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Rakete über Kalifornien: Aliens? Kim Jong-un? Das steckt hinter dem Ufo-Alarm in Los Angeles

Ein mysteriöses Flugobjekt hat an der US-Westküste für Aufregung gesorgt. Hinter dem "Ufo" steckten aber weder Außerirdische noch Nordkorea - sondern Elon Musks Weltraumunternehmen SpaceX.

Dieser Zwischenfall hat vielen Amerikanern einen gehörigen Schrecken eingejagt: In der Nacht von Freitag auf Samstag erhellte ein mysteriöses Flugobjekt den Nachthimmel über der Millionenmetropole Los Angeles. Das gleißende Licht und die gewaltige Rauchwolke des Flugobjekts waren im gesamten Südwesten der USA zu sehen.

Auf Twitter veröffentlichten Nutzer aus Los Angeles, San Diego und anderen Städten Fotos und Videos des unbekannten Flugobjekts, die Spekulationen reichten von einem Nuklearangriff bis zur Alieninvasion. Doch hinter dem "Ufo"-Alarm steckten weder Außerirdische noch Nordkorea. Es handelte sich um eine Rakete von Elon Musks Weltraumunternehmen SpaceX. Die "Falcon9"-Rakete war am Abend von der Vandenberg-Luftwaffenbasis zwischen Los Angeles und San Francisco gestartet. Sie transportierte zehn Satelliten für das Irdium-Kommunikationsnetzwerk in den Orbit, berichtet die Los Angeles Times. Irdium ist ein weltumspannendes Satellitensystem für Sprach- und Datenkommunikation. 

 

Elon Musk hat seinen Spaß

Die Behörden hatten laut der Zeitung im Vorfeld gewarnt, der Raketenstart könne vermutlich in ganz Südkalifornien und darüberhinaus gesehen werden. Die Feuerwehr von Los Angeles veröffentlichte ein Statement, um die Bevölkerung zu beruhigen: Die "mysteriösen Lichter am Himmel" stammten von dem Raketenstart in Vandenberg, hieß es darin. Viele Autofahrer hätten angehalten, um das Phänomen zu beobachten und Fotos und Videos zu schießen, berichtet die LA Times. Eine Stunde und 12 Minuten nach dem Start sei der letzte der zehn Satelliten abgestoßen worden und die Mission erfüllt. 

Tesla-Gründer und SpaceX-Macher Elon Musk hatte seinen Spaß an der Aufregung: "Nuclear alien UFO from North Korea", twitterte er zu einem Video des Raketenflugs. Es war übrigens schon der 18. Raketenstart von SpaceX in diesem Jahr. Hauptziel des Unternehmens ist es, schon in wenigen Jahren bemannte Marsmissionen durchführen zu können.


bak
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.