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Vietnam: Taifun fordert erste Todesopfer

Der Taifun "Xangsane" ist mit voller Wucht auf die Küste Zentralvietnams geprallt und hat dort Verwüstungen angerichtet. Mindestens drei Menschen starben, mehr als 70 wurden verletzt.

Der Taifun "Xangsane" hat am Sonntag an der Küste von Vietnam gewütet und mindestens drei Menschen das Leben gekostet.

70 Verletzte

Nach Angaben staatlicher Medien wurden 70 Menschen in Folge von Wind und Regen verletzt. Fernsehbilder zeigten Rettungskräfte, die Bewohner aus zerstörten Häusern in Sicherheit brachten. Die heftigen Winde von "Xangsane" deckten in der viertgrößten Stadt des Landes, Danang, und ihrer Umgebung tausende Dächer ab und rissen Bäume aus. In der Millionenstadt fiel der Strom aus, Flüge und Zugverbindungen in der betroffenen Region wurden gestrichen. Der Chef des Nationalen Wetterzentrums warnte im staatlichen Fernsehen des Landes vor Erdrutschen und Überschwemmungen. Das Schlimmste sei jedoch überstanden, sagte Bui Minh Tang.

Das Zentrum des Sturms zog mit einer Geschwindigkeit von bis zu 175 Kilometern pro Stunde durch Danang. Zuvor hatte "Xangsane" bei seinem Zug über die zentralen und nördlichen Gebiete der Philippinen verheerende Schäden angerichtet. 76 Menschen kamen ums Leben. Offiziellen Angaben zufolge sind noch 69 Menschen vermisst und mehr als 100.000 Menschen halten sich in Evakuierungszentren auf.

Reuters / Reuters
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