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Internationale Raumstation: Kurskorrektur an der ISS

Beim zweiten Anlauf hat es geklappt: Die russische Weltraumbehörde hat die Internationale Raumstation ISS auf eine höhere Umlaufbahn gebracht. Die "Discovery" soll so leichter andocken können.

Drei Tage vor dem geplanten Start der US-Raumfähre "Discovery" hat die russische Raumfahrtbehörde für 23 Minuten die Triebwerke eines an der ISS angedockten Versorgungsfrachters gezündet. Damit brachte sie die Raumstation auf eine höhere Umlaufbahn, wie die Nasa mitteilte. Dies soll das Andocken der "Discovery" an der ISS erleichtern. Das Manöver war in der vergangenen Woche wegen eines Software-Problems abgebrochen worden.

"Discovery" soll Thomas Reiter zurückbringen

Das Space-Shuttle soll am Donnerstagabend mit sieben Astronauten an Bord vom Kennedy Space Center in Florida starten. Die Nasa bezifferte die Chancen für gutes Wetter an dem Termin auf 80 Prozent, der Countdown sollte in der Nacht zum Dienstag gestartet werden. Die Raumfähre soll den Weiterbau der Internationalen Raumstation ISS voranbringen und auf ihrem Rückweg den Deutschen Thomas Reiter zurück zur Erde bringen.

Die Nasa plant den ersten Start bei Dunkelheit seit der "Columbia"-Katastrophe 2003. Bislang wurden die Raumfähren bei Tageslicht gestartet, damit Aufnahmen von möglichen Beschädigungen beim Start gemacht werden konnten. Da die vergangenen beiden Starts zufriedenstellend verliefen, hält die Nasa nunmehr eine Radarbeobachtung für ausreichend, um eventuell herabfallende Stücke von den Treibstofftanks zu erkennen.

AP / AP