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Unglück in Brandenburg Viele Verletzte bei Reisebus-Unfall


Tragisches Unglück auf der A13 in Brandenburg: Ein Reisebus rammte am Morgen einen LKW. 17 Menschen wurden verletzt, vier von ihnen schwer.

Beim Zusammenstoß eines Passagierbusses mit einem Holztransporter sind am Mittwoch in Brandenburg 17 Menschen verletzt worden. Bei dem Zusammenstoß wurden die beiden Insassen des mit Baumstämmen beladenen polnischen Lastwagens, der Busfahrer sowie ein Passagier aus dem Bus schwer verletzt. 13 Fahrgäste, darunter elf Jugendliche, erlitten leichte Verletzungen.

Nach Angaben der Polizei kollidierte der Lastwagen beim Auffahren auf die Autobahn 13 zwischen Berlin und Dresden nahe Bersteland mit dem Bus, als dieser die A 13 gerade verließ. Die Fahrzeuge stießen frontal zusammen, der Bus krachte im vorderen Bereich gegen die Leitplanke und rutschte ein Stück in den Graben.

Der Bus war als Schienenersatzverkehr für die wegen Bauarbeiten gesperrte Bahnlinie Berlin-Cottbus im Einsatz. Direkt davor fuhr ein weiterer Schienenersatz-Bus, der nicht in den Unfall verwickelt wurde. Geschockt verfolgten die meist jugendlichen Fahrgäste darin das Geschehen, sahen, wie teils bekannte Mitschüler verunglückten und wie der Busfahrer hinter seinem Lenkrad eingeklemmt wurde.

Wie es zu dem Unfall kam, war zunächst unklar. Der Fahrer des Busses habe an der Anschlussstelle Freiwalde den Lastwagen vermutlich übersehen, als er von der Autobahn abfahren wollte, so ein Polizeisprecher. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Bus mit der Front durch eine Leitplanke gedrückt und kam quer zur Fahrbahn zum Stehen.

Die meisten Fahrgäste der Busse waren auf dem Weg zur Arbeit, zu ihrem Ausbildungsplatz oder zur Schule. Nach Angaben des Landkreises Dahme-Spreewald konnten alle elf verletzten Jugendlichen, die im Oberstufenzentrum Dahme-Spreewald in Lübben zur Schule gehen, das Krankenhaus am Mittag verlassen. Einige seien im Anschluss weiter zum Oberstufenzentrum gefahren, berichtete Sprecherin Heidrun Schaaf. Andere seien von ihren Eltern abgeholt und nach Hause gebracht worden. Um die Jugendlichen kümmerten sich Notfallseelsorger. Auch zwei Sozialarbeiter stünden bereit.

AFP/DPA/fo DPA

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