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Schleswig-Holstein: Mehrere tödliche Badeunfälle in der Ostsee

Bei starkem Wellengang ertrinken ein Schwimmer und ein Retter in der Ostsee. Der Strand ist unbewacht. Später stirbt eine Frau beim Baden. Diesmal sind Rettungsschwimmer da, sie können nicht helfen.

Ein Polizist und ein Helfer stehen am Ostseestrand von Sehlendorf bei Blekendorf (Schleswig-Holstein), wo zwei Menschen bei einem Badeunfall starben

Ein Polizist und ein Helfer stehen am Ostseestrand von Sehlendorf bei Blekendorf (Schleswig-Holstein), wo zwei Menschen bei einem Badeunfall starben

Schock am Ostseestrand: Einen Tag nach dem Badeunglück mit zwei Toten in Blekendorf ist keine 40 Kilometer entfernt eine 58 Jahre alte Frau beim Schwimmen ums Leben gekommen. Die Frau aus Dahme (Schleswig-Holstein) war mit ihrem Mann im Wasser, als sie aus noch ungeklärter Ursache kollabierte, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Helfer der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) beobachteten den Vorfall und zogen die Frau aus dem Wasser. Die Wiederbelebungsversuche am Strand von Dahme blieben erfolglos.

Am Mittwoch waren in der Ostsee bei Blekendorf im Kreis Plön zwei Männer tödlich verunglückt. Ein 49 Jahre alter Polizeibeamter aus Dannau hatte bei Wind und hohem Wellengang versucht, einen 60-jährigen Lütjenburger aus dem Wasser zu retten. Beide Männer ertranken. Als Konsequenz wurden die Sicherheitsmaßnahmen an dem bisher unbewachten Badestrand verstärkt. "Was wir tun können, tun wir", sagte der ehrenamtliche Bürgermeister der Gemeinde Blekendorf, Andreas Köpke (CDU). Für Freitag wurde ein Gedenkgottesdienst für die Opfer in Blekendorf angesetzt.

Strand sollte erst ab 12. Juli bewacht werden

Die Polizei setzte am Donnerstag die Befragung von Zeugen fort, um zu ermitteln, wie es zu dem Unglück kam. "Es herrschten starker auflandiger Wind mit einer starken Unterströmung", sagte DLRG-Sprecher Peter Sieman. "Unter diesen Umständen sollte man nicht ins Wasser gehen." Wer es tue, handle leichtsinnig und gefährde sich und andere.

Der Strand von Sehlendorf sollte erst ab Samstag von Rettungskräften der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) gesichert werden. Nun sollen DLRG-Helfer vom nahe gelegenen Ostseebad Hohwacht die Sicherung bis zum 12. Juli mit übernehmen. Bis zum 7. September werde der Strand dann vom Hauptturm und zwei weiteren Stationen in den Dünen aus von 9 bis 18 Uhr bewacht, so Köpke.

Vom Ende der Pfingstferien in Bayern und Baden-Württemberg bis zum Beginn der Sommerferien in den anderen Bundesländern sei es relativ schwierig, Rettungskräfte zu bekommen, sagte Sieman. "Das sind alles ehrenamtliche Helfer, die ihren Sommerurlaub opfern, um anderen zu helfen." Allein am Mittwoch habe die DLRG in Schleswig-Holstein sieben Menschen gerettet.

Einige Gemeinden beschäftigen eigene Rettungsschwimmer

Eine rote Flagge für ein Badeverbot war am Hauptturm des Strandes von Sehlendorf am stürmischen Mittwoch nicht gehisst - auch das übernehmen DLRG-Helfer. Vergangenes Jahr sei der Strand vom 18. Mai bis zum 31. August überwacht worden, sagte Köpke. Die Gemeinde habe dafür rund 32.400 Euro gezahlt.

Nach Angaben des Landesgeschäftsführers der DLRG, Thies Wolfhagen, betreut die DLRG in Schleswig-Holstein 50 Strände an Nord- und Ostsee im Auftrag der jeweiligen Gemeinden. Als Tagespauschalen würden 5 bis 7,50 Euro zuzüglich Verpflegung und Fahrtkosten gezahlt. Einige Gemeinden an der Nordsee wie etwa Westerland auf Sylt und Helgoland zahlten sehr viel mehr. Sie beschäftigten unabhängig von der DLRG eigene Rettungsschwimmer per Dienstleistungsvertrag.

kis/anb/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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