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Russland: Jäger erschossen - von seinem eigenen Hund

Es klingt fast zu absurd, um wahr zu sein. Und doch hat sich in Russland ein tragischer Jagdunfall ereignet, bei dem ein Jäger von seinem eigenen Hund tödlich angeschossen wurde.

Russland - Jäger - Jagdhund - Schuss

Für den russischen Jäger kam jede Hilfe zu spät, er verstarb noch auf dem Weg ins Krankenhaus (Symbolbild)

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Es ist eine Meldung, bei der man sich beim Lesen der Überschrift sogleich irritiert fragt, ob sich da nicht ein Fehler eingeschlichen hat. Zu absurd klingt das Gelesene, als dass es stimmen kann, mag man meinen. Aber die Geschichte aus dem russischen Saratow scheint wahr zu sein, zumindest berichten russische Lokalmedien über den Fall. Dort soll bereits in der vergangenen Woche ein Jäger von seinem eigenen Jagdhund erschossen worden sein, unter anderem schreibt das die Lokalzeitung "sarnovosti.ru".

Demnach wollte Sergey Terekhov, so der Name des Getöteten, gemeinsam mit seinem Cousin in der beliebten Jagdregion an der Wolga auf die Pirsch gehen. Mit dabei: die beiden Hunde des 64-Jährigen. Der Unfall habe sich ereignet, als die beiden Männer gerade aufbrechen wollten, berichtete ein Polizist. Aus diesem Grund habe Terekhov die beiden Tiere, mehreren Berichten zufolge zwei als sehr ruhig und intelligent geltende Estnische Laufhunde, aus dem Kofferraum seines Autos gelassen. Nur kurz darauf habe eines der Tiere sein Herrchen angesprungen und dabei den Abzug von dessen Jagdewehr betätigt, wodurch sich ein Schuss gelöst habe. Der Kolben der geladenen Waffe habe zu diesem Zeitpunkt auf dem Boden gestanden, der Lauf sei auf den Bauch des Mannes gerichtet gewesen, heißt es. 

Jäger stirbt noch auf dem Weg ins Krankenhaus

Dort traf die Kugel Terekhov dann auch, der auf dem gefrorenen Boden zusammenbrach. Das Unglück habe sich direkt vor den Augen des Cousins abgespielt, der sogleich einen Rettungswagen gerufen habe, führte der Polizist aus. Dieser sei auch sehr schnell gekommen, dennoch sei der 64-Jährige noch auf dem Weg ins Krankenhaus seiner schweren Bauchverletzung erlegen. 

Ein (Mit-)Verschulden des Opfers ergaben die Ermittlungen nicht. Demnach habe der Jäger über alle relevanten Jagd- und Waffenlizenzen verfügt, auch sei er zum Zeitpunkt der Tragödie nüchtern gewesen. 

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mod
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.