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Drohende Naturkatastrophe: Texas wappnet sich für Hurrikan "Harvey"

Vor der texanischen Küste braut sich was zusammen: Hurrikan "Harvey" nimmt immer weiter an Stärke und Schnelligkeit zu. Die Menschen müssen sich auf eine schwere Naturkatastrophe einstellen.

Die USA befürchten die erste große Naturkatastrophe der Amtszeit von Präsident Donald Trump: Hurrikan "Harvey" rast auf die Küste des Bundesstaats Texas zu und nimmt immer weiter an Stärke zu.

Hurrikan kann bis zu 208 km/h schnell werden

Das nationale Hurrikan-Center der USA stufte den Sturm am Freitag zum Hurrikan der Kategorie zwei hoch. Damit liegen seine Windgeschwindigkeiten bei über 154 Kilometern pro Stunde. "Harvey" habe aber das Potenzial für Stufe drei - das entspricht Windgeschwindigkeiten von bis zu 208 Kilometern pro Stunde. Damit könne "Harvey" ein lebensbedrohliches Ausmaß annehmen, warnte das Center.

Millionen von Menschen rüsten sich gegen den Sturm, der einer der schlimmsten seit zwölf Jahren in den USA werden könnte. Der Hurrikan soll nach bisherigen Berechnungen in der Nacht von Freitag auf Samstag (Ortszeit) etwa um Mitternacht in der Region um Corpus Christi im US-Bundesstaat Texas auf Land treffen und dann kegelförmig landeinwärts ziehen. 

fri / DPA
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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?