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Absturz von Raumfrachter: Welchen Schaden wird "Progress" auf der Erde anrichten?

Tonnenschwer und massiv wie ein Kleinbus: Der russische Raumfrachter "Progress" stürzt Anfang Mai zur Erde. Nicht alle Teile verglühen dabei. Werden aufprallende Trümmer viel Schaden anrichten?

Ein Raumfrachter des Typ "Progress" ist außer Kontrolle geraten und wird voraussichtlich Anfang Mai abstürzen.

Ein Raumfrachter des Typ "Progress" ist außer Kontrolle geraten und wird voraussichtlich Anfang Mai abstürzen.

Trümmer des #link;http://www.stern.de/wissen/kosmos/iss-russischer-raumfrachter-ausser-kontrolle-2190578.html;abstürzenden russischen Raumfrachters Progress M-27M# stellen nach Einschätzung eines deutschen Experten keine große Bedrohung für Menschen auf der Erde dar. Der 7,2 Tonnen schwere Transporter werde in der Atmosphäre vermutlich nächste Woche fast vollständig verglühen, sagte Holger Krag von der #link;http://www.esa.int/ger/ESA_in_your_country/Germany;Europäischen Raumfahrtbehörde Esa#.

"Bauteile aus Titan oder Edelstahl werden aber nicht schmelzen und auf die Erde fallen", meinte Krag. "Das Risiko für die Bevölkerung ist nicht gleich null, aber doch sehr gering", sagte er.

Dem russischen Vizeregierungschef Dmitri Rogosin zufolge wird der Eintritt des Frachters in die Erdatmosphäre nach neuen Berechnungen zwischen dem 5. und 7. Mai erwartet. Eine Analyse habe bestätigt, dass die Panne durch eine defekte Trägerrakete ausgelöst worden war, sagte der für Raumfahrt zuständige Politiker in Moskau.

Nicht mit Meteoriten-Einschlag vergleichbar

Der Transporter mit rund 2,4 Tonnen Nachschub für die Internationale Raumstation ISS hatte nach dem Start am Dienstag die vorgesehene Umlaufbahn verfehlt und wird nun unkontrolliert abstürzen.

Krag nannte Trümmer von einer Größe von mehr als einem Meter "unwahrscheinlich". Jedes Jahr stürze Weltraumschrott unkontrolliert zur Erde, und bisher sei kein Fall bekannt, bei dem ein Mensch davon verletzt worden sei. "Die Teile werden aus etwa 50 Kilometer Höhe mit rund 300 Stundenkilometern auf die Erde fallen. Man darf sich das aber nicht wie einen Meteoriten vorstellen", betonte der Esa-Experte. Die Teile würden keinen Krater hinterlassen und beim Aufprall sehr weit verstreut. "Je näher der Eintritt rückt, umso genauer werden die Voraussagen, welche Region infrage kommt", unterstrich Krag.

Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte, Präsident Wladimir Putin sei über die Panne informiert worden. Putin wolle sich vorerst nicht in die Ermittlungen einschalten. Vizeregierungschef Rogosin schloss personelle Konsequenzen bei der Raumfahrtbehörde Roskosmos nicht aus. "Wir werden die Fehler analysieren und dann entscheiden", betonte er.

Roskosmos zufolge hat die ISS vorerst noch genug Lebensmittel und technisches Material an Bord. Auf dem Außenposten der Menschheit rund 400 Kilometer über der Erde arbeiten derzeit sechs Raumfahrer.

mh/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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