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Lusttöter Alltagsstress

Tina Haake, 35, Hausfrau, und Mathias Beier, 30, Berufskraftfahrer, hatten nach der Geburt ihrer Tochter eine längere Sexpause.

Mathias: "Ich brauche Sex. Er ist auch meine Art, meiner Frau Zärtlichkeit zu geben und ihr zu zeigen, dass ich sie liebe. Wenn sie das nicht will, werde ich richtig bockig. Nach der Geburt unserer Tochter wollte Tina für längere Zeit keinen Sex. Bei jeder Umarmung dachte ich, jetzt möchte sie wieder - was nicht stimmte. Daraus folgte, dass sie mich eine ganze Zeit lang nicht mehr berührte, um keine falschen Hoffnungen zu wecken."

Tina:

"Als wir schwanger werden wollten, war im Bett high-life angesagt, auch in der Schwangerschaft schliefen wir fast bis zum letzten Tag zusammen. Aber nach der Geburt war meine Lust schlagartig weg. Sex ist mir generell nicht wichtig. Ich käme wohl klar damit, nur alle zwei Monate Sex zu haben, Mathias denkt mehr an zweimal in der Woche. Dazu kam, dass unsere Tochter lange ein Schreikind war. Ich ging auf dem Zahnfleisch. Jede Minute Ruhe hieß: Schlafen - aber alleine! Wenn Mathias mich anfasste, habe ich abgeblockt. Er zog ein langes Gesicht. Irgendwann schlug ich vor, ob wir nicht mal Porno-Clips gucken könnten - es funktionierte. Manchmal hat mich auch ein Glas Sekt stimuliert. Nachher denke ich jedes Mal: Sex mit Mathias ist so optimal, er weiß genau, wo er mich anfassen muss, denn vor ihm kannte ich gar keinen Orgasmus. Aber warum habe ich diese Lust nicht öfter?"

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