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Ausgebüxt: Wenn du morgens aufwachst und es steht ein Känguru in deinem Garten – in Dortmund

Auch wenn es auf dem Foto so aussieht, als würde das Känguru jeden Morgen seine Runden im Pool ziehen, handelt es sich doch um einen Ausbrecher auf der Flucht. Die Polizei musste anrücken und das Beuteltier einfangen.

Ein Känguru steht am Beckenrand eines Pools im Wasser, die Polizei daneben

Die Polizei Dortmund musste zu einem eher ungewöhnlichen Einsatz: Es galt, einen ungebetenen Gast von einem privaten Grundstück zu entfernen. Das Känguru flüchtete beim Festnahme-Versuch in den Pool des Nachbarn.

Wenn morgens um sieben ein Anruf bei der Polizei eingeht, handelt es sich für gewöhnlich um weniger lustige Vorfälle als den, der sich am Montagmorgen in Dortmund-Brechten ereignet hat. Dort hatte ein Mann in seinen Garten geschaut – und da stand ein . Was macht man da? Der Mann rief die Polizei.

Diese entsandte zwei "dynamische" Beamte, wie sie in ihrem Facebook-Posting berichtet, eine Frau und einen Mann. Im Garten des Anrufers angekommen, stellt sich jedoch heraus, dass das ausgebüxte Tier sich nicht so einfach wieder einfangen lassen wollte. Es versteckte sich neben der Garage in einem Spalt zwischen Wand und Auto und setzte sich beim Zugriffsversuch des Beamten mit einem kräftigen Tritt in Richtung seines Kopfes zur Wehr. Dann hüpfte es weiter zum nächsten Nachbarn – und sprang in dessen Pool, der im Garten aufgebaut war.

Ziege verhilft Känguru zur Flucht: Dortmunder Polizei stellt flüchtiges Beuteltier! Am heutigen Morgen hielt ein...

Gepostet von Polizei NRW Dortmund am Montag, 23. Juli 2018

 

Zu Schaden kam nur – der Pool

Was bei den aktuellen Temperaturen ein nachvollziehbarer Move war, stellte sich für das Känguru jedoch als Falle heraus. Nach einigem Aufwand konnten die beiden Beamten und der Poolbesitzer das Beuteltier packen und zurück in sein Gehege bringen. Dort lebt es mit einigen Artgenossen und ein paar Ziegen zusammen und eine der letzteren soll wohl für den Schlamassel verantwortlich sein. Die Polizisten entdeckten die Ausbruchstelle, ein Loch im Zaun. "Die Spurenlage war eindeutig", berichtet die Polizei NRW bei Facebook. Die Ziege "hatte durch gezielte Tritte gegen den Zaun des Geheges den Weg für die Flucht bereitet".

Ein Personenschaden ist bei der "Festnahme" des Kängurus nicht entstanden, aber der Pool soll kaputt sein. In den Facebook-Kommentaren versetzen sich die User begeistert in die Rolle des Beamten, der am Morgen den Anruf entgegengenommen hat: "Da ist ein Känguru in meinem ." "Ja, klar." "Wirklich." Und erzählen sich anschließend ihre eigenen "dicksten Dinger".


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