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Sturmwarnung Wo bläst Orkan Nadia jetzt besonders stark? Diese Karte zeigt es

DWD Sturm Orkan Nadia
Vor dem Sturm: Der DWD hat eine Karte herausgegeben, die die voraussichtlichen Hotspots zeigt. Eine detaillierte Version und eine interaktive Grafik finden Sie unten im Artikel
© DWD / Picture Alliance
Am Wochenende steht Wintersturm Nadia vor der Tür. Sehen Sie, wo der Orkan voraussichtlich besonders stark bläst. 

"Diesmal eine Nummer stärker als die bisherigen Stürme dieses Winters" – so kündigt der Deutsche Wetterdienst (DWD) das für das Wochenende erwartete Sturmtief Nadia an. Von Nordwesten kommend macht sich Nadia demnach in der Nacht zum Samstag zunächst mit einer Warmfront bemerkbar. Die bringt zunächst im Norden, dann im Osten Deutschlands teils kräftigen Regen, aber auch mildere Luft und sorgt für mitunter am Samstag zweistellige Werte bei den Temperaturen.

Am frühen Samstag nimmt dann auch der Wind an der Nordseeküste allmählich zu und greift nach Osten und Süden aus. Am Nachmittag und Abend legt der Sturm weiter zu, an den Küsten werden Böen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 110 Kilometern pro Stunde erwartet. Im Bergland und auf exponierten Gipfeln werden ebenfalls Geschwindigkeiten von 90 Stundenkilometern und mehr erwartet, auf dem Brocken im Harz "volle Orkanstärke" mit Windspitzen jenseits von 130 Kilometern pro Stunde. 

Am Abend und in der Nacht wird im Nordwesten der Höhepunkt erreicht und der Wind beginnt von Westen her nachzulassen. An der Ostseeküste und dem darunterliegenden Binnenland hält die Sturmlage aber weiter an. "Endgültig beruhigen wird der Sturm hier erst gegen Sonntagabend, während im Westen teilweise schon Sonntagfrüh vom Wind nichts mehr zu spüren ist", meldet der DWD. 

Sturmwarnung: Sehen Sie, wo Orkan Nadia am stärksten bläst

Der DWD hat eine Grafik veröffentlicht, auf der die voraussichtlichen Hotspots des Wintersturms am Wochenende zu erkennen sind: 

DWD Orkan Nadia
Infografik zur Sturmgefahr 
© DWD

Die untenstehende interaktive Karte zeigt, wo es gerade besonders stürmisch ist. Darüber hinaus kann man über den Zeitstrahl unten in der Grafik die Vorhersage für einen späteren Zeitpunkt abrufen. Oben rechts kann die dargestellte Ebene auf beispielsweise Regen oder Schnee umgestellt werden. 

Bereitgestellt wird der Service von Windy.com. Die Macher nutzen für ihre Darstellungen und Vorhersagen das Modell vom "Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage".

Quelle: DWD

In der Galerie: Die Bilder des Tages führen durch die ganze Welt – und erzählen mal von großen, mal von kleinen Dingen.

rös

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