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Washington Mann vor dem Weißen Haus niedergeschossen

Weißes Haus Secret Service
Mitarbeiter des Secret Service vor dem Weißen Haus
© Jonathan Ernst/Reuters
In unmittelbarer Nähe des Amtssitzes von US-Präsident Barack Obama ist ein Mann angeschossen worden. Er soll sich mit gezogener Waffe dem Amtssitz des US-Präsidenten genähert haben.

Nahe dem Weißen Haus hat der amerikanische Secret Service einen Mann niedergeschossen, der sich mit gezogener Waffe einem Kontrollpunkt genähert haben soll. Das berichteten mehrere US-Medien. Das Weiße Haus wurde für kurze Zeit abgeriegelt.

 US-Präsident Barack Obama befand sich zum Zeitpunkt des Zwischenfalls - gegen 15.30 Uhr Ortszeit - nicht im Weißen Haus, anders als Vizepräsident Joe Biden. Dieser wurde laut Medienangaben in Sicherheit gebracht. Obama sei anderthalb Stunden vor dem Vorfall zum Golfspielen gefahren, heißt es in einer offiziellen Mitteilung.

"Lockdown" des Weißen Hauses ist Standardprozedur

Nach Angaben der Park Police ereignete sich der Zwischenfall an einer Straßenecke schräg gegenüber dem "Old Executive Building". Die Feuerwehr von Washington berichtete auf Twitter, der angeschossene

Mann sei in kritischem Zustand ins Krankenhaus gebracht worden. Er sei in den Bauch getroffen worden, berichtete der US-Sender CNN. Weitere Hintergründe des Zwischenfalls waren zunächst unklar.

 Der so genannte "Lockdown" des Präsidentensitzes ist eine Standardprozedur und wird ausgelöst, wenn eine mögliche Gefährdung in der Nähe ein bestimmtes Niveau erreicht. Die Abriegelung wurde nach gut einer halben Stunde wieder aufgehoben.

nik

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