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156. Geburtstag: Fridtjof Nansen - fünf interessante Fakten zum Mann aus dem Google Doodle

Fridtjof Nansen wird zu seinem 156. Geburtstag mit einem Google Doodle geehrt. Hier sind fünf interessante Fakten über den "Norweger des Jahrhunderts"

Fridtjof Nansen

Fridtjof Nansen wird zu seinem 156. Geburtstag mit einem Google Doodle geehrt. 

Fridtjof Nansen wäre heute 156 Jahre alt geworden. Er zählt zu den größten und bemerkenswertesten Persönlichkeiten der norwegischen Geschichte. Nansen wurde im heutigen Oslo geboren, studierte zunächst Zoologie. In seinem Leben war er jedoch vieles: Unter anderem Philanthrop, Abenteurer,  Wissenschaftler und Friedensnobelpreisträger. Am 13. Mai 1930 starb er in Lysaker in Norwegen. 

Hier sind fünf bemerkenswerte Fakten über Fridtjof Nansen: 

  • Nansen war der erste Bezwinger des grönländischen Inlandeises. Auf Langlaufskiern und mit minimalem Gepäck legte er er 1888 rund 560 Kilometer von der Ost- zur Westküste zurück.  
  • 1893 ließ er sich mit einem selbstkonstruierten Schiff, der "Fram" im arktischen Packeis einfrieren. Er wollte über den Nordpol zum Nordatlantik driften und so seine Theorie von der "Eisdrift" zu untermauern. Der Plan scheiterte, Nansen machte sich in der Folge mit seinem Begleiter zu Fuß zum Nordpol auf. Auch dieses Vorhaben war nicht von Erfolg gekrönt.
  • Fridtjof Nansen wirkte unter den Eindrücken des Ersten Weltkriegs auch als Diplomat und Philanthrop: Er sammelte Hilfen gegen die russische Hungersnot 2017 und setzte sich für die armenische Bevölkerung ein. Außerdem hatte er die Idee für den sogenannten Nansen-Pass: Das von 52 Regierungen anerkannte Dokument erlaubte es staatenlosen Flüchtlingen auszuwandern und sich anderswo niederzulassen. 1922 wurde ihm der Friedensnobelpreis verliehen. 
  • Als sich der verheiratete Nansen 1928 in eine US-Journalistin verliebte, schickte er ihr nicht nur Liebesbriefe, sondern auch zwei Aktfotos über den Atlantik. Die norwegische Zeitung Aftenposten veröffentlichte die Aufnahmen im Jahr 2011 und sorgte damit für Empörung in der Leserschaft.
  • Im Jahre 1999 wurde er von den Lesern derselben Zeitung bereits zum "Norweger des Jahrhunderts" erkoren. 
Fridtjof Nansen Doodle

Das Google Doodle zum 156. Geburtstag von Fridtjof Nansen

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.