Nationalsozialismus Als Adolf Hitler die Macht an sich riss – die letzten Tage der Weimarer Republik

Das “Kabinett der Nationalen Konzentration”, (v. l. n. r.): Franz Seldte, Günter Gereke, Johann Ludwig Schwerin von Krosigk, Wilhelm Frick, Werner von Blomberg, Alfred Hugenberg; sitzend: Hermann Göring, Adolf Hitler und Franz von Papen
Das “Kabinett der Nationalen Konzentration”, (v. l. n. r.): Franz Seldte, Günter Gereke, Johann Ludwig Schwerin von Krosigk, Wilhelm Frick, Werner von Blomberg, Alfred Hugenberg; sitzend: Hermann Göring, Adolf Hitler und Franz von Papen
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Die Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 war nur der Schlussakt eines langen Ringens um die Macht. Über das dramatische Ende der Weimarer Republik.
Von Rüdiger Barth und Hauke Friederichs

Würde 1933 wieder so ein Jahr werden wie 1932? Ein Jahr voller Unruhen, Streiks, Straßenkämpfe und Arbeitslosigkeit? Ein Jahr der Rücktritte, Reichstagswahlen, Kabinettskrisen? Pessimistisch blicken die Deutschen Anfang 1933 in die Zukunft. In Berlin ist erst seit ein paar Wochen Reichskanzler Kurt von Schleicher im Amt. Dass seine Regierung erfolgreicher sein würde als die seines Vorgängers Franz von Papen, der sich nicht mal ein halbes Jahr halten konnte: Niemand glaubt es so richtig. Schon sägen die ersten an Schleichers Stuhl. Im Hintergrund bringt sich derweil ein Politiker in Stellung, der bislang ohne jede Regierungserfahrung ist. Und dennoch gleich die ganze Macht will: Adolf Hitler.


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