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Australien: Rauchverbot löst Revolte in Gefängnis aus

Es wurden Brände gelegt, Türen versucht einzutreten: Eine Protestaktion von Häftlinge in Melbourne ist ausgeartet. Grund für die Krawalle: Ab Juli gilt in australischen Gefängnissen Rauchverbot.

Rauchverbot löst Gefängnisrevolte im australischen Melbourne aus

Weil ab 1. Juli in allen australischen Gefängnissen Rauchverbot gilt, sind in Melbourne Häftlinge ausgerastet

Als wären Zigaretten in Australien nicht ohnehin schon teuer genug - rund 20 Euro kostet eine Schachtel. Was die Knackis dort aber offenbar nicht weiter schreckt. Im Gegenteil: Ein geplantes Rauchverbot hat eine Gefängnisrevolte ausgelöst. Eine Protestaktion von Insassen des Ravenhall-Gefängnisses artete derart aus, dass die Verwaltung das Personal abzog, wie die Polizei berichtete.

Rund 300 Gefangene waren nach Medienberichten an den Unruhen beteiligt. Sie sollen unter anderem Brände gelegt haben. Ein Fernsehsender flog mit dem Hubschrauber über das Gelände. Bilder zeigten Insassen mit Masken und Stöcken, die versuchten, Türen einzutreten.


Vor Ort waren mehr als ein halbes Dutzend Feuerwehrwagen. Nach Angaben der Gefängnisbehörde konnte keiner der Gefangenen ausbrechen. Ab 1. Juli gilt in allen Gefängnissen im Bundesstaat Victoria Rauchverbot. 

stb / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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