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Notstand in Sotschi: Olympiastadt von schweren Unwettern überrascht

Tagelanger Regen hat im russischen Sotschi und der Umgebung zu Überschwemmungen geführt. Die Regierung rief den Notstand aus.

Wegen heftiger Überschwemmungen haben die Behörden in der russischen Olympiastadt Sotschi knapp fünf Monate vor Beginn der Winterspiele den Notstand ausgerufen. Zahlreiche Straßen seien unbefahrbar und viele Keller vollgelaufen, teilte der Zivilschutz am Mittwoch der Agentur Interfax zufolge mit. Fast 2000 Rettungskräfte seien im Einsatz, um Bahnhof und Flughafen in Betrieb zu halten.

Das Dorf Kepscha mit etwa 300 Einwohnern an der Strecke zwischen Sotschi und Krasnaja Poljana, wo Skiwettbewerbe stattfinden sollen, wurde evakuiert. Nach tagelangem Regen seien die Wetteraussichten nun aber günstig, sagte ein Behördensprecher. Der Schwarzmeer-Kurort Sotschi ist vom 7. bis 23. Februar Olympia-Gastgeber. Derzeit ist die Koordinierungskommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) für ihren zehnten und letzten Besuch in Sotschi, um den Stand der Vorbereitungen zu überprüfen.

ono/DPA / DPA
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