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Wetter in Deutschland Interaktive Karte: Sehen Sie live, wo Sturm "Victoria" über Deutschland zieht – und wo die Sonne scheint

Der Januar 2020 war der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.
Wie der europäische Klimawandeldienst Copernicus am Dienstag mitgeteilt hat, war der vorige Monat der wärmste Januar in Europa und gemeinsam mit dem Januar 2016 auch weltweit - seit Beginn der Aufzeichnungenen im Jahr 1981.  Nach Angaben des Dienstes war der Monat in Europa um 3,1 Grad Celsius wärmer als die durchschnittliche Januartemperatur der Jahre 1981 bis 2010.   Weiter hieß es, dass über großen Teilen Nord-Ost Europas die Durchschnittstemperaturen besonders hoch waren. In manchen Gebieten sogar sechs Grad Celsius höher als die Temperatur der Referenzperiode. Copernicus ist das Erdbeobachtungsprogramm der Europäischen Union, das sich zum Großteil auf Satellitendaten, aber auch auf Messungen von Wetterstationen, Flugzeugen und Schiffen 
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Auf "Sabine" folgt "Victoria". Im Nordwesten Deutschlands ist es am Sonntag erneut stürmisch. Im Kontrast dazu sind die Temperaturen vielerorts eher frühsommerlich. 

Der Samstag war sonnig, am Sonntag müssen sich die Menschen in vielen Teilen Deutschlands jedoch wieder auf Sturm und Regen einstellen. Vor allem im Nordwesten und der Mitte des Landes dürften die Ausläufer des Orkantiefs "Victoria" Sturmstärke verbreiten, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostiziert. Darüber hinaus ist mit kräftigen Regenfällen zu rechnen. Im Süden bleibt es dagegen laut DWD wohl trocken und auch weitgehend frei von kräftigem Wind. 

Überdurchschnittlich warm dürfte es indes überall werden: Die Höchstwerte liegen zwischen 14 Grad im Nordosten und bis 18 Grad im Südwesten. Am Oberrhein werden sogar bis zu 21 Grad erwartet. 

Live-Karte: Sturm und Sonne über Deutschland

Die untenstehende interaktive Karte zeigt, wo es gerade besonders stürmisch ist. Darüber hinaus kann man über den Zeitstrahl unten in der Grafik auch die Vorhersage für einen späteren Zeitpunkt abrufen. Oben rechts kann die dargestellte Ebene auch auf beispielsweise Regen oder Schnee umgestellt werden. 

Infos zur Karte: Sollte die Karte auf Ihrem Mobilgerät nicht oder fehlerhaft dargestellt werden, klicken Sie bitte hier. Bereitgestellt wird der Service von Windy.com. Die Macher nutzen für ihre Darstellungen und Vorhersagen das Modell vom "Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage". Aktuelle Warnungen zur Unwetterlage gibt es auch beim Deutschen Wetterdienst

Unbeständiges Wetter in der kommenden Woche

Auch in der Nacht zum Montag bleibt es wohl zunächst vielerorts stürmisch. Laut DWD nimmt der Wind wohl erst in der zweiten Nachthälfte ab. Die Temperaturen bleiben voraussichtlich in der nächsten Woche überdurchschnittlich mild für die Jahreszeit. Darüber hinaus dürfte das Wetter sich recht unbeständig gestalten und weiterhin stürmische Böen mit sich bringen. 

Quelle:DWD, Windy.com

rös

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