massiv gewehrt und einen Polizisten mit einem gezielten Faustschlag verletzt haben. Hinweise auf einen politisch motivierten Hintergrund gebe es zum jetzigen Zeitpunkt nicht, so die Kriminalpolizei am Mittwoch. Ein Richter schickte den Waffennarr schon kurz nach seiner Festnahme in Untersuchungshaft.

Köln: Mann entdeckt exakte Kopie seines Autos

Durch puren Zufall ist ein Kölner auf eine exakte Kopie seines Wagens gestoßen. Modell, Farbe und vor allem Kennzeichen - alles identisch. "Ein Mitarbeiter von mir hatte es durch Zufall gesehen", erzählte Taxiunternehmer Adem Altay am Mittwoch. Er sei mit seinem Wagen - einem schwarzen VW Polo - sofort dort hingefahren und habe die Polizei gerufen. "Ich haben natürlich einen Schreck bekommen", sagte er. "Das sah aus wie Zwillinge." Mit der Kopie seines Autos hätten theoretisch alle möglichen Straftaten verübt werden können, und dann hätte die Polizei vor seiner Haustür gestanden, sagte Altay.

Eine Polizeisprecherin bestätigte den Vorfall. Der Wagen sei gestohlen worden. Es sei eine bekannte Masche, dass die Täter dann vielfach auf einen baugleichen Wagen mit der gleichen Farbe achteten und sich dessen Kennzeichen aufschrieben und nachmachen ließen. Damit hofften sie, nicht so leicht aufzufallen. Über die Auto-Doublette hatten zuvor der "Kölner Stadt-Anzeiger" und der "Express" berichtet.

Treuenbrietzen: Unbekannter schießt auf Regionalzug

In Brandenburg ist eine Regionalbahn während der Fahrt mutmaßlich beschossen worden. Der Zugbegleiter der in Richtung Jüterbog fahrenden Bahn entdeckte ein Loch in der äußeren Scheibe der Doppelverglasung, wie die Bundespolizei am Mittwoch mitteilte. Reisende seien nicht verletzt worden.    

Dass der Schaden am Dienstagnachmittag nahe des Bahnhofs Treuenbrietzen stattdessen zum Beispiel durch einen Stein entstand, schlossen die Ermittler nach Angaben einer Bundespolizeisprecherin aus. Bundespolizisten fahndeten mit Hilfe eines Hubschraubers und Brandenburger Polizisten nach dem noch unbekannten Täter.

Eschweiler: 15-Jähriger mit Tempo 70 gestoppt, Vater will ihn betrunken nach Hause bringen

Einen 15-jährigen Schüler zog die Polizei am Montag aus dem Verkehr. Er war mit dem Auto seines Vaters unterwegs und tappte in Eschweiler mit knapp 70 km/h statt Tempo 50 in eine Radarfalle. Papiere konnte er nicht vorweisen - einen Führerschein natürlich auch nicht. Wie die Polizei mitteilte, gab er an, dass sein Vater wisse, dass er mit dem Auto unterwegs sei. Als der am Ort des Geschehens eintraf, um seinen Sohn abzuholen, bemerkten die Beamten schnell, dass der Mann nicht nüchtern war. Bei einem freiwilligen Alkoholtest wurden zwei Promille festgestellt. Daraufhin räumte der 50-Jährige ein, am Vorabend eine Flasche Wodka getrunken zu haben. Während sein Junior mit Anzeigen wegen Fahrens ohne Führerschein und Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit rechnen muss, kommt auf den Vater eine Anzeige zu, weil er den Teenager wissentlich mit dem Auto fahren ließ.

Melle: Drittklässler finden Leiche beim Müllsammeln

Bereits am Freitag haben Schüler einer Grundschule im niedersächsischen Melle (Landkreis Osnabrück) in einer leer stehenden Halle die Leiche eines 69-Jährigen entdeckt. Die Drittklässler sammelten einem Bericht der "Neuen Osnabrücker Zeitung" zufolge Müll und stießen auf dem Gelände eines Segelflieger-Clubs auf den toten Mann. Wie die Polizei mitteilte, gebe es keine Hinweise auf Fremdverschulden. Demnach habe der Schulleiter die Eltern sowie die Landesschulbehörde nach dem Vorfall informiert und einen Psychologen eingebunden. Den Kindern gehe es den Umständen entsprechend gut, so ein Polizeisprecher.

Ribnitz-Damgarten: Drei Tote bei Unfall mit Lkw

Bei einem schweren Verkehrsunfall sind am Mittwochvormittag auf der Bundesstraße 105 bei Ribnitz-Damgarten (Mecklenburg-Vorpommern) drei Insassen eines Pkw ums Leben gekommen. Ein am Unfall beteiligter Lkw ging in Flammen auf und brannte komplett aus. Der Fahrer konnte sich nach ersten Informationen aus seinem Fahrzeug retten. Die drei Insassen des Pkw, der nach dem Unglück im Straßengraben liegen blieb, konnten nur noch tot aus dem Wrack geborgen werden. Der Kleinwagen war ersten Ermittlungen zufolge auf die Gegenfahrbahn geraten und dort frontal mit dem Lkw zusammengestoßen. Zuerst hatte die "Ostsee-Zeitung" berichtet.

Oberhausen: Friedhofsmitarbeiter klaut Ringe aus Leichenhalle

An Pietätlosigkeit kaum noch zu überbieten, ist ein Diebstahl, der die Polizei bereits seit Mitte März beschäftigte. Die Tochter einer 88-Jährigen erstattete damals Anzeige, weil ihrer verstorbenen Mutter in der Leichenhalle des Oberhausener Friedhofs zwei Ringe abgenommen wurden. Die sofort eingeleitete Fahnung nach dem Schmuck und dem Täter führte die Polizei nach Duisburg, wo der Dieb die Ringe bei einem Pfandleiher gegen Bargeld hinterlegte. Wie die Kriminalisten jetzt mitteilten, verdächtigten sie einen Friedhofsmitarbeiter, der am Montag zur Vernehmung vorgeladen wurde. Dabei gestand der 30-Jährige die Tat demnach, noch bevor ihm die Beweise vorgelegt wurden. Offenbar war der Mann unbemerkt an den Schlüssel zu Leichenhalle gekommen, hatte der alten Dame dort die Ringe abgenommen und diese noch am selben Tag in Duisburg versilbert.

Windeck: Ehepaar stirbt bei Hausbrand, Enkelin rettet sich

Bei einem Hausbrand in Windeck (Rhein-Sieg-Kreis) sind in der Nacht auf Mittwoch zwei Menschen ums Leben gekommen. Die Enkelin der beiden Verstorbenen konnte sich vor den Flammen retten und kam leicht verletzt in ein Krankenhaus. Der Opa des Mädchens war von der Feuerwehr noch aus dem Haus gebracht worden, die Wiederbelebungsmaßnahmen blieben jedoch erfolglos. Wie der "Kölner Stadtanzeiger" berichtet, konnte seine 86-jährige Frau erst in den frühen Morgenstunden geborgen werden als der Brand vollständig gelöscht war. Insgesamt 80 Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen, das Haus brannte bis auf die Grundmauern nieder.

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 Nachrichten von Dienstag, 2. April

Hamburg: Feuerwehr befreit 38-Jährigen von Keuschheitsgürtel

Einen Winkelschleifer musste die Feuerwehr Hamburg einsetzen, um einen Mann aus einer ziemlich misslichen Lage zu befreien. Mit einem verschlossenen Keuschheitsgürtel erschien der 38-Jährige zunächst auf einer Polizeiwache in Poppenbüttel - das berichtete das "Hamburger Abendblatt" zuerst. Laut seiner Aussage hatte die Domina nach einem Treffen auf einem Rastplatz an der A7 bei Lübeck den Schlüssel für das stählerne Korsett behalten. Er soll den Gürtel bereits zwei Wochen getragen haben. Gegenüber der Polizei behauptete er später, von der Domina erpresst worden zu sein. Nach Darstellung der 25-Jährigen, die von der Polizei ermittelt werden konnte, sei abgemacht gewesen, dass sie den Schlüssel behalte. Sie habe sich dann geweigert ihn herauszugeben, weil sich der Mann eine andere Domina gesucht hatte. Wie das "Abendblatt" weiter berichtet, hat die Polizei nun Probleme, den dubiosen Fall aufzuklären. Denn der vermeintlich Geschädigte ist offenbar abgetaucht. Dem letzten Vernehmungstermin blieb er fern.   

Karlsruhe: Streit um Sperrmüll eskaliert

In Karlsruhe ist am Montagabend ein Streit um Sperrmüll eskaliert. Wie die Polizei berichtet, war ein 32-Jähriger um kurz nach 22 Uhr mit seinem Hund unterwegs, als er einen 56-Jährigen antraf, der Sperrmüll durchsuchte und Teile davon auf den Gehweg warf. Der Aufforderung, den Sperrmüll wegzuräumen, kam der Mann nicht nach. Nach einem kurzen Wortgefecht eskalierte die Situation. Der 56-Jährige warf zunächst Bretter und Stangen in Richtung des 32-Jährigen. Schließlich nahm der Sperrmüllsammler ein Brett und schlug damit auf den Spaziergänger ein. Dieser wehrte sich mit einer Stange. Beide Streithähne zogen sich leichte Verletzungen zu. Zeugen alarmierten die Polizei. 

Willich-Anrath: 14-Jährige von Traktor überfahren

Im nordrhein-westfälischen Willich ist am Montagabend eine 14-Jährige bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Wie die Polizei berichtet, fuhr das Mädchen gegen 18.45 Uhr mit ihren Inline-Skates auf einem Radweg, als der plötzlich endete. Als sie dann sogenannte Verkehrsleitgitter umfahren wollte, geriet sie auf die Fahrbahn und wurde dort von einem Traktor erfasst und überfahren. Der Teenager verstarb noch an der Unfallstelle. Der 27-jährige Traktorfahrer erlitt einen Schock und muss in einem Krankenhaus behandelt und durch eine Notfallseelsorgerin betreut werden. 

Gronau: 15-Jähriger feuert in Schule mit Tränengas um sich, 19 Verletzte

Eine mit Tränengas geladene Schreckschusspistole hat ein Schüler im Treppenhaus einer weiterführenden Schule in Gronau (Nordrhein-Westfalen) abgefeuert. Dabei verletzte der Jugendliche nach einem Bericht der Polizei Borken am Dienstagvormittag 17 Mitschüler und zwei Lehrkräfte. Demnach klagten die Betroffenen über gereizte Augen und Atemwege. Zwölf Verletzte mussten in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Die Polizei ermittelte einen 15-Jährige, der als tatverdächtig gilt. Die Feuerwehr belüftete den betroffenen Gebäudeteil. 

Paderborn: Schulbus prallt gegen Baum, 20 Verletzte

Bei einem Unfall mit einem Schulbus sind am Dienstag in Paderborn 20 Menschen verletzt worden, darunter viele Kinder. Ein Rettungshubschrauber flog zwei Schwerverletzte in ein Krankenhaus. Wie die Polizei mitteilte, kam der Bus auf einer Kreisstraße in Lichtenau aus bisher ungeklärten Gründen von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Dabei wurde die rechte Seite des Busses teilweise aufgerissen. Insgesamt sollen 28 Fahrgäste im Alter zwischen zwölf und 52 Jahren an Bord gewesen sein. Der 43-jährige Busfahrer blieb der Polizei zufolge unverletzt. 

Unna: Brand in Mutter-Kind-Heim, 39-Jährige tot

Der Brand in einer Mutter-Kind-Einrichtung in Unna hat ein zweites Todesopfer gefordert. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft Dortmund am Dienstag mitteilten, erlag die Mutter des sechsjährigen Mädchens in der Nacht in einem Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Die Ermittler gehen davon aus, dass die 39-Jährige das Feuer in der Nacht auf Montag selbst gelegt hat. Zuvor soll sie sich mit ihrer kleinen Tochter in dem Zimmer eingeschlossen haben, in dem die beiden seit einiger Zeit untergebracht waren. Die Sechsjährige war schon am Montag in einer Klinik verstorben.


 Nachrichten von Montag, 1. April

Kerpen: Fahranfänger baut Unfall und rastet aus

Nur drei Wochen nach seiner Fahrprüfung ist ein junger Autofahrer seinen Führerschein schon wieder los. Wegen seiner riskanten und rücksichtslosen Fahrweise verursachte der 18-Jährige am Samstag auf der A61 bei Kerpen einen schweren Unfall. Schon zuvor sei der Mann Zeugen wegen seines besonders "renitenten Fahrstils" aufgefallen, teilte die Polizei am Montag mit. Demnach missachtete der Teenager auf der Autobahn jegliche Verkehrsregeln. "Er benutzte alle Fahrspuren, immer wieder auch den Standstreifen, überholte links wie rechts und fuhr Schlangenlinien", heißt es im Polizeibericht. Vor der Kollision wechselte er von ganz links nach ganz rechts und touchierte dabei das Heck eines Pkw-Anhängers, der sich von dem Auto löste und über die Fahrbahn schleuderte. Alles andere als reumütig, reagierte der 18-Jährige nach dem Unfall. Demnach soll er ausgestiegen sein und lautstark herumgebrüllt haben. Wegen seines aggressiven Verhaltens sei ein Drogentest vor Ort nicht möglich gewesen, so die Polizei. Das Ergebnis des angeordneten Bluttests stehe noch aus.

Sinsheim: Drei Autos nach Unfall auf A61 ausgebrannt, mindestens zwei Tote

Mindestens zwei Menschen sind am Montagmittag bei einem schweren Verkehrsunfall im Rhein-Neckar-Kreis ums Leben gekommen. Wie die Polizei nach ersten Ermittlungen mitteilte, war ein Kleintransporter beim Wechseln der Fahrspur auf einen Sattelzug aufgefahren. Dabei erfasste er einen dazwischen fahrenden Pkw und schob ihn unter den Auflieger des Lkw. Alle drei in den Unfall verwickelten Fahrzeuge fingen Feuer und brannten komplett aus. Mindestens zwei Insassen des eingeklemmten Pkw starben in ihrem Auto. Wie viele Personen insgesamt in dem Auto saßen, konnte die Polizei zunächst nicht sagen. Möglicherweise steige die Zahl der Toten noch an, so ein Polizeisprecher. Zum Schutz vor Gaffern stellte die Autobahnmeisterei Walldorf am Unfallort Sichtschutzwände auf.

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Bei dem Unfall auf der A6 brannten ein Lkw, ein Kleintransporter und ein Pkw vollständig aus. Mindestens zwei Menschen kamen ums Leben.

DPA

Köln: Walkerin fliegt Bargeld zu, sie glaubt an einen Aprilscherz

Als ihr beim morgendlichen Walken ein 500-Euro-Schein gegen ein Bein flog, glaubte eine Rentnerin in Köln zunächst an einen Aprilscherz. Danach habe sie sich umgeschaut und weitere Geldscheine entdeckt, berichtete die 68-Jährige später auf einem Kölner Polizeirevier. "Damit war mir klar, dass es sich nicht um einen Scherz, sondern um einen Fall für die Behörden handelte", wird die Frau im Polizeibericht zitiert. Die ehrliche Finderin informierte per Handy die Polizei und lieferte bei den Beamten insgesamt 3000 Euro in bar ab.

Geislingen: 30-Jähriger im Auto von Hund erschlagen

Der nicht angeschnallte Hund wurde bei einem schweren Verkehrsunfall in Geislingen (Baden-Württemberg) von der Rückbank nach vorn geschleudert und traf dort den Fahrer des Kleinwagens. Der 30-Jährige, der nach ersten Ermittlungen ebenfalls nicht angeschnallt war, erlitt bei dem Crash am Samstagnachmittag tödliche Verletzungen. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, hatte er auf der Geislinger Steige die Kontrolle über sein Auto verloren und war frontal mit einem entgegen kommenden Pkw zusammengestoßen. Die beiden Insassen wurden leicht verletzt. Auch der Hund kam mit dem Schrecken davon und wurde von Rettungskräften leicht verletzt aus dem Wrack geborgen.

Bochum: Hobby-Rennfahrer rasen mit 450-PS-Boliden durch die City

Zwei junge Raser haben die Innenstadt von Bochum am frühen Sonntagmorgen offenbar mit einer Rennstrecke verwechselt. Auf bis zu 200 Stundenkilometern sollen sie ihre mehr als 450 PS starken Sportwagen bei ihrem illegalen Rennen beschleunigt haben. Einer Streife stoppte das Duo nach mehreren Kilometern Verfolgung und kassierte die Führerscheine der 27 und 30 Jahre alten Hobby-Rennfahrer ein. Auch die Autos wurden sichergestellt. Wie die Polizei am Montag mitteilte, hatten die Männer das Rennen durch die Bochumer Innenstadt mit quietschenden Reifen gestartet und danach mehrere andere Autos überholt und bedrängt.

Stelingen: Spielervater ohrfeigt Nachwuchs-Schiri

Weil er mit einer Entscheidung des Schiedsrichters nicht einverstanden war, ist ein 48-jähriger Mann am Samstag während eines Spiels der C-Jugend des TSV Stelingen (Niedersachsen) auf den Platz gestürmt. Dort ohrfeigte er den 15-jährigen Referee. Der hatte dem Torwart der Gästemannschaft vom JFV Calenberger Land II nach einem Foul am Sohn des aufgebrachten Vaters die Gelbe Karte gezeigt. Zu wenig für den übermotivierten Spielervater. Der Nachwuchs-Schiri brach die Partie in der 68. Minute ab. Die "Bild" hatte zuerst berichtet. Demnach konnten selbst die herbei gerufenen Polizisten den Mann nur schwer beruhigen. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren wegen Körperverletzung ein. 

Unna: Mutter soll sechsjährige Tochter getötet haben

In einer Mutter-Kind-Einrichtung im nordrhein-westfälischen Unna ist in der Nacht auf Montag ein sechsjähriges Mädchen ums Leben gekommen. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Montag mitteilte, wurde das Kind nach einem Brand in einem Zimmer schwer verletzt gefunden. Laut Polizei verstarb es wenig später im Krankenhaus. Auch die Mutter des Mädchens musste mit schweren Verbrennungen in eine Klinik gebracht werden. Nach ersten Ermittlungen soll sich die 39-jährige Soesterin mit ihrer Tochter in dem Zimmer eingeschlossen und danach ein Feuer gelegt haben. "Wir gehen nach dem bisherigen Stand davon aus, dass sie in suizidaler Absicht in dem abgeschlossenen Zimmer Feuer gelegt hat", so der Staatsanwalt.

Sie haben suizidale Gedanken? Hilfe bietet die Telefonseelsorge. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter (0800) 1110111 und (0800) 1110222 erreichbar. Auch eine Beratung über E-Mail ist möglich. Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.

Einbrecher mit Brecheisen

Burgberg: Bergsteiger stürzt 100 Meter in den Tod 

Ein 36-jähriger Bergsteiger ist am Sonntagnachmittag am Burgberger Hörnle im Allgäu abgestürzt. Der Mann war offenbar allein auf einer Kletterroute am Südgrat des knapp 1500 Meter hohen Gipfels am Grüntenmassiv unterwegs. Laut Bergwacht Sonthofen verlor er aus ungeklärten Gründen den Halt und stürzte etwa 100 Meter in die Tiefe. Eine ebenfalls kletternde Zeugin stieg demnach sofort zu dem Schwerverletzten ab und wählte den Notruf. Als die Rettungshubschrauber am Unglücksort eintrafen, soll der Kletterer noch ansprechbar gewesen sein. Im Krankenhaus erlag er wenig später seinen Verletzungen. 

Mannheim: 15-Jährige missbraucht, Täter flüchten

Ein Unbekannter hat in der Nacht auf Sonntag im Mannheimer Zeppelinpark ein 15-jähriges Mädchen vergewaltigt. Wie die Polizei am Montag mitteilte, wurde das Opfer von zwei Männern nach Zigaretten gefragt. Als sie weitergehen wollte, wurde sie festgehalten und danach von einem der beiden sexuell missbraucht. Sein Komplize soll "Schmiere" gestanden haben. Als der mutmaßliche Vergewaltiger von der Jugendlichen abließ, flüchtete das Duo. Die 15-Jährige erstattete Anzeige. Nach den Tätern wird gefahndet. Sie werden wie folgt beschrieben:

1. Täter: 1,80-1,85 m groß, 18-20 Jahre alt, sehr schlank, bekleidet mit schwarzer Jogginghose, schwarze Kapuzenjacke, schwarzes Basecap mit weißem Aufdruck, Nasenpiercing    

2. Täter: 1,75-1,80 m groß, 18-20 Jahre alt, blaue Jeans, dunkle Jacke, darunter ein weißes T-Shirt, dunkles Basecap

Ettlingen: Pkw nach Unfall in Flammen, zwei Tote

Bei einem schweren Verkehrsunfall sind am Sonntagabend auf der Autobahn 5 zwei Menschen ums Leben gekommen. Nach ersten Ermittlungen kollidierte ein 25-Jähriger beim Spurwechsel mit zwei weiteren Autos. Einer der beiden Wagen wurde dabei gegen eine Betongleitwand am Fahrbahnrand geschleudert und fing Feuer. Die beiden noch nicht identifizierten Insassen verbrannten in ihrem Pkw. Der Unfallverursacher stand offenbar unter Alkoholeinfluss - auch er kam schwer verletzt in ein Krankenhaus.

nachrichten aus deutschland zwei tote bei unfall auf a5

Polizei und Feuerwehr begutachten den völlig ausgebrannten Kleinwagen auf der A5. Die beiden Insassen verbrannten am Sonntagabend in ihrem Wagen.

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Hamburg: Abi-Party eskaliert, Polizei räumt Park

Eine Abi-Party mit rund 600 Teenagern ist am Freitagabend eskaliert. Wie die "Mopo" berichtet, hatten sich Abiturienten von drei Schulen über soziale Netzwerke in einem öffentlichen Park verabredet. Die Feier mit viel Alkohol soll friedlich verlaufen sein - bis eine Gruppe aus 60 bis 80, teils gewaltbereiten, Jugendlichen dazu stieß. Nur mit einem Großaufgebot und einigen Hunden konnte die Polizei die Rangeleien beenden und die Streithähne auseinander halten. Gegen 21 Uhr lösten die Beamten das Gelage auf. Übrig blieb ein riesiger Müllberg. Etwa 50 Schüler rückten am Samstag, um den Park vom Müll zu säubern.

Quellen: Polizeipresse / Polizei München

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jek / js / DPA