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Sportverletzungen: Auf die Plätze! Fertig! Bruch!

Sport ist nicht immer gesund: Verletzungen können dem Spaß schnell ein Ende bereiten. Gut zu wissen, wie man sich schützen und helfen kann - und wann ein Arzt ran muss.

Verstauchung/Riss der Sprunggelenksbänder

Ursache: Umknicken des Fußes, zum Beispiel auf einer Baumwurzel

Symptome:

Schwellung am Kapsel-Band-Apparat, starke Druck- und Bewegungsschmerzen

Behandlung:

unmittelbar nach dem Unfall nach der PECH-Methode vorgehen: Pause, Eis (Kühlung), Compression (Druckverband), Hochlagerung; bei Blutergüssen sollten die Knochen durch Röntgen auf Brüche untersucht werden; Fußgelenk ruhig stellen, gewöhnlich mit einem Verband (im Fall eines Risses mit einer Schiene, die vor allem nachts getragen werden sollte, damit der Fuß im Schlaf nicht über Stunden gedehnt wird). Operiert wird ein Riss heute meist nicht mehr.

Heilungsdauer:

rund sechs Wochen

Vorbeugung:

Stärkung des Bandapparats im Fuß durch Koordinations- und Kraftübungen, zum Beispiel auf einem Gymnastikkreisel

Gefährdete Sportler:

Läufer, Fußballer

Arztbesuch nötig:

bei Verdacht auf einen (An-)Riss

Sportpause:

sechs Wochen nicht laufen oder schwimmen

Ermüdungsbruch (oft Schien- oder Wadenbein, Mittelfußknochen)

Ursache: Fehlbelastung, zum Beispiel durch falsche Schuhe, schlechte Lauftechnik oder fehlerhaftes Abrollen

Symptome:

Dauerschmerz, der unter Belastung nicht nachlässt; beim Tasten kann ein kleiner Schmerzbezirk am Knochen festgestellt werden

Behandlung:

Belastung reduzieren und Training gegebenenfalls umstellen (zum Beispiel Aquajogging oder Radfahren statt Laufen)

Heilungsdauer:

mindestens sechs Wochen bis drei Monate

Vorbeugung:

eingeschränkt möglich mit guten Trainingsschuhen und Optimieren der Lauftechnik

Gefährdete Sportler:

Ausdauersportler (keine Schwimmer), vor allem Läufer

Arztbesuch nötig:

ja

Sportpause:

während der Heilung keine Läufe und keine Sprünge

Reizung/Riss der Achillessehne

Ursache: Überlastung, Fußfehlstellungen (vor allem Hohlspreizfuß), Fußinstabilität durch lockere Außenbänder am oberen Sprunggelenk

Symptome:

Schwellung des umgebenden Gewebes, Verdickung der Sehne; Druck- und Belastungsschmerzen; Knall beim Riss der Sehne

Behandlung:

typabhängig; Sporteinlagen gegen Fehler beim Abrollen, Enzymtherapie (zum Beispiel Ananas-Enzymtabletten mit dem Wirkstoff Bromelain) zum Lindern der Schwellung, Dehnung der Wadenmuskulatur, tiefe Querfriktionsmassagen, Ultraschallbehandlung und Eisanwendung. Erst wenn danach keine Besserung eintritt, können z. B. Kortison-Injektionen in das Gleitgewebe gegeben werden. (Achtung: Nebenwirkungen der Spritzen können die Sehne schwächen und sogar bis zum Riss führen.)

Heilungsdauer:

Bis zu 1,5 Jahre dauert die vollständige Regeneration des Gewebes nach einem Riss

Vorbeugung:

aufwärmen vor und dehnen nach dem Sport, ausgewogene Mischung von Belastung und Regeneration, Verbesserung des Laufstils

Gefährdete Sportler:

Leichtathleten, Ballsportler

Arztbesuch nötig:

ja

Sportpause:

nach einem Riss rund sechs Monate

Kapselverletzung

Ursache: Gewalteinwirkung auf Gelenke (zum Beispiel Fußgelenk oder Ellenbogen)

Symptome:

Schwellung, Schmerz, Bewegungseinschränkung Behandlung: Kühlung, Schiene, entzündungshemmende Medikamente

Heilungsdauer:

mindestens sechs Wochen

Vorbeugung:

nicht möglich

Gefährdete Sportler:

vor allem Ballsportler

Arztbesuch nötig:

ja

Sportpause:

solange es schmerzt; Ausweichsport möglich

Muskelzerrung

Ursache: Überdehnung der Muskelfasern (ähnlich wie beim Muskelriss), Muskelfasern bleiben intakt

Symptome:

langsam zunehmende Schmerzen bei längerer Belastung; zunächst nur ein unangenehmes Gefühl im Muskel, schließlich starke, krampfartige Schmerzen; oft fühlbare Spannungserhöhung in der Muskulatur ohne Dellenbildung

Behandlung:

sofort mindestens 20 Minuten lang mit einer Eispackung behandeln, dann bis zu 48 Stunden lang immer wieder mild kühlen; sofort mit leichten Dehnungen beginnen, um die Regeneration des Muskels anzuregen

Heilungsdauer:

ein bis zwei Wochen

Vorbeugung:

sorgfältiges Aufwärmen

Gefährdete Sportler:

alle Arztbesuch nötig: bei sehr starken Beschwerden

Sportpause:

leichte Ausgleichsbelastung wie Aquajogging, Radfahren oder Schwimmen möglich

Muskelfaserriss

Ursache: Reißen von Muskelfaserbündeln durch Überdehnung und mangelnde Koordination zwischen Beuger und Strecker; oft passiert das aufgrund schlechter Vorbereitung oder Übermüdung des Muskels

Symptome:

spontaner, messerstichartiger Schmerz; Dellenbildung im Muskel

Behandlung:

sofortige Kühlung mit Eis; Kompressionsverband anlegen, der eine vermehrte Blutung verhindert (möglichst in den ersten 24 Stunden tragen, weil erst danach die Schwellung allmählich abklingt); nach zwei bis drei Tagen Querfriktionsmassagen, vorsichtiges Dehnen in der Krankengymnastik; Elektrotherapie

Heilungsdauer:

Erst nach 14 Tagen entsteht eine belastungsfähige Narbe; die vollständige Heilung dauert sechs Wochen

Vorbeugung:

vor dem Training ausreichend aufwärmen, Überlastung vermeiden; Kraft- und Koordinationstraining

Gefährdete Sportler:

alle

Arztbesuch nötig:

ja

Sportpause:

eingeschränkt; in den ersten 14 Tagen moderates Lauftraining bis zur Schmerzgrenze, aber nicht darüber

Patellaspitzensyndrom

Ursache: Oft führen ein verkürzter Kniestreckmuskel und eine abgeschwächte Kniebeugemuskulatur zu einer höheren Belastung der Kniescheibe und lösen dadurch das Patellaspitzensyndrom aus; häufig sind Läufer mit einem "sitzenden" Laufstil (= zu wenig Oberschenkelstreckung) betroffen; wiederholte Sprunggelenksbelastung

Symptome:

eindeutiger Schmerzpunkt unterhalb der Kniescheibe am Ansatz der Patellasehne fühlbar, vor allem beim Treppabgehen oder längerem Sitzen mit gebeugten Kniegelenken

Behandlung:

Dehnung der Oberschenkelstreckmuskulatur, Kräftigung der Beugemuskulatur auf der Oberschenkelrückseite (dreimal pro Woche zwei bis drei Serien à 25 Wiederholungen); Patellasehnen-Tapeverband oder eine Bandage; Ultraschall, Eismassage, Stoßwellentherapie

Heilungsdauer:

teilweise bis zu mehreren Jahren

Vorbeugung:

Koordinationstraining, Beckenaufrichtung beim Laufen

Gefährdete Sportler:

Fußballspieler und Springer

Arztbesuch nötig: nur bei starken Beschwerden

Sportpause:

abhängig vom Schmerz; notfalls Ausweichsport

Meniskusverletzung

Ursache: oft Bagatellbewegungen wie Stolpern, Verdrehen des Kniegelenks, Umknicken und Zwischenfälle bei Ballsportarten (Kollision mit dem Gegner, Pressschlag), und sogar beim Hinhocken kann der Meniskus einreißen; Beinachsenfehlstellungen (O- und X-Beine), instabile Bänder im Knie

Symptome:

Schmerz innen oder außen am Knie; Beuge- oder Streckhemmung

Behandlung:

Bei einem arthroskopischen Eingriff werden Teile des Meniskus entfernt; teilweise ist Meniskusnaht möglich

Heilungsdauer:

nach gewöhnlicher Operation zwei Wochen; eine Naht braucht mehrere Monate

Vorbeugung:

Kraft- und Koordinationstraining

Gefährdete Sportler:

vor allem Ballsportler und Leichtathleten

Arztbesuch nötig:

ja

Sportpause:

kein Sport während der Heilung

Kreuzbandriss

Ursache: oft Bagatellbewegungen wie Stolpern, Ausrutschen, Verdrehen des Oberkörpers im Stehen bei fixiertem Fuß

Symptome:

Schmerz, Schwellung; Knie sackt weg

Behandlung:

Ersatz durch körpereigenes Sehnenmaterial in einer minimalinvasiven Operation

Heilungsdauer:

Zwischen der sechsten und 16. Woche nach der Operation ist das Knie besonders instabil; in dieser Zeit sollten heftige und ruckartige Bewegungen vermieden werden

Vorbeugung:

Kraft- und Koordinationstraining

Gefährdete Sportler:

Fußballer, Leichtathleten, Skifahrer

Arztbesuch nötig:

ja

Sportpause:

mindestens sechs Monate

Rippenprellung

Symptome: starker Druckschmerz

Behandlung:

Schmerzmittel

Heilungsdauer:

sechs Wochen

Vorbeugung:

nicht möglich

Gefährdete Sportler:

Ballsportler

Arztbesuch nötig:

bei Verdacht auf Rippenbruch

Sportpause:

schmerzabhängig

Schultereckgelenksprengung

Ursache: zu viel Druck auf einer Schulter; Sturz

Symptome:

lokaler Schmerz und Schwellung; eventuell ragt das Schlüsselbein heraus

Behandlung:

Operation bei großem Schaden; sonst Rucksackverband bei starken Schmerzen

Heilungsdauer:

sechs Wochen

Vorbeugung:

nicht möglich

Gefährdete Sportler:

Judoka, Kraftsportler, Tennisspieler, Radfahrer

Arztbesuch nötig:

ja

Sportpause:

bis zur Ausheilung

Tennisellenbogen

Ursache: Verletzung am Sehnenansatz des Streckmuskels für das Handgelenk durch ständige Bewegung des Ellenbogens bei geschlossener Faust

Symptome:

Schmerzen an der Außenseite des Ellenbogengelenks, die bis in die Hand (oft bis in den Mittelfinger) ausstrahlen können

Behandlung:

Eispackungen, Ultraschall, Injektionen, Dehnung der verkürzten Handgelenksstreckmuskulatur, Stoßwellentherapie; Verbesserung der Technik und Wechsel der Ausrüstung

Heilungsdauer:

drei Monate bis zu zwei Jahre

Vorbeugung:

richtigen Schläger auswählen (nicht zu schwer, zu groß, zu hart bespannt, passende Griffstärke); Ausgleichbewegungen (Finger spreizen, Arme nach hinten schlagen)

Gefährdete Sportler:

Tennis- und Badmintonspieler, Kanuten, Golfer

Arztbesuch nötig:

in schweren Fällen

Sportpause:

schmerzabhängig

Schleimbeutelentzündung (zum Beispiel im Ellenbogen)

Ursache: zu viel lokaler Druck, zum Beispiel durch Aufstützen beim Kraftsport (Bizepsmaschine)

Symptome:

Schwellung, Druckschmerz, teilweise Rötung und Erwärmung zum Beispiel am Knie oder Ellenbogen

Behandlung:

Das Blut muss aus dem Schleimbeutel durch Punktion oder in schweren Fällen operativ entfernt und danach ein Druckverband angelegt werden

Heilungsdauer:

vier bis fünf Wochen

Vorbeugung:

Bandagen anlegen

Gefährdete Sportler:

alle

Arztbesuch nötig:

ja

Sportpause:

nur bei Infektion

Knorpelschaden (zum Beispiel im Knie oder Ellenbogen)

Ursache: oft ein größerer Unfall (zum Beispiel Kreuzbandriss), manchmal reicht aber auch schon ein Umknicken oder ein Zusammenprall aus, um die Gelenkmechanik zu schädigen und langfristig Risse im Knorpel entstehen zu lassen; im Ausdauersport oft Fehlbelastungen der Gelenke (durch schlechte Technik, Übergewicht, O- oder X-Beine)

Symptome:

Die ursprünglich glatte Knorpeloberfläche wird rau, bis in schweren Fällen schließlich sogar der Knochen darunter frei liegt; bei Knorpelschäden im Knie oft Schmerzen beim Treppensteigen

Behandlung:

Bewegungstherapie (mit reduzierter Belastung); bei Kindern und Jugendlichen wird nach einer Verletzung Knorpel neu gebildet, bei Erwachsenen lediglich Ersatzgewebe

Heilungsdauer:

drei Monate

Vorbeugung:

nicht möglich

Gefährdete Sportler:

alle

Arztbesuch nötig:

ja

Sportpause:

Ausweichsport möglich

Knochenbruch

Ursache: Gewalteinwirkung auf den Knochen

Symptome:

leichte Deformation, Schwellung, Schmerzen

Behandlung:

offenen Bruch zunächst abdecken und schmerzfrei lagern; Schiene, mitunter ist eine Operation nötig

Heilungsdauer:

sechs Wochen bis drei Monate; bis zu 1,5 Jahre dauert es, bis sich die Knochensubstanz vollständig regeneriert hat

Vorbeugung:

nicht möglich

Gefährdete Sportler:

alle

Arztbesuch nötig:

ja

Sportpause:

hängt vom Bruch und vom Zustand des Sportlers ab

Skidaumen

Ursache: Der Daumen wird z. B. durch einen Sturz von den Fingern der Hand weggestreckt. Dabei wird meist das ellenseitige Seitenband am Daumengrundgelenk verletzt

Symptome:

Schmerzen und Schwellung an der Innenseite des Daumens zum Zeigefinger hin

Behandlung:

vorübergehende Ruhigstellung und physikalische Therapie; im Fall eines Risses sofort operieren

Heilungsdauer:

sechs Wochen

Vorbeugung:

nicht möglich

Gefährdete Sportler:

Skifahrer, Judoka, Handballer

Arztbesuch nötig:

ja

Sportpause

: bis zur Ausheilung

GesundLeben
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(