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Bad Münstereifel Augenzeugin der Hochwasser-Katastrophe: "Eine Nacht, die vergisst man sein Leben nicht"

Sehen Sie im Video: Augenzeugin berichtet von der Hochwasser-Katastrophe: "Eine Nacht, die vergisst man sein Leben nicht".




"Man hatte kein Wasser, man hatte kein Licht, man saß auf der Couch, zitterte auch nur an dem Tag, an dem das Wasser bis in die erste Etage stieg und unten Paterre war. Ja, das war eine Nacht, die vergisst man sein Leben nicht" , sagt Trudi Hündgen aus dem von der Flutkatastrophe betroffenen Bad Münstereifel in Nordrhein-Westfalen. Seit Mittwoch vergangener Woche stieg das Wasser in ihrer Stadt. Knapp eine Woche später ist sie immer noch mit den Folgen davon beschäftigt. „Ich kam von der Arbeit und habe erst Wasser aus dem Keller herausgeschöpft. Und dann kam plötzlich von allen Seiten das Wasser, von allen Seiten, man konnte sich das gar nicht vorstellen, von vorne, von hinten und Sie sehen an dem Wasserpegel wie hoch es gestiegen ist. Und man kann es heute noch nicht fassen, man kann es heute noch nicht fassen, wie schnell das ging und wie reißend diese Wassermassen kamen. Das kann man einfach gar nicht begreifen." Das öffentliche Leben in der Fachwerkstadt steht still. Allein auf den Räumungsarbeiten liegt der Fokus der Menschen. Die Wassermassen der Erft haben die Brücken, Straßen und Häuser der Stadt überflutet und zerstört. Sogar Teile der historischen Stadtmauer wurden beschädigt. Die Stromversorgung ist mittlerweile wieder hergestellt, aber es mangelt noch an Frischwasser. Der Wiederaufbau wird Jahre dauern.
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Trudi Hündgen wohnt in Bad Münstereifel. Die Fluten haben die mittelalterliche Fachwerkstadt in Nordrhein-Westfalen schwer beschädigt. Die Anwohnerin berichtet von den dramatischen Stunden.

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