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Hirnforschung : Männer und Frauen - liegt der Unterschied im Gehirn?

Was macht Männer und Frauen so verschieden? Nicht der Aufbau des Gehirns, erklären Forscher in einer großen Metastudie. Damit stellen sie viele bisherige Ergebnisse in Frage und warnen vor einem großen Wirbel um nichts.

Studien, die zeigen, dass sich die Gehirne von Männern und Frauen unterscheiden, sind populär. Laut einer neuen Vergleichsstudie sind sie aber häufig nicht belastbar - und die Gehirne ähneln sich mehr als gedacht.

Studien, die zeigen, dass sich die Gehirne von Männern und Frauen unterscheiden, sind populär. Laut einer neuen Vergleichsstudie sind sie aber häufig nicht belastbar - und die Gehirne ähneln sich mehr als gedacht.

Warum Frauen und Männer sich nicht gleich verhalten, dafür haben Forscher die unterschiedlichsten Erklärungen. Die Gene, die Hormone, die Erziehung - und vielleicht sogar das Gehirn an sich? Immer wieder hieß es, bestimmte Hirnregionen seien bei Männern oder Frauen anders ausgeprägt. Eine Gruppe Wissenschaftler um Lise Eliot ist nun dieser Frage auf den Grund gegangen. In einer Meta-Studie, die im Fachjournal "NeuroImages" erschien, werteten sie die Ergebnisse von 76 zuvor veröffentlichten unabhängigen Publikationen statistisch aus.

Diese Zusammenfassung stellte die bisherige Annahme in Frage, dass Frauen einen größeren Hippocampus hätten. Dieser sollte typisch weibliche Attribute wie eine ausgeprägte emotionale Ausdruckskraft,  gute zwischenmenschliche Fähigkeiten und verbale Erinnerung erklären. Die Ergebnisse, die auf einen solchen Größenunterschied hinwiesen, hielten jedoch den statistischen Auswertungen im Zusammenhang mit den anderen Studien nicht stand.

Großer Wirbel aber zu wenige Daten?

Eliot, die eine Professur für Neurowissenschaften an der Rosalind Franklin Universität in Chicago innehat, versteht das Interesse der Forscher an diesem Thema: Die Unterschiede im Gehirn zwischen den Geschlechtern seien unwiderstehlich für alle, die stereotype Unterschiede zwischen Männern und Frauen erklären wollen. Außerdem seien die Ergebnisse populär: "Oft machen sie einen großen Wirbel, obwohl sie nur auf einer kleinen Probenzahl basieren." Das bedeutet: Obwohl manche Publikationen nicht sehr aussagekräftig sind, bekommen sie viel Aufmerksamkeit. Aber wenn man die Daten von mehreren Studien untersuche und sehr große Probenzahlen von Männern und Frauen verschmelze, erklärt Eliot, dann verschwänden diese Unterschiede oft oder seien nur noch marginal.

Die Forscher-Gruppe aus Chicago ist nicht die erste, die aufgrund großangelegter Vergleichsstudien bisherige Ergebnisse zu Geschlechterunterschieden in Frage stellt. So kamen andere Metaanalysen zu dem Schluss, dass sich der Corpus Callosum bei Frauen und Männern doch nicht signifikant unterscheide. Dieser gehört zur weißen Substanz und ist für die Kommunikation der beiden Hirnhälften zuständig. Und auch die Form, wie beide Hirnhemisphären Sprache verarbeiten, sei gleich.

"Viele Menschen glauben, dass es so etwas wie ein 'männliches' und ein 'weibliches Gehirn' gibt.", erklärt Eliot. "Aber wenn man über die populären Studien hinausschaut, auf die Sammlung von allen Daten, dann erkennt man, dass die Unterschiede minimal sind."

vs
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.