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Wetterchaos in den USA: Schneepflug tötet Schwangere

Die Schnee- und Eismassen in Teilen der USA fordern immer mehr Menschenleben. In New York hat ein Schneepflug eine schwangere Frau erfasst und getötet. Ihr Baby wurde gerettet.

Seit Tagen versinken die USA im Schnee. Mindestens 17 Menschen starben.

Seit Tagen versinken die USA im Schnee. Mindestens 17 Menschen starben.

Im Schneechaos in den USA ist es zu einem tragischen Unfall gekommen: Auf einem Parkplatz in New York hat ein Schneepflug eine schwangere Frau angefahren und getötet. Die 36-Jährige war gerade dabei, Einkäufe in ihr Auto zu laden. Im Krankenhaus erlag sie ihren Verletzungen. Das Baby konnte in einer Notoperation per Kaiserschnitt auf die Welt gebracht werden, es schwebt aber in Lebensgefahr.

Der neue Wintersturm hat den Süden und Osten der USA eiskalt erwischt. Bisher kamen mindestens 17 Menschen ums Leben, hunderttausende Haushalte sind ohne Strom. Etwa 10.000 Flüge wurden gestrichen. Präsident Barack Obama verhängte über weite Teile von Georgia und South Carolina den Notstand.

Zwei Menschen sterben beim Schneeschaufeln

Für die Nacht zum Freitag kündigten die Meteorologen weitere Schneefälle an. In Washington und Umgebung sollte es bis zum Morgen abermals zehn und mehr Zentimeter Neuschnee geben. In der Hauptstadt blieben am Donnerstag die Schulen geschlossen, Regierungsbeamte durften zu Hause bleiben. Zwei Menschen starben an einem Herzinfarkt - offenbar sei das Schneeschaufeln zu anstrengend gewesen, berichtete ein Lokalsender.

Auch der sonst warme Süden kämpfte mit rekordverdächtigen Schneemassen. Viele Menschen hamstern Vorräte und kaufen Generatoren, um sich für den Notfall zu wappnen.

car/DPA/AFP / DPA
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