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Ukraine Mann erfindet Mord, um Einsatz von Schneepflug in seiner Straße zu erreichen

Ein Traktor mit Schneepflug räumt eine Straße frei
Ein Traktor mit Schneepflug räumt eine Straße frei (Symbolbild)
© Jens Büttner / Picture Alliance
Weil er offensichtlich keine Lust hatte, selbst zur Schneeschippe zu greifen, hat sich ein Ukrainer telefonisch eines Mordes bezichtigt. Seine Hoffnung dahinter: Die Polizei würde ihn anschließend besuchen kommen - inklusive Schneepflug.

Ein ukrainischer Dorfbewohner ist auf eine perfide Strategie verfallen, um die Zufahrt zu seinem Haus schneefrei zu bekommen: In einem Telefonat mit der Polizei behauptete der Mann, den Freund seiner Mutter erstochen zu haben – und riet gleichzeitig dazu, mit einem Schneepflug zu kommen, da sein Haus eingeschneit sei, wie die Polizeisprecherin der Stadt Tschernihiw, Julia Kowtun, am Montag der Nachrichtenagentur AFP berichtete.

Statt mit dem Schneepflug seien die Beamten aber mit einem Geländewagen zu dem Haus in dem Dorf Grybova vorgefahren, sagte Kowtun. Dort hätten sie das vermeintliche Opfer putzmunter vorgefunden und erfahren, dass niemand angegriffen worden sei. 

Selbsterklärten "Mörder" erwartet Geldbuße

Der selbsterklärte Mörder räumte demnach ein, er sei mit der Arbeit der Schneeräumdienste unzufrieden gewesen und habe gehofft, dass die Polizei sie besser erledige. In der Region war zuvor ein halber Meter Schnee gefallen. Laut der Sprecherin droht dem Mann nun eine Geldbuße von umgerechnet bis zu 3,50 Euro.  

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Die ehemalige Sowjetrepublik zählt zu den ärmsten Ländern Europas. Für funktionierende öffentliche Dienstleistungen fehlt häufig das Geld.

mod AFP

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