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Ölpest in Norditalien: Sabotage löst Umweltkatastrophe aus

Umweltschützer sprechen bereits von einem "ökologischen Desaster": Mehr als 600.000 Liter Öl sind aus einer Raffinerie in den Po und seinen Nebenfluss Lambro geflossen. Ursache ist ein Sabotageakt. Die Region will nun den Katastrophenzustand ausrufen.

Ein Sabotage-Akt in einer früheren Raffinerie hat in der Lombardei im Norden Italiens eine Umweltkatastrophe ausgelöst: Rund 600.000 Liter Öl flossen nach Angaben der Behörden vom Mittwoch in den Po und seinen Nebenfluss Lambro. Hunderte Tiere seien bereits in dem über mehrere Kilometer reichenden Ölteppich verendet.

Angesichts der verheerenden ökologischen Folgen will die Lombardei um die Ausrufung des Katastrophenzustands bitten, wie der Umweltbeauftragte der Region, Davide Boni, mitteilte. Die "gesamte Region und ihre Wasserwege" seien bedroht. Ein Notfallplan müsse beschlossen werden, um die schädlichen Folgen für die Lombardei in Grenzen zu halten. Die Bevölkerung der betroffenen Gebiete wurde aufgerufen, kein Leitungswasser zu trinken. Der 652 Kilometer lange Po ist der größte Fluss Italiens.

Motive der Tat völlig unklar

In der Ex-Raffinerie nahe Monza nördlich von Mailand waren den Angaben zufolge am Dienstagmorgen von Unbekannten die Schleusen der Öllager geöffnet worden. "Das war ein krimineller Akt", erklärte der Präsident der Lombardei, Roberto Formigoni. Offenbar schlug das Unternehmen zudem nur zögernd Alarm. Über die Motive der Täter konnte zunächst nur gerätselt werden. In der Präfektur von Mailand wurde ein Krisenstab eingerichtet.

Einsatzkräfte von Feuerwehr und Zivilschutz sowie freiwillige Helfer versuchten, Dämme gegen die Ölpest zu errichten. Bisher sind aber alle Versuche gescheitert. Das Öl floss zunächst in den Lambro und von dort in den Po. Bei den verendeten Tieren handelte es sich den Behörden zufolge vor allem um Vögel.

"Ökologisches Desaster"

Die wichtigste italienische Umweltschutzorganisation Legambiente sprach von einem "beispiellosen ökologischen Desaster", welches das Ökosystem noch lange Zeit belasten werde. Das Becken des Lambro galt bereits zuvor als eine der am meisten verschmutzten Gegenden Italiens.

Die Umweltschutzorganisation WWF äußerte sich zutiefst besorgt und sprach von einem "massiven Akt mutwilliger Umweltzerstörung". Das Öl habe eine "gefährliche Kettenreaktion" in Gang gesetzt, vielerorts in der Region seien durch die Verschmutzung die Kläranlagen ausgefallen, erklärte die deutsche Vertretung am Mittwoch. Auch der nahegelegene Naturpark könne durch die Ölpest in Mitleidenschaft gezogen werden.

DPA/AFP / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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