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Unglück in Bangladesch: Polizei nimmt zwei Fabrikmanager fest

Nach dem Einsturz einer Textilfabrik in Bangladesch sind zwei Verantwortliche festgenommen worden. Das Gebäude war teilweise illegal errichtet worden. Beim Unglück kamen über 300 Menschen ums Leben.

Drei Tage nach dem Einsturz eines achtstöckigen Fabrikgebäudes mit mehr als 300 Toten in Bangladesch hat die Polizei am Samstag zwei Verantwortliche dort ansässiger Textilfirmen festgenommen. Das teilte die Polizei mit.

Sie seien im Haus des Verbandes der Textilproduzenten und -exporteure in Haft genommen worden. Der Verband hatte die Verantwortlichen der fünf Textilfirmen, die in dem eingestürzten Gebäude angesiedelt waren, aufgefordert, sich den Behörden zu stellen.

Bei den Festgenommenen handle sich um Bazlus Samad, Chef der Firmen New Wave Buttons und New Wave Style, sowie Mahmudur Rahaman Tapash, einen leitenden Angestellten "einer der beiden Firmen", sagte der stellvertretende Polizeichef der Hauptstadt Dhaka, Shyaml Mukherjee. Die Festnahmen seien kurz nach Mitternacht erfolgt, gegen die Männer werde wegen fahrlässiger Tötung ermittelt.

Trotz Rissen im Gebäude zur Arbeit gezwungen

Das teilweise illegal errichtete Gebäude in Dhaka war am Mittwochmorgen kurz nach Arbeitsbeginn eingestürzt. In den Trümmern des Hauses fanden Helfer am Freitag noch Dutzende Überlebende. Jedoch wurden mindestens 324 Leichen ausgegraben.

Viele weitere wurden noch immer in den Gebäudeüberresten in Savar in der Nähe der Hauptstadt Dhaka vermutet. Retter haben mehr als 2400 Menschen lebend aus dem Trümmern holen können. Überlebende berichten, sie seien am Mittwochmorgen trotz Rissen im Gebäude zur Arbeit gezwungen worden.

Die Prdouktion musste am Freitag in zahlreichen Textilfabriken eingestellt werden. Hunderttausende Textilarbeiter gingen in Dhaka aus Protest gegen miserable Arbeitsbedingungen auf die Straßen, griffen Fabriken an, warfen Fahrzeuge um und setzten Verkaufsstände in Brand. Sie forderten die Hinrichtung der für das Unglück Verantwortlichen. Die Polizei setzte Tränengas und Gummigeschosse ein.

jat/AFP/DPA / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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