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Bemannte Mission: Nasa will mit allen Mitteln zum Mars

Ein Mensch auf dem Mars: Für die Nasa hat dieses Ziel höchste Priorität. Um es zu erreichen muss sie allerdings noch die Auswirkungen der Schwerelosigkeit testen und ein geeignetes Raumschiff bauen.

Die #Link;http://www.stern.de/wissen/kosmos/nasa-90248890t.html;US-Weltraumbehörde Nasa# will in den kommenden Jahren alle verfügbaren Mittel für bemannte #Link;http://www.stern.de/wissen/kosmos/mars-90250294t.html;Missionen zum Mars# mobilisieren. "Eine bemannte Mission zum Mars ist für die Menschheit derzeit das Fernziel in unserem Sonnensystem", sagte Nasa-Chef Charles Bolden zum Auftakt einer dreitägigen Konferenz zum Thema an der Universität von Washington. Für die Nasa habe eine solche Mission bis zum Jahr 2030 daher "Priorität".

Indem er als Nasa-Budget für das kommende Jahr 17,7 Milliarden Dollar (gut 13,5 Milliarden Euro) vorgeschlagen habe, mache #Link;http://www.stern.de/politik/ausland/barack-obama-90259502t.html;US-Präsident Barack Obama# deutlich, dass er "eine dynamische und koordinierte Strategie für die Erforschung des Mars" unterstütze, sagte Bolden. Die Nasa wolle nun unter anderem testen, wie sich die Schwerelosigkeit auf längere Dauer auf den menschlichen Körper auswirke.

Raumschiff muss erst entwickelt werden

Bisher bleiben Astronauten aus aller Welt bis zu sechs Monate auf der Internationalen Raumstation. Im Jahr 2015 will nach Boldens Angaben nun der #Link;http://www.stern.de/wissen/scott-kelly-91258682t.html;US-Astronaut Scott Kelly# freiwillig erstmals zwölf Monate dort verbringen, um die Tests zu ermöglichen. Als weiteres zentrales Ziel nannte Bolden die Entwicklung eines Raumschiffs, das es Menschen überhaupt erlaubt, die Strecke bis zum Mars zurückzulegen.

Bisher wurden lediglich unbemannte Roboterfahrzeuge zum Mars geschickt. Zuletzt landete im August 2012 der #Link;http://www.stern.de/panorama/mars-rover-curiosity-91498630t.html;Nasa-Forschungsroboter "Curiosity"# auf dem Roten Planeten. Er soll dort nach Spuren von Leben und somit vor allem von Wasser suchen.

ger/AFP / AFP
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