HOME

Wintereinbruch in Deutschland: Nächste Woche fällt der erste Schnee

Zum ersten Adventswochenende zeigt sich endlich der Winter: Es wird kalt und frostig in Deutschland. Ab kommender Woche werden sogar die ersten Schneeflocken erwartet - allerdings nicht überall.

Nach dem ersten Advent wird es frostig in Deutschland: Im Osten könnte der erste Schnee fallen.

Nach dem ersten Advent wird es frostig in Deutschland: Im Osten könnte der erste Schnee fallen.

Wir erleben typisches Novemberwetter in diesen Tagen: Nebel, grauer Himmel, vereinzelte Sonnenmomente. So soll es auch zum Wochenende weitergehen, doch pünktlich zum Beginn des meteorologischen Winters am 1. Dezember bläst eine Strömung aus Osteuropa kalte Luft nach Deutschland. Der erste Dauerfrost stellt sich ein - und auch mit dem ersten Schnee ist hierzulande zu rechnen.

"Für die nächste Woche deutet sich frühwinterliches Wetter an. Bei Höchstwerten um oder nur wenig über dem Gefrierpunkt können dann regional auch ersten Flocken bis in tiefere Lagen fallen", berichtet das Portal Wetter Online.

Diplom-Meteorologe Dominik Jung (wetter.net) erwartet allerdings noch keinen großen Wintereinbruch. "Es wird überall deutlich kühler, vor allem ab Mitte der Woche bis zum zweiten Advent kann es den ersten Schnee geben", sagt er zum stern. Damit zu rechnen sei allerdings vorwiegend im Osten Deutschlands. Auch werden keine Schneemassen erwartet, sondern allenfalls leichte Flocken.

Nachts sinken die Werte auf plus 2 bis minus 7 Grad. Für Autofahrer ist dann Vorsicht geboten, denn im ganzen Land besteht dann die Gefahr von Straßenglätte, heißt es auf "wetter.net". Wer bisher noch nicht auf Winterreifen umgestiegen ist, der sollte die kommenden Tage dazu nutzen. Wie das Wetter nach dieser ersten, winterlichen Woche weitergeht, ist noch offen.

kis
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?