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Verschobener Countdown: Nasa plant "Discovery"-Start um Mitternacht

Klappt es diesmal endlich? Laut Nasa soll das Space-Shuttle "Discovery" in der Nacht zum Samstag zur Internationalen Raumstation ISS abheben. Die US-Raumfahrtbehörde hatte bereits drei Startversuche abgesagt, weil Wetter und Technik nicht mitspielten.

Nachdem der Start der Raumfähre "Discovery" bereits dreimal wegen schlechten Wetters und technischer Probleme verschoben wurde, strebt die US-Raumfahrtbehörde Nasa einen weiteren Versuch an: Das Shuttle soll nun am Samstag um 23.59 Uhr Ortszeit zur Internationalen Raumstation ISS aufbrechen. Das entspricht nach MESZ 5.59 Uhr.

Bis dahin müsse der Fehler in einem Treibstoffventil zweifellos geklärt sein, teilte Nasa-Sprecher Mike Moses mit. Die Analyse des technischen Problems sei jedoch bereits am Donnerstag zu 80 bis 90 Prozent abgeschlossen gewesen. Um ganz sicher zu gehen, soll auch noch die Fehlersuche bei einem ebenfalls am Donnerstag abgesagten Test einer neuen Mondrakete abgewartet werden. "Alliant Techsystems" hatte den Start in Utah 20 Sekunden vor dem Ende des Countdowns wegen eines Problems mit einem Ventil abgesagt, das fast mit dem der "Discovery" baugleich sein soll.

Wegen eines Problems mit einem Ventil war schon am Dienstag der Beginn des Raumflugs kurzfristig verschoben worden. Ein erster Starttermin war zuvor wegen eines heranziehenden Gewitters verlegt worden.

Start nur bis Sonntag möglich

Heute liegt die Wahrscheinlichkeit für gutes Startwetter bei 60 Prozent, teilten Meteorologen mit. Bis Sonntag besteht noch die Möglichkeit, "Discovery" zur ISS zu schicken - danach haben im September ein japanischer Raumtransporter und eine russische "Sojus"-Kapsel feste Starttermine. Die Shuttle-Besatzung müsste dann bis Mitte Oktober warten.

Die "Discovery" soll unter anderem mehrere Tonnen Nahrungsmittel, ein neues Schlafabteil, ein Laufband und einen Gefrierschrank zur ISS bringen. Sie soll 13 Tage im All bleiben. Auf dem Rückweg bringt sie den US-Ingenieur Tim Kopra wieder mit zur Erde, der seit Juli auf der Station lebt. An seiner Stelle bleibt seine Landsfrau Nicole Stott als Langzeit-Astronautin auf der ISS.

AFP/DPA / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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