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Weltraumforschung: China schickt Satelliten ins All

Seit dem ersten bemannten Wetraumflug der Chinesen im Jahr 2003 hat der astronomische Ehrgeiz der Asiaten nicht abgenommen. Sie brachten zwei weitere Satelliten in die Erdumlaufbahn, die unter anderem die Strahlung im All beobachten sollen.

China hat zwei Satelliten ins All geschickt. Sie seien mit einer Trägerrakete vom Typ "Langer Marsch 4B" in eine Umlaufbahn gebracht worden, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Die Rakete sei um 7.34 Uhr Ortszeit vom Satelliten-Startzentrum Taiyuan in der Nordprovinz Shanxi abgefeuert worden. Zehn Minuten nach dem Start seien die beiden Satelliten ausgesetzt worden, hieß es weiter. Die beiden "Shijian-6"-Satelliten sollen verschiedene Forschungsaufgaben erfüllen und Experimente ausführen, unter anderem werden sie die Strahlung im All beobachten.

1970 hatte China einen ersten Satelliten ins All geschossen. Seither sind es nach Schätzungen von Experten rund 50 weitere gewesen. 2003 flog der erste Chinese ins Weltall. Damit wurde China nach Russland und den USA der dritte Staat, der mit eigenen Mitteln Menschen in den Weltraum brachte. Der zweite bemannte Flug fand im vergangenen Jahr statt. Bis 2008 ist erstmals der Ausstieg eines Chinesen aus einem Raumschiff ins All geplant.

DPA/Reuters / DPA / Reuters
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