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Tierpark Nordhorn: Schwule Geier adoptieren verwaistes Ei

Ein Geierweibchen im Tierpark Nordhorn legt ein Ei, doch macht keine Anstalten, ein Nest zu bauen. Ein Glück, dass zwei schwule Geier in ihrem Geheege mehr Lust haben, sich mal als Eltern zu versuchen.

Schwule Geier im Tierpark Nordhorn brüten ein Eis aus

Die schwulen Geier im Tierpark Nordhorn haben ein verwaistes Ei unter ihre Fittiche genommen

Ein schwules Geierpaar soll im Tierpark von Nordhorn ein Ei ausbrüten. Wie Tierpark-Sprecherin Ina Deiting am Dienstag sagte, haben die beiden Männchen namens Isis und Nordhorn das Ei von Geier-Weibchen Lisa unter ihre Fittiche genommen. "Lisa hatte keine Anstalten gemacht, ein Nest zu bauen." Das männliche Pärchen Isis und Nordhorn aber sehr wohl - daraufhin entschieden sich die Tierpark-Manager, den beiden Gänsegeier-Männern das Ei zu geben. "Sie haben sich prompt drauf gesetzt", sagte Deiting.

Das Ei von Lisa war ein Zufallsfund. Eine Tierpflegerin hatte beobachtet, wie Lisa merkwürdig gekrümmt auf einem Ast saß. Dann fiel ein Ei aus zwei Metern Höhe auf den vom Regen aufgeweichten Boden. Die Pflegerin brachte das unbeschädigte Ei in eine Brutmaschine. Eine Handaufzucht schied für den Tierpark aus, denn in diesem Fall werden Geier auf Menschen fehlgeprägt. Also entschied man sich dazu, dass sich die beiden Geiermänner als Eltern-Paar beweisen dürfen.

Möglicher Vater im Tierpark Nordhorn unklar

In dem Tierpark leben drei männliche Gänsegeier. Lisa habe sich möglicherweise mit dem anderen Vogel gepaart, sagte Deiting. Das wisse aber keiner. "Von uns hat niemand den Geschlechtsakt beobachtet." Das einzige feste Paar unter den drei Gänsegeier-Männern und zwei Weibchen im Gehege seien Isis und Nordhorn.

Ob das Ei befruchtet ist, wissen die Tierpark-Experten noch nicht. "Das entscheidet sich in den nächsten Tagen", sagte Deiting. Spätestens Ende nächster Woche wäre das Ende der Brutzeit erreicht - dann zeigt sich, ob ein Baby-Geier schlüpft oder nicht. 

fin / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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