Österreich Deutscher Bus verursacht schweres Unglück


Sie waren unterwegs zu einem Kongress in Wien. Doch dort traf die Gruppe Zeugen Jehovas nicht ein. Ihr Reisebus verunglückte kurz vor dem Ziel schwer, 20 Insassen wurden verletzt als der Bus umstürzte. Doch das Unglück hatte noch schlimmere Folgen: Ein Autofahrer raste mit seinem Wagen in das Wrack.

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Donauuferautobahn nahe Korneuburg in Österreich sind ein Mensch getötet und mehr als 20 weitere verletzt worden. Ein Bus mit Saarbrücker Kennzeichen hatte aus noch ungeklärter Ursache einen Lastwagen gestreift, wie ein Sprecher des österreichischen Verkehrsclubs ÖAMTC sagte. Danach sei der Bus über eine Abtrennung aus Beton auf die Gegenfahrbahn geschleudert worden und etwa 100 Meter weitergerutscht, bevor er auf der Seite liegend liegen blieb.

Der Fahrer eines entgegenkommenden Autos konnte dem verunglückten Bus nicht rechtzeitig ausweichen und krachte in die Unglücksstelle. Er starb noch am Unfallort. Der touchierte Lastwagen stürzte in die Böschung, wobei sich der Fahrer schwer verletzte. Die Beteiligten kamen in psychologische Betreuung. Bei den 40 Businsassen handelte es sich um Zeugen Jehovas, die zu einem Kongress in Wien unterwegs waren.

Nach Eingang des Notrufs am Donnerstagvormittag wurde bei den Rettungskräften der Umgebung Großalarm ausgelöst. Zwei Hubschrauber und etwa 30 Rettungsfahrzeuge eilten an den Unglücksort. Die Autobahn war zeitweise gesperrt. Nach Angaben des Automobilclubs ÖAMTC wurde eine Frau aus Saarbrücken mit dem Rettungshubschrauber mit offenen Brüchen und Verdacht auf innere Verletzungen in ein Unfallkrankenhaus gebracht.

DPA/AP AP DPA

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