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Tsunami in Japan Mindestens 19 Menschen sterben bei Beben in Japan


Einstürzende Häuser, reißende Wassermassen: Bei dem Erdbeben und dem Tsunami in Japan sind mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen.

Durch das schwere Beben vor der Küste Japans und den anschließenden Tsunami sind nach Medienberichten mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen. Mehrere der Opfer seien am Freitag durch den Einsturz von Häusern getötet worden, hieß es in den Berichten. Die nationale Polizeibehörde konnte die Angaben zunächst nicht bestätigen. Die Schäden seien so "gewaltig", dass es lange Zeit in Anspruch nehmen werde, die Informationen zu sammeln.

Ein 77-jähriger Mann in der Präfektur Chiba sei beim Einsturz einer Mauer ums Leben gekommen, ein weiterer Mensch sei in der nordöstlichen Region Miyagi durch einen herabfallenden Gegenstand getötet worden, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Jiji. Ein Mann starb dem Bericht zufolge durch einen Tsunami in einem Küstenort in der nordöstlichen Präfektur Iwate. In der Präfektur Ibaraki im Großraum Tokio starb eine ältere Frau, die unter einem herabgestürzten Dach begraben wurde, wie die örtlichen Behörden der Nachrichtenagentur AFP mitteilten.

Durch das Beben wurden auch zahlreiche Menschen verletzt. In Tokio stürzte das Dach eines Konferenzzentrums ein, in dem etwa 600 Studenten an einer Zeremonie teilnahmen, wie die Feuerwehr mitteilte. Dabei wurden mehrere Menschen verletzt. Das japanische Meteorologieamt erklärte, das Beben sei das stärkste, das je in Japan gemessen worden sei, und habe eine Stärke von 8,8 gehabt.

liri/AFP AFP

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