HOME

Reisebus brennt aus: Jugendliche retten sich in letzter Sekunde

Sie waren auf der Rückfahrt aus ihrem Urlaub: 60 Jugendliche und ihre Betreuer wurden vom Busfahrer aus dem Schlaf gerissen. Als sich der Bus in der Nähe von Hannover befand, hatte er Ölgeruch bemerkt. Kurze Zeit später stand der Bus in Flammen - alle Insassen konnten sich unverletzt retten.

Über 60 Menschen sind beim Brand ihres Reisebusses am frühen Sonntagmorgen mit dem Schrecken davongekommen. Nach Polizeiangaben konnten sich 54 Jugendliche und 7 Betreuer rechtzeitig ins Freie retten, ehe ihr Bus plötzlich im niedersächsischen Berkhof in der Nähe von Hannover in Flammen stand. Es wurde niemand verletzt.

Wie die Polizei weiter mitteilte, habe der Fahrer Ölgeruch bemerkt und habe am Straßenrand gehalten. So konnten die Fahrgäste schnell in Sicherheit gelangen. Kurze Zeit später sei dann der Bus in Flammen aufgegangen. Bus und Gepäck verbrannten komplett. Der Sachschaden beträgt nach Schätzungen der Polizei etwa 800.000 Euro.

Die Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren gehörten zu einer evangelischen Reisegruppe und befanden sich auf der Heimreise aus Schweden.

swd/DPA / DPA
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.