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Erklärvideo: Sensationsfund Gravitationswellen – was ist das eigentlich?

Diese Meldung ist eine Sensation: US-Wissenschaftler haben Gravitationswellen erstmals direkt nachgewiesen – und bestätigen damit Albert Einsteins 100 Jahre alte Theorie. Doch um was handelt es sich genau?

Eine neue Ära in der Astronomie beginnt: Weltraumforscher haben nach eigenen Angaben Gravitationswellen erstmals direkt nachgewiesen

Eine neue Ära in der Astronomie beginnt: Weltraumforscher haben nach eigenen Angaben Gravitationswellen erstmals direkt nachgewiesen

Über Wochen spekulierte die Fachwelt, Gerüchte wurden gestreut – heute endlich folgte die Bestätigung: Astrophysiker vom Ligo-Observatorium in den USA erklärten in einer Pressekonferenz, dass sie erstmals Gravitationswellen direkt nachweisen konnten. Damit bestätigt sich ein zentraler Baustein von Albert Einsteins hundert Jahre alter These.

Der Physiker hatte Gravitationswellen in seiner Allgemeinen Relativitätstheorie beschrieben, die er am 25. November 1915 in der Preußischen Akademie der Wissenschaften vorgestellt hatte. Im Kern der Theorie steht die Annahme, dass Raum und Zeit im Universum relative Größen sind und in Abhängigkeit von der Schwerkraft stehen. Vereinfacht gleicht die Raumzeit einem Netz, das von einem schweren Objekt gekrümmt wird.

Doch um was handelt es sich bei Gravitationswellen genau? Wie entstehen sie und wie können sie gemessen werden? Antworten gibt ein Video der Max-Planck-Gesellschaft:

ikr/AFP
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?