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Kontrollen verstärken: Lebensmittel mit der Chemikalie Perchlorat belastet

Auf Anraten des Bundesverbraucherministeriums sollen Obst und Gemüse verstärkt auf Perchlorat getestet werden. Die Chemikalie war in Lebensmitteln und Düngern nachgewiesen worden.

Nachdem die Chemikalie Perchlorat erstmals in Lebensmitteln und Düngemitteln nachgewiesen worden ist, arbeiten die Behörden an der Ursachenforschung. Das Bundesverbraucherministerium in Berlin hat nach Angaben vom Dienstag die Länder und Wirtschaft zu verstärkten Kontrollen und unter Umständen weiteren Maßnahmen aufgerufen. Zudem seien die EU-Mitgliedstaaten und die EU-Kommission informiert worden, da sich die Funde nicht auf bestimmte Regionen begrenzen ließen. Perchlorat wird unter anderem in Medikamenten eingesetzt und hemmt die Jodaufnahme in die Schilddrüse.

Das NDR-Verbraucher- und Wirtschaftsmagazin "Markt" hatte am Montag über mit Perchlorat kontaminiertes Obst und Gemüse in Discountern, Super- und auf Wochenmärkten berichtet. In fast jeder von 17 untersuchten Proben war der Stoff demnach gefunden worden. Dreimal sei die vom Bundesinstitut für Risikobewertung empfohlene Höchstmenge überschritten gewesen. Auch in einigen Düngemitteln war laut Ministerium kürzlich Perchlorat nachgewiesen worden.

Daher zögen Experten die Möglichkeit in Betracht, dass das Perchlorat über Dünger in Obst und Gemüse gelangt sein könnte. Die genaue Ursache war aber zunächst unklar. Eine weitere Variante: Perchlorate lagern sich mit Staub auf Oberflächen ab. Wenn sie im Wasserkreislauf nicht abgebaut werden, können sie sich anreichern.

vim/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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