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Wetterdienst warnt: Sturmböen könnten Weihnachtsbäume durch die Straßen wirbeln

Das erste Wochenende des Jahres dürfte in einigen Regionen Deutschlands stürmisch ausfallen. Abgelegte Christbäume könnten dabei zum Risiko werden. 

Wetter in Deutschland

Ausrangierte Weihnachtsbäume auf einer Straße in Berlin (Archiv). Wird es stürmisch, könnten die Tannen durchaus ein paar Meter durch die Luft fliegen, so der Deutsche Wetterdienst.

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Kräftige Winterstürme dürften zum Beginn des neuen Jahres Teile des Landes durcheinanderwirbeln - und dabei auch die Entsorgung ausgedienter Christbäume erschweren. Denn die ab Freitag erwarteten Sturmböen an den Küsten und im Bergland könnten die Tannenbäume "durchaus mehrere Meter" durch die Straßen tragen, warnte die Meteorologin Jacqueline Kernn vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Mittwoch. "Stürzt ein Fußgänger oder wird beispielsweise ein Auto beschädigt, haftet der Besitzer des Baums." 

Deswegen gelte für alle Tannenbaumbesitzer: "Achtsam entsorgen", mahnte Kernn. Grund für die windige Entwicklung sei ein Tiefdruckausläufer, der sich ab Freitag von Nordwesten her der Bundesrepublik nähert. Der Wetterdienst rät deshalb für das Wochenende zu häuslichen Aktivitäten - und hat auch eine konkrete Anregung parat: "Das erste Wochenende des Jahres eignet sich durchaus zum ausgiebigen Hausputz", schlagen die Meteorologen vor. Der Aufenthalt im Freien hingegen werde am Wochenende "selten angenehm" ausfallen.     

Wetter in Deutschland: Sehen Sie, wo es gerade bläst oder regnet

Die untenstehende interaktive Karte zeigt, wo es gerade besonders stürmisch ist. Darüber hinaus kann man über den Zeitstrahl unten in der Grafik auch die Vorhersage für einen späteren Zeitpunkt abrufen. Oben rechts kann die dargestellte Ebene auch auf beispielsweise Regen, Temperatur oder Schnee umgestellt werden. 

Bereitgestellt wird der Service von Windy.com. Die Macher nutzen für ihre Darstellungen und Vorhersagen das Modell vom "Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage". Aktuelle Warnungen zur Unwetterlage gibt es auch beim Deutschen Wetterdienst


rös / AFP