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Texas: Verbrecher-Trio packt Hai in Kinderwagen – und klaut ihn aus Aquarium

Zwei Männer und eine Frau stehen unter Verdacht, einen Hai aus einem Aquarium in Texas geklaut zu haben. Sie schmuggeln das Tier in einem Kinderwagen – der Coup gelingt. Jetzt läuft die Fahndung.

Port-Jackson-Stierkopfhai im Zoo Hagenbecks Tierpark Tropen-Aquarium

Das Trio entwendete einen Hornhai, der zu den Stierkopfhaien gehört, aus dem Aquarium (Symbolbild)

Kennen Sie den, mit den drei Dieben, dem kalifornischen Stierkopfhai und dem Kinderwagen? Was sich wie ausgedacht anhört, ist am Wochenende in Texas genau so vorgefallen. Aber eins nach dem anderen: Im San Antonio Aquarium in Leon Valley, Texas, können Besucher an einem offenen Pool Haie beobachten und sogar streicheln. Für die meisten wäre das wohl genug Adrenalinrausch, nicht aber für das Verbrecher-Trio, das am vergangenen Wochenende einen lebendigen Hai nicht nur streichelte, sondern aus dem Pool klaute. 

Der Coup: Ein Hai im Kinderwagen

Wie der Polizeichef der texanischen Stadt, Joseph Salvaggio, einem lokalen Nachrichtensender sagte, habe ein Mann den Hai an seiner Schwanzflosse gepackt, während die beiden anderen ihn in ein nasses Tuch wickelten. Anschließend seien sie in ein Hinterzimmer gelaufen, um den Hai in einen Eimer zu legen und den Eimer in einen Kinderwagen zu stellen. Wie auch Überwachungskameras zeigen wurde das Tier in diesem Kinderwagen als vermeintliches Baby aus dem Aquarium geschmuggelt.

The Leon Valley Police Department is looking for three individuals who stole a shark out of an aquarium on Saturday.

Gepostet von KSWO7News am Montag, 30. Juli 2018

Polizei: "Wir dachten zuerst, dass es sich um einen Scherz handelt"

Ein aufmerksamer Mitarbeiter sah, was da gerade vor sich ging und informierte die Polizei. Salvaggio sagte: "Zuerst dachten wir, dass es sich bei dem Anruf um einen Scherz handelt." Die drei verdächtigen Personen, zwei Männer und eine Frau, kannten sich laut Polizei gut in dem Gebäude aus und gingen gezielt vor.

Die Polizei habe inzwischen den Wagen, mit dem das Tier weggebracht wurde, gefunden und versuche nun herauszufinden, wem er gehört. Die Polizeibehörde nahm gestern noch Hinweise aus der Bevölkerung entgegen.

Und der Hai?

"Wir wären überrascht, wenn der Hai überleben würde", so der Polizeichef. Man hoffe natürlich das beste, aber außerhalb seines Lebensraumes bestünde die Möglichkeit, dass er nicht überlebe. 

"Angstzination": Hai Alert: Ein Tauchgang mit dem Räuber der Meere
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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?