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Unwetter in Südfrankreich: Mindestens 20 Tote bei Überschwemmungen

Die Zahl der Todesopfer bei dem Unwetter an der französischen Mittelmeerküste hat sich auf 20 erhöht. In dem Gebiet lösten Regenfälle Überschwemmungen aus, die bis zu zwei Meter über den normalen Wasserständen lagen.

Bei den schweren Überschwemmungen in Südfrankreich sind nach neuen Angaben mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Wie die Behörden im Bezirk Var am Mittwoch mitteilten, wurden bislang allein elf Tote in der Kleinstadt Draguignan im Hinterland der Provence geborgen. Fünf Menschen seien in dem Ort Trans-en-Provence gestorben sowie jeweils einer in Luc, Roquebrune, Fréjus sowie im See von Saint-Cassien. Die meisten der Todesopfer seien ältere Menschen gewesen.

Hubschrauber retteten mehr als 1350 Menschen in der Gegend von Hausdächern, auf die sie sich vor dem Hochwasser gerettet hatten. Weitere hundert wurden mit Booten in Sicherheit gebracht, wie die Präfektur weiter mitteilte. Demnach waren am Abend fast 2000 Helfer im Einsatz.

Es war das schwerste Unwetter in der Region seit über 170 Jahren. Staatschef Nicolas Sarkozy drückte den Betroffenen sein Mitgefühl aus und sicherte die Unterstützung der Regierung zu.

AFP/Reuters / Reuters