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Wintereinbruch: Schnee und Glätte legen den Verkehr lahm

Weite Teile Deutschlands hat es eiskalt erwischt: Starke Schneefälle, orkanartige Böen und spiegelglatte Fahrbahnen sorgten für zahlreiche Unfälle und Staus, besonders in Niedersachsen.

Quergestellte Lkw, lange Staus und Schrittgeschwindigkeit - in der Nacht haben Schnee und Eis den Verkehr in weiten Teilen Deutschlands behindert

Quergestellte Lkw, lange Staus und Schrittgeschwindigkeit - in der Nacht haben Schnee und Eis den Verkehr in weiten Teilen Deutschlands behindert

Der Winter kehrt zurück: Starker Schneefall hat im Schwarzwald für gefährlich glatte Straßen gesorgt. "Winterliche Verkehrsverhältnisse sind ja völlig normal, aber die Menge des Schnees hat uns schon überrascht", sagte ein Sprecher der Polizei in Freiburg. Auf zahlreichen Bundes-, Land- und Kreisstraßen komme es deshalb am Morgen zu Problemen. Ein Reisebus, mehrere Autos und Lastwagen steckten in den Schneemassen fest. Vereinzelt lagen Äste oder ganze Bäume auf den Straßen. "Zum Glück gab es bisher keine schlimmen Unfälle", sagte der Sprecher weiter. Feuerwehr und Winterdienst arbeiten seit Stunden bis zur Erschöpfung.

Deutscher Wetterdienst warnt vor Unwettern

Auch in Niedersachsen wirbelte der Wintereinbruch den Verkehr durcheinander. Die Polizei in Osnabrück zählte am Donnerstagabend 33 Glätteunfälle. 13 Lastwagen hatten sich quergestellt oder waren liegen geblieben. Verletzt wurde niemand. Auf den Autobahnen 1, 30 und 33 bildeten sich lange Staus.

In Thüringen warnte der Deutsche Wetterdienst vor Unwettern. In höheren Regionen des Thüringer Waldes könnten in der Nacht zum Freitag 15 bis 20 Zentimeter, vereinzelt sogar bis zu 30 Zentimeter Neuschnee vom Himmel fallen. Da zugleich stürmischer Wind erwartet werde, seien Schneeverwehungen wahrscheinlich. Mancherorts könnten sie Straßen und Schienen blockieren.

yps/DPA / DPA