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Hitzewelle in Deutschland: Hoch "Annelie" verdankt seinen Namen einer 90-Jährigen aus Konstanz

Nachdem der Juni wettertechnisch enttäuschte, legt sich "Annelie" derzeit umso mehr ins Zeug. Temperaturen bis zu 40 Grad sind zu erwarten. Und warum wurde das Hoch nach einer 90-jährigen Dame aus Konstanz benannt?

Sommer dank Hoch Annelie

Dass sie den Sprung ins kühle Nass derzeit genießen können, verdanken diese beiden Jugendlichen in Ilmenau dem Hoch "Annelie"

Hoch "Annelie" bringt Deutschland zurzeit Sonnenschein und warme Temperaturen. Zu verdanken hat es seinen Namen einer 90 Jahre alten Dame aus Konstanz am Bodensee. "Das war ein Geburtstagsgeschenk von meinen drei Kindern", sagt Annelie Dehnert-Hilscher. Die Freie Universität (FU) Berlin vergibt die Patenschaften: 299 Euro kostet ein Hoch, 199 Euro ein Tief. In diesem Jahr tragen die Hochdruckgebiete in Europa weibliche Namen, die Tiefs männliche. Getauft wurde "Annelie" am 28. Juni.

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"Annelie" könnte 40-Grad-Marke knacken

Die Rentnerin vom Bodensee hatte eigentlich schon Ende Januar Geburtstag - da kam ihr im Alphabet aber "Antonia" als Namensgeberin zuvor. "Wir waren schon ganz traurig, dass das so spät kommt", sagt Dehnert-Hilscher. "Aber das war wahnsinnig gut." Nun sorgt "Annelie" nämlich mit Temperaturen mit bis zu 40 Grad für Aufsehen. Der Namensgeberin selbst macht die Hitze trotz ihres hohen Alters nichts aus: "Ich bin da nicht so empfindlich." Wie sie die Wärme nutzt, weiß sie auch schon: "Ich wohne ganz nah am See und gehe schwimmen."


Die Wetterexperten von der FU können einem Hoch übrigens gar nicht so viel abgewinnen: "Jeder Meteorologe würde sich ärgern, wenn er ein Hoch bekäme", sagt Thomas Dümmel vom Institut für Meteorologie. Ein Tief sei viel spannender: "Da ist Dynamik, da ist Leben, da passiert was." Dümmel: "Aber ein Otto Normalverbraucher identifiziert sich mit einem Hoch natürlich mehr - und ich privat natürlich auch."

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mod / DPA